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Entwicklung und Förderung des Kleinkinds

Kochen mit den Kindern – Spaß für Groß und Klein

Mit den Kindern zu kochen kann wahnsinnig viel Spaß machen. Auf Dauer werden ihre Kinder zu kleinen Küchenfeen und können […]

Kochen mit den Kindern – Spaß für Groß und Klein

Kochen mit den Kindern – Spaß für Groß und Klein

Mit den Kindern zu kochen kann wahnsinnig viel Spaß machen. Auf Dauer werden ihre Kinder zu kleinen Küchenfeen und können Sie wirklich unterstützen. Das Zusammen-Kochen hat außerdem noch andere tolle Lerneffekte, wie das Üben von Zahlen im Grundschulalter.  Aber aller Anfang ist schwer: Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, welche Aufgaben in der Küche für welches Alter geeignet sind und wie Sie stressfrei zusammen kochen können.

Stressfreies Kochen

Kinder in der Küche: das ist oft der reinste Streß für die Eltern. Die Kleinen wollen mitschnibbeln und helfen und auch mal kochen dürfen. Im Alltag ist das fast nicht möglich, wenn es mittags oder abends einfach schnell gehen soll, damit alle satt werden. Trotzdem kann man jede Menge Spaß haben beim Kochen mit den Kindern.

Man sollte sich das Kochen mit dem Nachwuchs richtiggehend vornehmen. Mal eben so funktioniert da nicht. Sind die Kinder schon etwas verständiger, kann man die Aktion ankündigen. Dann kann besprochen werden, was gekocht werden soll und welche Aufgaben die Kleinen übernehmen möchten und sollen. Das Schöne dabei ist: Je früher man damit beginnt, den Nachwuchs in der Küche mit einzubinden, desto selbständiger wird er und übernimmt dann im Idealfall auch mal eigenständig Sachen.

Ab dem soliden Kindergartenalter können Kinder oft schon beim Obst- und Gemüseschneiden helfen. Man darf da natürlich keine Wunder erwarten, aber die Geschicklichkeit im Umgang mit dem Schäler kann ein schöner Ansporn sein, zu zeigen was man schon kann.

Wann dürfen Kinder in der Küche mithelfen?

  • Etwa ab einem Alter von zwölf Monaten will der Nachwuchs auch mitmischen. Natürlich viel zu früh, um eine wirkliche Hilfe zu sein, kann man dem Nachwuchs-Chef aber vielleicht ein Fach oder einen Bereich einräumen, in dem “ungefährliches” Küchenzubehör bereitliegt. Mit dem Schneebesen rumzurühren macht nämlich unglaublich viel Spaß. Und es gibt wirklich tolles Kinderküchenzubehör, wie Ravioli aus Stoff, das ganz originalgetreu das Gefühl vermittelt wirklich mitzukochen.
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  • Mit etwa anderthalb Jahren kann schon mit konkreten Forderungen an die Kleinen herangetreten werden. Das Prinzip des parallelen Mitkochens kann um kleine Zutaten ergänzt fortgeführt werden. Geben Sie dem Kind Nüsse und Rosinen, Zutaten aus der Küche, die schmecken und mit denen “Suppen” und andere Speisen angerührt werden können. Und anschließend probieren Sie gegenseitig von Ihren Gerichten.
  • Ab zwei Jahren wollen und dürfen Kinder mitrühren und belegen und den Tisch decken. Die Aufgaben sollten überschaubar und realisitsch sein. Und nicht böse werden, wenn mal gekleckert wird oder etwas danebengeht.
  • Mit drei bis vier Jahren können schon kleine Botengänge absolviert werden. Die Bitte “Hol mir mal bitte zwei Eier aus dem Kühlschrank” kann einen unglaublichen Effekt auf das Selbstbewusstsein des Kindes ausüben.
  • Pfannkuchen machen ist eine tolle Beschäftigung für größere Kinder ab etwa fünf Jahren. Der Teig wird einfach aus ein paar Eiern, etwas Mehl und Milch gerührt und mit einer kleinen Pfanne klappt auch das Wenden gut. Ebenfalls sehr beliebt in diesem Alter: Rührei mit dem Schneebesen anrühren und dann braten.
  • Geht das Kind in die Schule, können schon einfache Rezepte nachgekocht werden. Und beim Abwiegen werden direkt die Zahlen geübt.

Die richtigen Aufgaben

Ein Satz, den Mama und Papa (und auch Oma und Opa) sich bitte, bitte tunlichst verkneifen sollten ist: “lass mich das machen, das kannst du noch nicht”. Übrigens universell gültig im menschlichen Miteinander, nicht nur im Umgang mit Kindern.

Wem das Hantieren der Kinder mit dem Messer noch zu gefährlich erscheint, der kann leichtere Aufträge verteilen wie das Abwaschen von Obst und Gemüse und das Belegen.

Wollen die Kinder so partout kein Interesse am Kochen zeigen, kann man sie immer wieder animieren, in dem man sie einfach teilhaben lässt. Ankündigen, was gerade ansteht und immer wieder nachfragen, ob das Kind nicht vielleicht mithelfen möchte. Und so eine Hilfe kann ja auch im Abschmecken bestehen.

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Über Charlotte Menke

Neben ihrer Arbeit für den Elternkompass, wird die 34-Jährige von ihrem fünfjährigen Sohn Emil auf Trapp gehalten. Die beiden freuen sich schon darauf im Herbst Drachen steigen zu lassen. Die Autorin und Mutter liebt es zu zeichnen oder durch ihre Heimatstadt Leipzig zu spazieren.

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