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Gesundheit des Babys

Fit dank Baby: Sport nach der Schwangerschaft

Kuscheln, Stillen, Schlafen: Nach drei Monaten Babybetreuung fangen viele Frauen an sich wieder nach ein bischen Aktivität zu sehnen. Aber […]

Fit dank Baby: Sport nach der Schwangerschaft

Fit dank Baby: Sport nach der Schwangerschaft

Kuscheln, Stillen, Schlafen: Nach drei Monaten Babybetreuung fangen viele Frauen an sich wieder nach ein bischen Aktivität zu sehnen. Aber wie, wenn das Baby rund um die Uhr betreut werden muss? Tatsächlich ist Sport nicht nur mit Babysitter möglich. Im Gegenteil: Es gibt sogar die Möglichkeit, dass du fit dank Baby bleibst. Spezielle Angebote und Kurse halten dich und dein Baby in Bewegung. Wie, wann und wo das möglich ist, erfährst du hier:

Fit werden statt Abnehmen

Du solltest den Babysport nicht als Abnehmkur sehen, sondern als Möglichkeit wieder langsam in Bewegung zu kommen. Kurz nach dem Wochenbett musst du erstmal langsam wieder an körperliche Aktivität gewöhnen. Auch das Baby ist noch nicht im Stande bewegungsintensiven Sport zu betreiben.

Für deine Gesundheit und dein körperliches Wohlempfinden ist es sehr wichtig wieder Sport zu treiben, denn: Bewegung tut gut! Außerdem bietet die sportliche Aktivität eine Abwechslung zum stressigen Babyalltag. Wie du deinen Körper direkt nach der Geburt wieder in Schwung bringst, erfährst du hier!

Die Beweglichkeit des Babys fördern

Dein Kind möchte einmal die Welt entdecken und dazu muss es vorallem erstmal eins: Laufen lernen. Die Mobilität des Babys kann schon durch sanfte Bewegungen gefördert werden. Durch leichte Gymnastik, wie Greifübungen, entwickelt das Kleine Muskeln, die später von großer Bedeutung sind.

Du solltet jedoch im Hinterkopf behalten, dass Neugeborene alle Bewegungen noch neu erlernen müssen. Babysport ist deshalb nicht mit normalem Sport zu vergleichen. Die Kleinen müssen erst sanft und vorsichtig in verschiedene Bewegungsabläufe eingeführt werden. Und hier kommst du ins Spiel! Indem du gemeinsam mit deinem Baby Übungen machst, gibst du ihm Impulse sich zu bewegen. Gleichzeitig fängst du auch selbst an langsam wieder fit dank Baby zu werden.

Kurse unter fachkundiger Leitung

Du bist unsicher, welche Bewegungen für dich und das Baby, die richtigen sind? Keine Sorge, so geht es den meisten schwangeren Frauen. War man vor der Schwangerschaft noch die schnellste Joggerin unter den Freundinnen, tut jetzt das Aufstehen aus dem Bett weh. Um den richtigen Einstieg zu finden, gibt es extra Kurse für Babysport. Unter professioneller Leitung hast du die Möglichkeit mit deinem Baby Gymnastik, Schwimmen oder Yoga zu üben. Die Trainer zeigen dir dabei, wie du dein Baby gezielt in die sportliche Aktivität einbinden kannst.

Soziale Kontakte knüpfen

Ein zusätzlicher Vorteil an den Kursen: Nebenbei lernst du viele andere Frauen in einer ähnlichen Lebenslage kennen und kannst dich mit ihnen austauschen. Vielleicht kann auch deine Kleinen schon die ersten gleichaltrigen Freunde finden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Für die Mama

Mit dem Sport kannst du nach deinem postnatalen Check beginnen. Dieser findet meist ca. 6-10 Wochen beim Gynäkologen nach der Geburt statt. Oft wird Babysport parallel zur Rückbildungsgymnastik betrieben. Mit High-Impact-Programme, wie Laufen oder Springen, kannst du nämlich erst wieder nach der Rückbildungsgymnastik beginnen.

