Bei diesen Anzeichen solltest Du ein Muttermal entfernen lassen

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Ein Muttermal entfernen zu lassen, kann verschiedene Gründe haben: Einige Menschen entscheiden sich aus kosmetischen Gründen dazu, sich von einem störenden Mal oder einem unerwünschten Leberfleck zu trennen. In anderen Fällen kann eine medizinische Indikation der Auslöser für einen solchen Eingriff sein.

Welche Methoden es gibt und was ihr tun könnt, um Hautkrebs zu erkennen, erfährst Du in diesem Beitrag.

Verschiedene Hautveränderungen im Überblick

Die Medizin betrachtet Muttermale und Leberflecken als gutartige Hautveränderungen, auch Nävi genannt. Diese existieren in diversen Formen und Ausprägungen:

Pigmentflecken

Pigmentflecken sind braune Punkte, die an der Hautoberfläche auftreten. Sie entstehen aus einer vermehrten Konzentration pigmentbildender Zellen.

Nävuszellnävi

Diese Leberflecken treten Kindesalter als einfache Flecken auf und entwickeln in der Jugend eine erhabene Struktur, bis sie dann hautfarbene, halbkugelige Muttermale werden.

Spitznävi

Rotbraune, halbkugelige Knötchen, die sich recht schnell bilden können. Sie sind, im Unterschied zu anderen Formen von Muttermalen, unbehaart.

Kapillare

Hämangiome sind Blutschwämmchen, die sich erhaben als hellrote Male an der Hautoberfläche bilden.

Ursachen und Entstehung von Muttermalen

Ein Muttermal oder Leberfleck kann zunächst aus einer genetischen Disposition heraus entstehen. Auch hormonelle Faktoren, wie z. B. eine Schwangerschaft, können zur Entstehung von neuen Nävi führen.

Wenn ihr eure Haut vermehrter UV-Strahlung aussetzt, können sich mit zunehmendem Alter häufiger Pigmentflecken bilden.

Krebs oder unbedenkliche Hautveränderung?

Die Früherkennung ist hier der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung. Bei einer krankhaften Veränderung muss der Arzt aus medizinischen Gründen das Muttermal entfernen. Darum ist es sinnvoll, sich regelmäßig einem Screening zu unterziehen.

Auch mit Hilfe der ABCDE-Regel könnt ihr Anhaltspunkte sammeln, die eine Überprüfung eurer Muttermale oder Leberflecken auf Hautkrebs-Symptome notwendig machen könnte.

  • Asymmetrie: Das Muttermal weist keine regelmäßige Form auf.
  • Begrenzung: Das Muttermal ist an den Rändern ausgefranst.
  • Color: Das Muttermal weist verschiedene Farbtöne auf.
  • Durchmesser: Das Muttermal hat einen Durchmesser, der größer ist als 5 mm.
  • Entwicklung: Muttermale, die sich im Bezug auf ein oder mehrere der o. g. Merkmale verändern, sollten noch aufmerksamer beobachtet werden.

Ob kosmetische oder medizinische Indikation – die Entfernung eines Muttermales sollte durch einen Dermatologen erfolgen. Manche Menschen stören sich optisch an einem Muttermal oder Leberfleck. Gerade an exponierten Stellen können Leberflecken und Muttermale als störend oder unästhetisch empfunden werden.

In anderen Fällen kann die Vorstufe zum Hautkrebs (malignes Melanom) der Grund sein, ein Muttermal zu entfernen. Wenn ihr euch unsicher seid oder euer Hautbild viele Muttermale aufweist, könnt ihr beim Hautarzt abklären lassen, ob ihr ggf. Hautkrebs-Symptome aufweist.

Muttermal oder Leberfleck entfernen aus ästhetischen Gründen: Pro und Contra

Wenn keine medizinische Notwendigkeit gegeben ist, liegt es im ganz persönlichen Auge des Betrachters, ob ein Muttermal als störend oder – im gegenteiligen Fall – sogar als attraktiv und besonders empfunden wird. Einige Prominente tragen ihre Nävi als „Markenzeichen“ mit hohem Wiedererkennungswert.

In der heutigen Zeit, in der Individualität ein erstrebenswerter Faktor ist, stehen Alleinstellungsmerkmale hoch im Kurs. Je außergewöhnlicher und weniger reproduzierbarer, desto besonderer sind solche Merkmale und heben von der Masse ab.

