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10 Fragen und Antworten rund um die Taufe Ihres Babys

Die Geburt eines Kindes feiern viele Eltern mit einem kleinen Fest – aus Freude, Dankbarkeit und um den Neuankömmling in […]

10 Fragen und Antworten rund um die Taufe Ihres Babys

10 Fragen und Antworten rund um die Taufe Ihres Babys

Die Geburt eines Kindes feiern viele Eltern mit einem kleinen Fest – aus Freude, Dankbarkeit und um den Neuankömmling in der Familie willkommen zu heißen.
Die Taufe ist die kirchliche Variante dieser Feier.
Falls Sie ihr Kind taufen lassen wollen, finden Sie hier oft gestellte Fragen.

1. Taufe – Was bedeutet das eigentlich?

Aus christlicher Sicht ist das Kind nach der Taufe Mitglied der Gemeinde. Durch das Untertauchen im Wasser begräbt man seine frühere Lebensweise und fängt ein neues Leben als Christ an. Gottes Segen ist ihm gewiss.

2. Wie funktioniert die Anmeldung zur Taufe?

Nach Ihrer Entscheidung für eine Taufe, folgt die Anmeldung. Dazu müssen Sie einen Termin im Büro Ihrer Gemeinde vereinbaren.
Mitbringen müssen Sie lediglich Ihr Familienstammbuch, die Geburtsurkunde Ihres Kindes und Ihren Personalausweis. Auch Paten können schon benannt werden.

3. Wie läuft eine Taufe ab?

Die evangelische und die katholische Taufe laufen nicht identisch ab. Lieder, Gebete, Taufspruch, Glaubensbekenntnis, Taufzeremonie und Entzünden der Taufkerze sind meist fester Bestandteil. Bei der Taufe wird das Kind dreimal vom Priester mit Taufwasser übergossen, während die Eltern stellvertretend das „Ja“ zur Taufe geben.
Im Gespräch vorab können Sie das Datum planen und ob die Taufe als Teil des normalen Gottesdienst stattfinden soll, oder seperat.
Die Einbringung von eigenen Ideen, gestaltet die Taufe noch persönlicher.

4. Muss der Taufspruch aus der Bibel sein?

Das kommt darauf an, ob Sie in einer evangelischen, oder in einer katholischen Kirche sind. In der evangelischen Kirche muss der Taufspruch aus der Bibel stammen.
In der katholischen Kirche können Sie auch einen eigenen Spruch wählen, der Ihr Kind begleiten soll.

5. In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?

Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Eine Taufe ist aber im Prinzip jederzeit möglich.

6. Kann ich mein Kind gegen den Willen des anderen Elternteil taufen lassen?

Nein. Dies ist nur möglich, wenn Sie das alleinige Sorgerecht haben. Ansonsten müssen Sie sich mit dem Vater Ihres Kindes einigen.

7. Was hat es mit den Taufpaten auf sich?

Die Aufgaben der Paten ist es, die Eltern bei der christlichen Erziehung des Kindes zu unterstützen und es zu begleiten. Sie sollen besondere Bezugspersonen sein, die immer beratend zur Seite stehen. Regelmäßiger Kontakt ist daher förderlich. Das Mindestalter für den Paten beträgt in der katholischen Kirche 16 Jahre, in der evangelischen 14 Jahre. Üblich sind zwei Taufpaten, die selber getauft und konfirmiert sind. In der evangelischen Kirche kann jeder Christ das Patenamt übernehmen. Bei der katholischen Taufe muss mindestens ein Pate selbst katholisch sein.

Wenn Ihr Wunschpate keiner Kirche angehört, kann er als sogenannter „Taufzeuge“ mit einbezogen werden.

8. Können wir unser Kind auch an einem anderen Ort taufen lassen?

Für eine Taufe außerhalb der Ortskirche, kann man versuchen, einen Antrag hierauf zu stellen. Die Taufe zu hause bildet eine Ausnahme. Sie wird nur als Nottaufe vorgenommen, wenn für das Kind beispielsweise Lebensgefahr besteht.

9. Wie wird eine Taufe im Anschluss gefeiert?

Überlicherweise gehen die Gäste einer Taufe danach noch gemeinsam Essen, oder Kaffee trinken. Sie können sich aussuchen, ob sie lieber in ein Restaurant, oder zu sich nach Hause einladen.
Das auswärtige Essen ist natürlich mit weniger Aufwand für Sie verbunden.

10. Was muss vorher organisiert werden?

Für den Taufgottesdienst benötigen Sie nur die Taufkerze und das Taufkleid für Ihr Kind. Wenn zusätzlicher Blumenschmuck gewünscht ist, können Sie fragen, ob die Kirche diesen stellt.
Für die Feier nach der Taufe, müssen Sie sich rechtzeitig um die Reservierung einer Location kümmern. Oder eben zuhause alles vorbereiten. Auch Einladungskarten, die über den Ablauf informieren, sind eine schöne Idee.

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