Natürlich solltest du es auch von deinen eigenen Gefühlen abhängig machen. Übe auf keinen Fall den Druck auf dich aus, deine alte Figur in den nächsten Monaten nach der Geburt wieder erreichen zu müssen. Das wird uns zwar von vielen Stars vorgegaukelt, aber dahinter steckt ein Haufen Stress und keine Zeit fürs Baby. Sieh den Sport als Chance mal wieder aus dem Haus zu kommen und als erstes gemeinsames Hobby von dir und deinem Kind.

Für das Baby

Sprich am besten mit dem Arzt deines Kindes. Dieser kann individuell entscheiden, welche Sportart sich für dein Baby eignet und ab wann es dazu bereit ist. Generell werden Mutter-Baby-Sportkurse schon für Babys im Alter von wenigen Monaten angeboten.

Verschiedene Sportangebote für Mutter und Baby

Kanga

Dieses Fitnesstraining ist momentan das beliebtes Mutter-Baby-Sportprogramm. Einfach das Baby im Tragetuch umschnallen und los gehts! Bei den Übungen fungiert dein Kind somit als zusätzliches Gewicht und kann dabei entspannt in der Babytrage sitzen.

Trainigsablauf

Das Training verläuft ähnlich wie eine Aerobic-Stunde. Nur hast du jetzt dein Kind ganz nah bei dir. Beginn des Trainings ist eine kurze Aufwärmphase auf dem Boden. Hier wird dein Kind in die Übungen miteinbezogen.

Danach geht es los mit dem eigentlichen Work-Out: Zu rythmischer Musik trainierst du Schrittfolgen und übst kleine Kraftübungen aus. Dies findet nun im Stehen steht, deswegen heißt es für das Kleine: Ab ins Tragetuch! Nun stehst du im Mittelpunkt. Dein Kind kann sich bei der Musik entspannen und möglicherweise sogar schlafen. Für dich wird es als Gewicht zur zusätzlichen Herausforderung.

Was wird trainiert?

Vorallem wird deine Ausdauer gestärkt und damit auch die Funktion von Herz und Kreislauf. Zusätzlich werden Muskelgruppen in Po, Becken und Rücken angesprochen.

Geeignet, wenn…

sich dein Kind auch auf die Sportart einlässt. Liegt dein Kind gern im Tragetuch und schläft gut bei dynamischer Aerobic-Musik? Dann ist dies die perfekte Sportart für dich. Außerdem solltest du eine Tragehilfe besitzen, die dein Kind richtig hält. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du den Trainer jederzeit danach fragen.

Wer keinen Kurs aufsuchen möchte, hat auch die Möglichkeit die Übungen von Internetvideos oder DVDs zu Hause nachzuahmen.

Mutter-Baby-Yoga

Yoga ist die It-Sportart schlechthin. Kein Wunder, dass es mittlerweile auch Kurse für Mütter und ihren Nachwuchs gibt. Da die Übungen größtenteils auf dem Boden stattfinden, kann das Baby hier sehr viel Teil haben. Neben der Bewegung dient die Yoga-Session selbstverständlich zur Entspannung.

Trainigsablauf

Im Liegen oder Sitzen führt ihr verschiedene Übungen aus, die deinen Beckenboden und deine Gebärmutter trainieren. Durch Rücken- und Schulterbewegungen wird die Tragebelastung des Alltages ausgeglichen. Bei allen Bewegungen ist der nahe körperliche Kontakt zum Kind sehr wichtig.

Bei speziellen Baby-Übungen wird die Hüftentwicklung und das Verdauungssystem deines Kindes angeregt. Unter Anleitung unterstützt du dein Kind vorsichtig dabei, die richtige Position zu finden.

Am Ende folgt eine Entspannungs-Einheit für euch beide gemeinsam.

Was wird trainiert?

Dein Kind lernt seinen Körper kennen, entwickelt Beweglichkeit und aktiviert erste Muskelgruppen. Außerdem baut es durch das gemeinsame Entdecken der Bewegungen eine innigere Verbindung zu dir auf.

Auch du stabilisierst deinen Körper und verschiedene Muskelgruppen. Außerdem unterstützt das Yoga die Lösung von muskulären Spannung und führt dich dafür zur Entspannung.

