Alles über die Ausbildung zum Erzieher

Elternkompass Prüfsiegel
Nach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst und von Experten oder Hebammen geprüft. Information Button

Dieser Artikel entspricht dem aktuellen wissenschaftlichen Stand sowie unseren journalistischen Leitlinien und wurde von Experten oder Hebammen geprüft.

Zu den Quellangaben

Du liebst den Kontakt zu Kindern, bist vielleicht sogar selbst Mutter oder Vater und möchtest deine Erziehungserfahrung auch beruflich einsetzen? Dann könnte die Ausbildung zum Staatlich anerkannten Erzieher genau das Richtige für dich sein. Was genau ein Erzieher macht, wie sich die Ausbildung gestaltet und welche Karrieremöglichkeiten es gibt, erfährst du hier.

Das Berufsbild des Erziehers

Früher war der Beruf des heutigen Erziehers unter der Berufsbezeichnung „Kindergärtner/in“ bekannt. Tatsächlich jedoch kann man als Erzieher nicht nur in einem Kindergarten arbeiten. Die breit gefächerte Ausbildung zum Erzieher erlaubt es einem, in folgenden Einrichtungen zu arbeiten:

  • Kindergärten
  • Kinderhorte
  • Kinderkrippen
  • Kinderheime
  • Jugendzentren
  • Internate
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Je nach Arbeitsstätte, kann sich der Tätigkeitsschwerpunkt des Erziehers entsprechend verlagern. Generell geht es darum, den Kindern einen strukturierten Tagesablauf zu vermitteln.  Dies bringt viele Vorteile mit sich.

Im Kindergarten können sich die Kinder unter Gleichaltrigen auf natürliche Weise entwickeln. Weil der Fokus auf den Schwerpunkten Sprache, Bewegung, Spielen, Experimentieren, Gestalten und Kommunikation liegt, fungieren Erzieher als wichtiges Bindeglied zwischen Kind und Eltern.

Während der Erzieherausbildung lernt man, wie man Kindern in Kindergärten oder anderen Einrichtungen die Eingewöhnung erleichtern kann. Dieser Punkt ist besonders wichtig, sind Kindergärten oder Kindertagesstätten am Anfang doch vollkommenes Neuland für die Kleinen.

So läuft die Ausbildung ab

Die Ausbildung zum Erzieher findet in der Regel an einer Fachschule für Sozialpädagogik statt. Es handelt sich also um eine schulische Ausbildung. Je nach Praxiserfahrung und Bundesland dauert es zwei bis fünf Jahre, bis man den Abschluss als Staatlich anerkannter Erzieher erhält.

Der Ausbildung schließt sich meistens noch ein einjähriges Praktikum an. In einigen Bundesländern ist ein solches Praktikum auch vor der schulischen Ausbildung erforderlich. Die Ausbildungszeit ist geprägt von Tests und Projektarbeiten. Beides soll sicherstellen, dass alle Auszubildenden auf dem gleichen Wissensstand sind.

Außerdem gibt es teilweise Zwischenzeugnisse. Sie verschaffen einen Überblick über die Leistungen in den einzelnen Bereichen. Damit auch die Praxiserfahrung nicht zu kurz kommt, finden immer wieder verschiedene Praktika statt.

Die Erzieherausbildung schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab. Hierbei werden sowohl theoretische als auch praktische Inhalte abgefragt. Ergänzend dazu wird oftmals eine Hausarbeit zu einem pädagogischen Thema gefordert. Anschließend folgt ein Anerkennungsjahr zum Erzieher, wobei die Auszubildenden mindestens 30 Wochenstunden in einer pädagogischen Einrichtung arbeiten müssen.

Ein weiterer Weg zum Staatlich anerkannten Erzieher kann über ein Studium der Erziehungswissenschaften erfolgen. In einigen Ausnahmefällen kann man auch an einer so genannten Externenprüfung teilnehmen.

Ausbildungsinhalte und Weiterbildungsmöglichkeiten

Während der Ausbildungszeit werden verschiedene Themenbereiche abgedeckt. Darunter befinden sich sowohl allgemeinbildende Fächer als auch spezielle erzieherische Bereiche.

Dazu gehören:

  • Allgemeinbildung: Religion, Deutsch, Politik sowie eine Fremdsprache
  • Erziehungstheorien und -maßnahmen
  • pädagogisches Fachwissen
  • Wissen über Sprachstörungen, Sprachentwicklung und Kinderliteratur
  • Techniken der kreativen Gestaltung
  • Bewegungserziehung
  • Einblick in die Bildungsprozesse der Elternarbeit
  • Organisation, Verwaltung und Recht

Nach der Ausbildung stehen dir außerdem viele Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter Aufstiegsfortbildungen und Spezialisierungsweiterbildungen. Eltern haben dabei den Vorteil, dass das Ganze nicht rein theoretisch bleibt und können selbst gemachte Erfahrungen gekonnt einsetzen.

Die besten Produkte für dich und dein Baby.

Babyphone

Mit einem Babyphone kannst Du Deine Zeit flexibel nutzen, nachts beruhigt schlafen und weißt trotzdem jederzeit, dass es Deinem Baby gut geht.

Stillkissen

Ein gutes Stillkissen hat einige Vorteile, denn es hilft Dir nicht nur beim Stillen, sondern auch beim Einschlafen und eignet sich auch als Nestche.

Wickeltaschen

Eine Wickeltasche bietet Dir viel Stauraum, damit Du auch unterwegs alles Dabei hast, was Du für Dein Baby brauchst – von der Wickelauflage bis hin zum Fläschchen.

Pucksack

Ein Pucksack gibt Deinem Baby das Gefühl von Geborgenheit, wie im Mutterleib, und unterstützt so einen ruhigen und erholsamen Schlaf.

Fahrradanhänger

Fahrradanhänger können in Kombination mit einer Babyschale schon kurze Zeit nach der Geburt benutzt werden. Sie sind nicht nur sicherer als Kindersitze sondern auch komfortabler.

Laufstall

Ein Laufgitter kann im Alltag sehr praktisch sein! Welches Modell passend zu Deinen Bedürfnissen ist, kannst Du in meinem Ratgeber nachlesen.

Babybett

Das erste Bett begleitet dein Kind Jahre lang. Zum Glück gibt es Betten, die mit deinem Kind mitwachsen. Ich habe mich für Dich auf die Suche nach den 5 besten Babybetten gemacht.

Kinderwagen

Ein Kinderwagen ist eine lohnenswerte Anschaffung. Doch gibt es die verschiedensten Modelle auf dem Markt. Finde heraus, welcher der richtig.

Heizstrahler

Heizstrahler spenden deinem Kind die nötige Wärme, wenn es beim Wickeln, oder nach dem Baden friert.

Beistellbett

Beistellbetten sind sehr praktisch und bieten sowohl Mutter als auch Baby jede Menge Vorteile, denn für Babys ist es vor allem in den ersten Lebensmonaten beruhigend neben den Eltern schlafen zu können.

Unsere neuesten Artikel

Scroll to Top