Abenteuer Patchworkfamilie: Zwischen Glücksgefühlen und Konflikten

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Eine neue Liebe beginnt da, wo die alte aufhört, wehzutun. Es ist so schön, nicht mehr alleine zu sein. Aber alleine sind Sie nicht, Ihr neuer Partner bringt seine Kinder mit in die Familie. Zwei unterschiedliche Welten prallen aufeinander. Die neue Familienkonstellation ist oft mit vielen Konflikten verbunden.

Patchworkfamilie – was genau bedeutet das?

Die Patchworkfamilie bezeichnet eine Familie aus Vater, Mutter und mindestens einem Kind. Allerdings stammt dieses nur von einem Elternteil ab.
Die neue Familie ist bunt zusammengewürfelt und genauso gestaltet sich auch das Familienleben. Das Kind muss sich erst an den neuen Stiefvater, oder die Stiefmutter gewöhnen. Manchmal kommen auch noch Stiefgeschwister mit ins Spiel.
Damit die neue Familie funktioniert, ist viel Geduld und Arbeit notwendig.

Patchworkfamilie – eine Herausforderung für alle Beteiligten

Die Kinder tun sich schwer, den neuen Partner an der Seite ihres Vaters, oder ihrer Mutter zu akzeptieren. Ein neuer Partner bedeutet immer Konkurrenz.
Dabei will man das Elternteil lieber für sich haben und am liebsten, dass die Eltern wieder zusammenkommen. Es kommt zu Streit, weil das Kind nicht will, dass der neue Partner dabei ist. Richtig kompliziert wird es dann, wenn Sie sich entscheiden, zusammenzuziehen. Verträgt sich das Kind mit seinen Stiefgeschwistern? Gelingt eine Beziehung zu den Stiefeltern?

Welche Probleme kommen auf Sie zu?

Mehr als nur einen Vater, oder eine Mutter zu haben, stellt Kinder vor eine Herausforderung. Sie müssen sich erstmal an den neuen Partner gewöhnen.
Problematisch wird es, wenn der neue Partner sofort versucht, dass andere Elternteil zu ersetzen. Sie sollten sich mit Ihrer Autorität und ihren Erwartungen zunächst zurückhalten.
Niemand kann von einem Kind verlangen, dass es gleich „Papa“, oder „Mama“ zu der neuen Person sagt. Viele Kinder wollen sich zunächst nichts von einer fremden Person sagen lassen.

An den unterschiedlichen Erwartungen, kann ein Kind innerlich zerreißen. Möglicherweise will der Stiefvater seinen Sohn nämlich anders erziehen, als der leibliche Vater.
Dies kann ein Kind schnell überfordern, oder verunsichern. Ursprünglich unauffällige Kinder, werden plötzlich aggressiv, oder verschlechtern sich in der Schule.

Fortlaufende Konflikte

Kinder versuchen oft, Erwachsenen gegeneinander auszuspielen. Es versucht, seine Wünsche durchzusetzen, indem es beispielsweise sagt, dass es bestimmte Dinge bei dem anderen Elternteil immer dürfe.
Ein Konflikt zwischen den leiblichen Eltern eines Kindes, kann so andauern und die neue Familie belasten. Manche Eltern reden sich gegenseitig vor Ihrem Kind schlecht.
Dabei sollte die Beziehung des Kindes zu jedem Elternteil unbefangen bleiben dürfen.
Wird das Kind nach jedem Besuch bei Mama, oder Papa ausgefragt, erlebt das Kind dies vermutlich eher als Kontrolle.

Auch mit den Stiefgeschwistern, kann der Alltag problematisch werden. Einzelkinder müssen beispielsweise ihre Rolle neu definieren. Plötzlich muss die Aufmerksamkeit geteilt werden.

Patchworkfamilie – Chancen

Trotz der ganzen Probleme, die auftreten können, gibt es auch Chancen. Kinder können neue Bezugspersonen erhalten. Sie haben die Möglichkeit, von verschiedenen Personen zu profitieren und zu lernen. So kann es beispielsweise mit dem Vater am besten über Computerspiele reden und mit dem Stiefvater am ehesten Skateboard fahren.

Patchworkfamilie – Friede, Freude, Eierkuchen?

Familienglück, dass fällt niemand in den Schoß. Wer eine Patchworkfamilie gründet, muss alle Familienmitglieder mit einbeziehen. Jeder sollte seine Wünsche und Bedenken äußern können. Es ist gut, wenn Sie bezüglich ihrer Erziehungsvorstellungen eine gemeinsame Ebene finden. Spannungen können so reduziert, oder vermieden werden.
Auch über Konflikte sollten Sie offen kommunizieren.

Familienglück, dass bedeutet immer Arbeit. Ob Patchworkfamilie, oder nicht.

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