Geeignet, wenn…

…du dich auf die Entspannung einlässt. Du solltest die Übungen ernstnehmen und trotz schreienden Babys versuchen, zur Ruhe zu kommen. Bei den Übungen ist es wichtig, dass du deine eigenen Grenzen aufzeigst und dich nicht überstrapazierst. Hier gilt: Weniger ist mehr. Du solltest auch nicht zu hohe Anforderungen an dein Neugeborenes stellen, sondern dich einfach mit ihm/ihr gemeinsam darauf einlassen.

Vorteil ist: Bereits mit sechs Wochen können Babys zum Yoga gehen. Hier musst du aber möglicherweise noch ihren/seinen Kopf halten, wenn er/sie ihn noch nicht alleine halten kann.

Mutter-Baby-Yoga: Entspannung und Sport für euch beide

Mutter-Baby-Yoga: Entspannung und Sport für euch beide

Aquafitness/Babyschwimmen

Bei einer Mischung aus Wassergymnastik und Babyschwimmen sammelt dein Kind seine ersten aufregenden Badeerfahrungen. Auf jeden Fall solltest du einen Kurs besuchen und nicht auf eigene Faust ins Schwimmbad gehen. So lernst du, wie du dein Baby im Wasser richtig betreust.

Trainigsablauf

Springen und joggen geht zwar nicht mehr draußen, dafür aber im Wasser. Gemeinsam entdeckst du mit deinem Baby bei der Gymnastik das Wasser und förderst ganz nebenbei die Rückbildung und die Körperstraffung. Wieder ist dein Kind, welches du in den Händen hälst, als Gewicht eine zusätzliche sportliche Herausforderung. Du bleibst fit dank Baby.

Als Spaßfaktor gibt es zwischendurch kurze Spieleinheiten für dein Kind. Es lernt natürlich nicht Schwimmen, aber dafür sich im Wasser zurechtzufinden. Die Nähe und den Halt, die du deinem Kind dabei gibst, stärken die emotionale Verbindung zwischen euch.

Was wird trainiert?

Durch das Wasser wird die Durchblutung von Haut, Muskulatur und Bindegewebe angeregt. Generell handelt es sich um einen sehr schonenden Sport, bei dem aber Muskelgruppen in Bauch, Bein, Rücken und Becken trainieirt werden.

Geeignet, wenn…

…ihr euch beide im Wasser wohlfühlt. Wenn du bemerkst, dass dein Baby sich vor dem Wasser scheut oder sich unsicher fühlt, sucht euch einen anderen Sport. Eure gemeinsame Bewegung sollte nicht mit Stress und Angst verbunden sein. Außerdem muss dein Kind für die Aquafitness mindestens drei Monate alt sein.

Buggysport

Einsamer Spaziergang durch die Nachbarschaft? Fehlalarm. Für Buggy-Sport braucht man eine Gruppe, eine Trainerin und mit eintöniger Kinderwagenfahrt hat das nichts zu tun.

Trainigsablauf

Mit besetztem Kinderwagen ausgestattet geht es ab in den Park. Dort triffst du dann auf lauter Mütter plus Kinderwagen. Nach einem kurzen gemeinsamen Spaziergang macht ihr von einem Coach angeleitete Trainingsübungen am Buggy.

Was wird trainiert?

Zum einen wird die Laufmuskulatur angeregt. Entscheiden sind aber vorallem die Übungen am Buggy, bei denen du deine Muskeln aktivierst. Besonders Beine, Becken, Po und Bauch werden hier gedehnt.

Allerdings bleibt das Baby außen vor. Diesen Sport kannst du gut machen, wenn dein Kind sowieso gerade den Mittagsschlaf hält.

Geeignet, wenn…

…du etwas Zeit an der frischen Luft mit Bewegung kombinieren möchtest. Dieser Sport bietet sich auch zusätzlich zu einem anderen Bewegungsprogramm an, bei dem das Kind auch aktiv mitmachen kann.

Fitness-Studio mit Kinderbetreuung

Falls du doch mal einen Moment für dich brauchst, ist das Fitness-Studio die perfekte Lösung. Die Kinderbetreuung bietet deinem Baby die Möglichkeit andere Gleichaltrige kennenzulernen. Du solltest dich aber vorher erkundigen, welche Fitnessstudios eine gute Kinderbespaßung anbieten und herausfinden, ob dein Kind schon alt genug dafür ist.

