Das richtige Kinderbett – wie wählt man es aus?

Im Kinderbett verbringen die Kleinen gerade in den ersten Jahren ihres Lebens viel Zeit. Hier schlafen und träumen sie und formen die ersten Erinnerungen an ihre Kindheit. Gleichzeitig sind ihre Körper noch sehr empfindlich und reagieren stärker auf äußere Einflüsse. Deshalb sollten Kinderbetten wie Hochbetten und Etagenbetten mit Bedacht ausgewählt werden. Der folgende Artikel gibt Tipps für die Entscheidung und zeigt, worauf hinsichtlich des Bettgestells, der Matratze und des Materials geachtet werden sollte.

Das Kinderbett – der Lebensmittelpunkt in den ersten Jahren

Neugeborene und Kleinkinder schlafen viel. Sind sie wach, sind sie dafür aber umso aktiver. Sie erkunden ihre Umgebung mit allen fünf Sinnen und lassen ihrer Neugierde freien Lauf. Deshalb sollten Baby- und Kinderbetten höheren Anforderungen gerecht werden als Betten für Erwachsene. Sind die Kinder noch besonders klein, schützt sie zum Beispiel ein Gitter vor dem Herausfallen oder vor unbeobachteten Erkundungseinheiten. Bunte Elemente am Bett oder in der Umgebung geben den Kleinen optische Reize, die sie stimulieren. Noch schöner ist alles Farbige, das sich dreht oder bewegt: Babys und Kleinkinder können damit im Liegen spielen und sich für die Welt um sie herum begeistern.

Sicherheit steht an erster Stelle

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Kinderbetten wie Hochbetten und Etagenbetten sollten vor allem eines sein – sicher. Das Gitter am Bettrand sollte fest mit dem Bettgestell verbunden sein und auch Belastungen standhalten. Robuste Materialien wie Holz geben dem Bett genug Halt und sind gleichzeitig weich genug, damit sich die Kleinen nicht verletzen. Wichtig ist dafür auch die Verarbeitung: Etwaige Splitter, scharfe Kanten oder tiefe Risse sind ein Warnzeichen. Sie zeugen von einer schlechten Verarbeitung und stellen eine Gefahr für Verletzungen dar.

Vor dem Kauf sollten Eltern das Bett nach Möglichkeit im Kaufhaus unter die Lupe nehmen. Wackelt es bereits bei leichteren Bewegungen hin und her? Ist es unsauber verarbeitet? Macht es einen stabilen und hochwertigen Eindruck oder müssen Eltern eines sehr aktiven Kindes fürchten, dass das Bett früher oder später zusammenbricht?

Das richtige Material für das Kinderbett – schadstofffreies und unbehandeltes Holz

Plastik ist zwar günstig in der Herstellung und lässt sich leicht abwischen. Es wird mit der Zeit aber schnell unansehnlich und ist nicht so langlebig und belastbar wie Holz. Das natürliche Material hat zahlreiche positive Eigenschaften und eignet sich deshalb hervorragend für die Herstellung eines Kinderbettes. Teakholz ist zum Beispiel besonders langlebig und bedarf äußerst wenig Pflege. Seine gräulich-braune Patina schützt das Material auf natürliche Weise vor negativen Umwelteinflüssen und sorgt dafür, dass es lange schön bleibt.

Für Kinderbetten kommen verschiedene Holzarten infrage. Eltern können hier also nach ihrem Geschmack wählen und das Material an die restliche Einrichtung anpassen. Das Holz sollte aber möglichst unbehandelt bleiben, damit das Kind nicht unnötigen Schadstoffen ausgesetzt wird. Schließlich verbringt es im Bett einen großen Teil seines Tages und hat währenddessen genug Zeit, die kleinsten Partikel einzuatmen. Farbige Elemente sind zwar eine schöne Ergänzung, die für eine optische Stimulierung sorgt. Das Bettgestell selbst sollte aber unlackiert bleiben.

Wer sich beim Kauf eines Kinderbettes unsicher ist, sollte auf Sicherheitszertifikate und Siegel achten. Sie zeigen an, dass eine dritte unabhängige Stelle die Schadstofffreiheit des Materials überprüft hat und das Holz keine Gefahr für das Kind darstellt. Auch Produkte, die in Deutschland hergestellt wurden, sind eine gute Wahl. Sie müssen höheren Sicherheitsanforderungen gerecht werden als beispielsweise Artikel aus Asien. Ähnlich hohe Sicherheitsansprüche herrschen auch in vielen anderen Ländern der EU. Hier sollte aber zur Sicherheit dennoch auf entsprechende Siegel geachtet werden.

