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Kindernachrichten

Die Kröten wandern wieder

Jedes Jahr im Frühling machen sich die Kröten auf die Wanderschaft. Die Nächste werden milder, und wir hören nachts ein […]

Die Kröten wandern wieder

Jedes Jahr im Frühling machen sich die Kröten auf die Wanderschaft. Die Nächste werden milder, und wir hören nachts ein lautes Quaken vor unserem Fenster, wenn wir in der Nähe von einer Wiese oder einem Fluss wohnen. Leider werden viele von ihnen überfahren, wenn sie ihre Wanderung beginnen. Die Tierschützer stellen dann an den Straßen immer ein besonders Warnschild auf, damit die Autofahrer ein bisschen besser aufpassen.

Wohin wandern die Kröten?

Immer im Frühling suchen sich die weiblichen Kröten den Tümpel wieder, in dem sie selbst geboren wurden. Denn da gibt es die besten Lebensbedingungen. Die Amphibien mögen ihre Heimat sehr, und kehren deshalb auch gern dorthin zurück. Einige Naturschützer bauen auch Fallen an den Straßen, damit die Kröten hineinfallen und nicht auf die Straße hüpfen. Sie vergraben Eimer mit Wasser am Straßenrand, die Tiere fallen hinein, und die Tierschützer tragen sie dann am Morgen über die Straße.

Frühlingszeit – Krötenzeit

Die Krötenwanderung findet im Frühling statt. Kröten sind Amphibien, die ihr Winterquartier verlassen, um ihre Eier zu legen. Diesen Vorgang heißt auch: das Laichen. Aus den Eiern schlüpfen später die Babys, kleine schwarze Kaulquappen. Die Kröte reist nicht allein, sondern macht sich mit vielen Freunden und Bekannten auf den Weg. Meistens ziehen über 100 Tiere miteinander los. Indem sie in der Gruppe wandern, schützen sie auch ihre Eier vor Feinden. Etwa 600 Meter hüpft eine Kröte pro Nacht, insgesamt legt sie einen Weg von ungefähr 5 Kilometern zurück, um zu ihrer Heimat zu kommen. Übrigens: Krötenmännchen sind viel kleiner und schlanker als die Weibchen, und lassen sich deshalb oft Huckepack von ihren Krötenfrauen tragen. Ab und zu schleppt eine Krötendame sogar mehrere Krötenmänner auf dem Rücken.

 

Erklärung der schwierigen Wörter:

Kröten sind dem Frosch ähnliche Tiere mit großen Augen und schuppiger Haut

Tierschützer kümmern sich um bedrohte Tierarten

Tümpel sind Löcher im Boden, in denen sich Wasser sammelt

Amphibien werden alle Tiere genannt, die sowohl im Wasser als auch an Land leben und kriechen können

Winterquartiere sind versteckte Orte, an welchen Kröten im Winter wohnen

Laichen bedeutet, dass die Kröte ihre Eier ablegt

Kaulquappen sind kleine schwarze, kugelige Tiere, aus welchen später Frösche und Kröten werden

 Foto: age2n/ Bigstockphoto.com

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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