Toll kann hierbei für dich sein, auch mal andere Leute als junge Mütter zu treffen, die fit dank Baby bleiben wollen.

Trainigsablauf

Im Fitness-Studio können dich die Trainer beraten, welche Übungen am besten für dich geeignet sind. Wahrscheinlich wirst du einen individuellen Trainingsplan erhalten. Pass aber auf, dass du dich nicht unter Druck setzt. Du fängst gerade erst wieder an dich sportlich zu betätigen, wenn du also deine Ziele nicht einhalten kannst, ist das vollkommen okay. Wichtig ist eher, dass du deinen Körper nicht überstrapazierst.

Was wird trainiert?

Auch das hängt von deiner Trainingsberatung ab. Sinnvoll ist es jedoch, langsam wieder die wichtigen Muskelgruppen, wie Beine, Bauch und Po, wieder in Schwung zu bringen.

Geeignet, wenn…

…das Baby keine Angst vor fremden Menschen und Kindern hat. Verbringe die erste Stunde in der Betreuung mit deinem Kind, so kann es sich langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Falls es sich gar nicht wohlfühlt, solltest du aber nichts erzwingen und euch einen anderen Sport suchen.

Voraussetzung ist natürlich, dass das Baby schon etwas älter, und du schon wieder einigermaßen mobil bist. Spaziergänge und leichte Dehnübungen zu Hause können eine gute Vorbereitung auf einen Besuch im Fitness-Studio sein. Sprich aber am besten vorher mit deinem Trainer oder Gynäkologen. Sie wissen, wie viel und ab wann du dich wie belasten kannst.

Homesport mit Videokurs

Sportlich betätigen kann man sich natürlich auch zu Hause und wenn das Baby die richtige Ablenkung hat, dann bedarf es auch nicht eines Babysitters.

Trainigsablauf

Richte deinem Kind eine kleine Spieleecke neben dem Fernseher ein und dann kann es losgehen. Mit Hilfe einer DVD oder eines Online-Kurses speziell für junge Mütter, kannst du dein Wohnzimmer schwupsdiwups in ein Sportstudio verwandeln. Falls dein Kind noch sehr klein ist, kannst du auch vorsichtig versuchen, es in die Übungen einzubinden. Viele Babys bringen die komischen Streckbewungen und Verrenkungen von Mami schnell zum Lachen.

Was wird trainiert?

Sprich auch hier vorher am besten mit deinem Arzt oder Gynäkologen. Beide wissen am besten, welche Muskeln du momentan trainieren solltest. Meist handelt es sich um leichte Einsteigerübungen, bei denen Becken, Beine, Arme und Rücken wieder in Schwung gebracht werden.

Geeignet, wenn…

…du keine Motivation durch Trainerin und feste Zeiten brauchst. Bei dieser Aktivität fehlt natürlich der Austausch mit anderen Müttern, aber das kann auch mal das Richtige sein. So hast du deine Ruhe, und dein Kind seinen Spaß beim Zugucken.

Natürlich funktioniert der Homesport nicht, wenn dein Baby sehr unruhig ist und sich währenddessen langweilt. Dann kann der entspannte Sportnachmittag schnell zur von Schreien gefärbten Tortur werden.

Homesport: Das Baby spielerisch in die Übungen einbinden

Homesport: Das Baby spielerisch in die Übungen einbinden

Fit dank Baby: Kurskosten

Neben Windeln, Stramplern und Kuscheltieren bleibt oft wenig Budget für mehr. Am Geld sollte ein Sportkurs aber nicht scheitern. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten nämlich als Präventionsmaßnahme. Also: Nachfragen lohnt sich! Und wenn nicht: Oft gibt es selbstorganisierte Gruppen für Mütter, in denen gemeinsam Sport ohne Trainerin ausgeübt wird. Gerade Frauen mit zweitem Kind haben schon genug Erfahrung, um das Training selbst zu veranstalten.

 

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Über Susanne Baumann

Die agile Mama von zwei Kindern ist unser neustes Teammitglied und haut ordentlich in die Tasten. Sie liebt es draußen aktiv zu sein und Zeit in ihrem Garten zu verbringen oder mit ihren Söhnen Tim (13) und Elias (11) Tennis spielen zu gehen.

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