Welche Abmessung sollte für das Baby- oder Kinderbett gewählt werden?

Die richtigen Abmessungen für das Baby- und Kinderbett bereiten vielen Eltern Schwierigkeiten. Schließlich wachsen die Kleinen schnell und werden gefühlt beim Zusehen zu groß für ihr Bett. Deshalb sollte die Länge nicht zu knapp bemessen werden, damit das Kinderbett möglichst lange genutzt werden kann. Wer anstelle eines 120 x 60 cm Bettes die 140 x 70 cm Variante wählt, kann sie in der Regel nutzen, bis das Kind sechs oder sieben Jahre alt ist.

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Eine gute Lösung sind schließlich erweiterbare Kinderbetten. Sie wachsen mit den Kleinen mit und können gerade zu Beginn trotzdem noch eine Menge Platz sparen. So muss nicht alle paar Jahre ein neues Möbelstück angeschafft werden. Dabei sollten Eltern nicht nur auf den Kauf eines verstellbaren Bettgestells achten, sondern auch auf eine verstellbare Matratze.

Das Zustellbett – schöne Lösung für die ersten Jahre

Gerade in den ersten Monaten sind Neugeborene und Kleinkinder noch besonders auf die Nähe zu Mama und Papa angewiesen. Regelmäßige Kuscheleinheiten und Umarmungen bauen jetzt eine intensive Bindung auf, die die Beziehung zwischen Eltern und Kind stärken. Viele frisch gebackene Eltern möchten ihr Kleines ohnehin am liebsten nicht mehr aus ihren Armen lassen. Für beide Seiten ist das Zustellbett eine schöne Lösung. Hier hat das Kind seinen eigenen Freiraum und muss seinen Platz zum Schlafen nicht mit den Eltern teilen. Die Eltern selbst können ihr Bett ganz für sich nutzen. Trotzdem besteht jederzeit eine gewisse Nähe, sodass niemand aufstehen muss, wenn das Kleinkind nachts hungrig wird oder schreit.

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Das Zustellbett begleitet ein Kleinkind im Regelfall in den ersten sieben Monaten seines Lebens. In dieser Zeit können Eltern und Kind eine besondere Nähe genießen. Ist das Kleinkind besonders aktiv, sollten Eltern darauf achten, dass das Bett fest mit dem Elternbett verbunden werden kann. So wird verhindert, dass das Zustellbett bei Spiel und Spaß wegrutscht und eine Lücke entsteht, die zu Verletzungen führen kann.

Gebrauchte Kinderbetten als günstige Alternative

Qualitatives Holz, das hochwertig verarbeitet wurde, hat seinen Preis. Es kann sich schnell im Geldbeutel bemerkbar machen und gemeinsam mit den vielen anderen Kostenpunkten, die das neue Elternglück mit sich bringt, zu einer Belastung werden. Kaufen Eltern gebraucht, können sie ordentlich Geld sparen. Secondhand-Kinderbetten befinden sich oft noch in einem hervorragenden Zustand und sind zu einem weitaus geringeren Kostenpunkt erhältlich als Neuware.

Hinzu kommt, dass ein gebrauchtes Bett Ressourcen schont und die umweltfreundlichere Variante ist. Wer im Freundes- und Bekanntenkreis Eltern hat, deren Kinder ein paar Jahre älter sind, kann unter Umständen sogar kostenlos an ein Kinderbett gelangen. Oft wird es noch für einige Zeit im Keller aufbewahrt, obwohl die Kinder bereits herausgewachsen sind. Auch mitwachsende Kinderbetten stellen eine Sparmöglichkeit dar, denn diese lassen sich mehrere Jahre vom Kleinkindalter bis ins späte Jugendalter nutzen.

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Beistellbetten sind sehr praktisch und bieten sowohl Mutter als auch Baby jede Menge Vorteile, denn für Babys ist es vor allem in den ersten Lebensmonaten beruhigend neben den Eltern schlafen zu können.