Das Geschlecht des Babys – möchten Sie es wissen, oder nicht?

„Und was wird es?“, dieser Frage kann man als Schwangere kaum entgehen. Sie ist einfach ein wunderbarer Gesprächsbeginn, um in die Welt der werdenden Mutter einzutauchen. Die Ungeduld, dass Geschlecht zu erfahren, entwickelt sich mit den Schwangerschaftswochen. Auch bei mir.
Mein Freund wünscht sich einen Jungen und in meinem Kopfkino sehe ich Spielzeugautos, Plastikpistolen und mich mit ihm Räuber und Gendarm spielen.

Oder wird es doch ein Mädchen?
Eines, dass mich von Frau zu Frau ganz private Dinge fragt, der ich erklären muss, dass nicht alle Männer so sind, mit der ich dann Titanic schaue und die Sorgen dieser Welt in Eiscreme ertränke. Und darum ging es doch, darauf musste ich mich doch vorbereiten!

Etwa ab der 16. Schwangerschaftswoche kann man per Ultraschall das Geschlecht des Kindes erkennen. Die Mehrheit der Eltern will dieses auch wissen, aber was wollen Sie?

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Vorteile der Geschlechtsbestimmung vor der Geburt

Für viele gibt es nichts Aufregenderes, als die zweite große Ultraschalluntersuchung.
Der Arzt fährt langsam mit dem Ultraschallsensor über den Bauch der Schwangeren: „Hier ist das Gesicht, und da sind die Arme und oh ja, hier sieht man, dass es …“

Liegt das ungeborene Kind günstig, so sind seine Geschlechtsteile deutlich zu erkennen und das große Rätseln nimmt ein Ende.
Man kann das Zimmer einrichten, sich Namen ausdenken und die Neuigkeiten gleich den neugierigen Freunden und der Familie erzählen. Schließlich soll alles perfekt sein, bis das Baby kommt.
Man kann niedliche, geschlechtstypische Babykleidung kaufen, so dass es von Vorteil ist, zu wissen, ob es ein Mädchen, oder ein Junge wird. Manche Frauen fühlen sogar noch eine intensivere Bindung zu ihrem ungeborenen Kind, wenn sie es schon mit Namen ansprechen können.
Das Geschlecht des Babys ist eine zusätzliche Information, die die Vorstellung von ihm konkretisiert.

Gründe, warum man bis zur Geburt warten sollte

Es gibt immer noch Eltern, die sich gerne überraschen lassen möchten, ob sie einen Sohn, oder eine Tochter erwarten. Früher war es schließlich auch so üblich. Die Spannung und die Neugier halten bis zum Tag der Geburt an, und man denkt an die magischen Worte: „Herzlichen Glückwunsch, es ist …“

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Für viele Frauen ist dies einfach ein unglaublich schöner Gedanke.
Ein Kinderzimmer kann man schließlich auch zunächst in neutralen Farben halten.
Nicht immer liegt die Prognose des Arztes richtig, gelegentlich wird ein falsches Geschlecht bestimmt. Für manche Frauen ist es schwierig, wenn sie sich seit Monaten auf eine Tochter vorbereitet haben und plötzlich einen Sohn bekommen.
Obwohl dies sehr selten der Fall ist, da die Ultraschalluntersuchungen immer präziser werden, sollten Eltern, die damit nur schwer umgehen können, lieber bis zur Geburt warten.

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