Trotzdem empfinden viele Menschen ihre Muttermale und Leberflecken als Schönheitsmakel und möchten diese gerne beseitigen. Dies kann vielfältige Gründe haben: z. B. wurden sie als Kind dafür gehänselt, die Ausprägung wird nicht als ästhetisch empfunden oder das Mal liegt an einer besonders exponierten Stelle.

Wenn der Alltag in negativer Weise davon dominiert wird, liegt es nahe, eine Entfernung des persönlich empfundenen Makels in Erwägung zu ziehen. In vielen Fällen ist dies mit Hilfe eines kleineren Eingriffes möglich.

Wenn ihr in der Situation seid und darüber nachdenkt, euer Muttermal zu entfernen, findet ihr im Folgenden einige hilfreiche Tipps und Informationen zu den verschiedenen Aspekten.

Muttermal entfernen lassen: Welche Methode eignet sich?

Versucht auf keinen Fall selbst, ein Muttermal oder einen Leberfleck zu entfernen. Dies sollte unbedingt durch einen Mediziner durchgeführt werden. Bei rein kosmetischen Eingriffen kann die Laserentfernungsmethode angewendet werden.

Diese eignet sich jedoch nur, wenn das entfernte Gewebe nicht zur Überprüfung histologisch nachuntersucht werden soll. Eine Kauterisation kann bei erhabenen Ausprägungen zur Anwendung kommen.

Eine durch Strom erhitzte Pinzette oder Drahtschlinge wird verwendet, um das überschüssige Gewebe abzutragen und gleichzeitig die Blutgefäße zu verschließen. Beim Ausstanzen oder der Entfernung mittels Skalpell kann eine Gewebeprobe eingeschickt werden, um ggf. bösartige Veränderungen medizinisch abzuklären.

Dies ist insbesondere bei einer Tumorindikation die Methode der Wahl. Der Eingriff wird unter lokaler Anästhesie durchgeführt.

Muttermal entfernen: Mit welchen Kosten müsst ihr für Vorsorge und Eingriff rechnen?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge ab dem 35. Lebensjahr. Gesetzliche Versicherungen übernehmen alle zwei Jahre eine Untersuchung, privat Versicherte können sich einmal jährlich kostenfrei auf Hautkrebs untersuchen lassen.

Wenn ihr ein Muttermal entfernen lasst, nachdem eine medizinische Indikation zugrunde liegt, werden die Kosten für OP, Nachsorge und histologische Untersuchung von der Krankenkasse übernommen.

Die Kosten für einen rein kosmetischen Eingriff müsst ihr in der Regel selbst tragen. Hier hängt es davon ab, wie viele Muttermale entfernt werden sollen, in welcher Position sie sich befinden und wie groß sie sind.

Muss ich mit Narbenbildung rechnen?

In den meisten Fällen kann eine auffällige Narbenbildung weitestgehend vermieden werden. Ein Großteil der Nävi kann so entfernt werden, dass anstelle von Muttermal oder Leberfleck kaum eine sichtbare Narbe bleibt. Hierfür ist es wichtig, einen erfahrenen und gut ausgebildeten Spezialisten zu konsultieren.

Ihr solltet also auch, wenn ihr die Kosten für die Entfernung eures Muttermals oder Leberflecks selbst tragt, nicht an der falschen Stelle sparen. So stellt ihr sicher, dass ihr eine optimale Versorgung bekommt.

Ist die Prozedur schmerzhaft?

Da die chirurgische Entfernung von Muttermalen unter lokaler Anästhesie durchgeführt wird, ist die Behandlung nicht schmerzhaft. Nachdem die örtliche Betäubung abgeklungen ist, kann im Nachgang ein leichter Wundschmerz auftreten. Dieser hält jedoch nicht lange an und verschwindet bei normalem Verlauf spätestens nach einigen Tagen.

Kann ich die Entstehung neuer Muttermale vermeiden?

Wie bereits erwähnt, wird die Bildung neuer Muttermale – gerade im Erwachsenenalter – begünstigt, indem ihr euch übermäßiger UV-Strahlung aussetzt. Vermeidet deshalb exzessives Sonnenbaden und schützt eure Haut vor der Sonneneinstrahlung.

Quellen

https://www.focus.de/gesundheit/experten/muttermal-und-leberfleck-entfernen-diese-optionen-gibt-es_id_9607584.html

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