Hochschwanger: Wann und wie Du etwas tun kannst

Eine Schwangerschaft kann aufregend und nervenaufreibend sein – gerade in den letzten Wochen vor der Geburt. Man spricht dabei auch von hochschwangeren Frauen. Ab wann genau ist man aber hochschwanger? Woran erkennt man das und was muss dabei besonders beachtet werden? Antworten auf diese Fragen gibt Dir dieser Blogartikel.

Ab wann ist man hochschwanger?

In der Regel wird eine Frau ab der 37. Schwangerschaftswoche als hochschwanger eingestuft.

In diesem Zeitraum ist das Ungeborene bereits sehr groß und das Risiko für Komplikationen wie eine Fehl- oder Frühgeburt steigt deutlich an.

Die meisten Kinder werden zwischen der 38. und 42. Schwangerschaftswoche geboren. In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass eine Frau erst in der 43. oder 44. Schwangerschaftswoche entbindet.

Falls Du wissen möchtest, in welcher Woche Du Dich befindest, kann ein Schwangerschaftswochenrechner (SSW Rechner) oder ein Schwangerschaftskalender Abhilfe leisten.

Hochschwanger sein: Was Du beachten solltest

Anzeichen für das Hochschwanger-Sein

Es gibt eine Vielzahl an Anzeichen dafür, dass eine Frau in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft ist. Diese umfassen vor allem körperliche Veränderungen, zum Beispiel:

  • In den Brüsten: Die Brüste der Frau werden in der Regel größer und empfindlicher. Frauen können auch ein Spannungsgefühl oder Schmerzen in den Brüsten spüren.
  • Im Bauch: Der Bauch der Frau wird in der Regel runder und hängt tiefer. Die Haut des Bauches kann straffer werden.
  • Beim Auf-Toilette-Gehen: Durch das wachsende Baby wird der Druck auf die Blase erhöht, weshalb Frauen häufiger die Toilette aufsuchen.
  • Im Schlaf: Meist ist der Schlaf von Frauen durch das stete Wachsen des Babys und den belasteten Harndrang unruhig und/oder gestört.
  • Im Sexualleben: Frauen spüren in den letzten Wochen der Schwangerschaft, bedingt durch die physischen Änderungen, eine Abnahme des sexuellen Verlangens.
  • In der Temperatur: Da der Körper mehr Energie verbraucht, um das Baby zu ernähren, besitzen hochschwangere Frauen oftmals eine erhöhte Temperatur.
  • In den Hormonen: Durch den wechselnden Hormonspiegel im Körper von hochschwangeren Frauen können sich ihr Verhalten und ihre Stimmung ebenfalls verändern.

Beschwerden während des Hochschwanger-Seins

Die meisten Beschwerden bei Hochschwangeren werden in den letzten Wochen und Tagen der Schwangerschaft stärker. Die häufigsten Beschwerden sind Rückenschmerzen, Müdigkeit, Wassereinlagerungen, Sodbrennen und Verdauungsprobleme.

  • Rückenschmerzen werden häufig durch das zunehmende Gewicht in der Schwangerschaft und die Veränderungen in der Wirbelsäule verursacht.
  • Müdigkeit wird durch die Veränderungen im Hormonhaushalt der Schwangerschaft verursacht.
  • Wassereinlagerungen treten häufig in den Beinen und Füßen auf und können durch die zunehmende Größe des Uterus verursacht werden.
  • Sodbrennen ist eine weitere häufige Beschwerde, die durch die Veränderungen im Verdauungstrakt verursacht wird. Gleiches gilt für Verdauungsprobleme jeglicher Art.
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Die meisten dieser Beschwerden sind völlig normal und verschwinden nach der Geburt wieder. Trotzdem können sie sehr unangenehm sein und die Schwangerschaft erschweren.

Es ist wichtig, dass Du mit Deinem Arzt über jede Beschwerde sprichst, um sicherzustellen, dass sie harmlos ist. In einigen Fällen können bestimmte Beschwerden auch ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein. Wenn Du Dir Sorgen machst, solltest Du immer Deinen Arzt konsultieren – insbesondere, wenn der Geburtstermin näherrückt.

Hilfsmittel, Tipps und Tricks für Hochschwangere

In der Schwangerschaft werden die Brüste meist größer und schwerer, wodurch sie sehr schnell strapaziert werden können. Ein guter BH unterstützt die Brüste und verhindert, dass sie zu sehr nach unten hängen.

Auch ein guter Gürtel kann sehr hilfreich sein, da er das Gewicht des Bauches gleichmäßig verteilt.

Eine gute Matratze unterstützt den Rücken und verhindert, dass er zu sehr durchhängt. So kann Rückenschmerzen vorgebeugt werden. Empfehlenswert sind ebenfalls Schwangerschaftskissen.

Durch ein gutes Nackenkissen wird der Kopf ebenfalls unterstützt und verhindert, dass er zu sehr nach vorne kippt.

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Gegen Juckreiz und empfindliche Haut empfiehlt sich eine gute Wäsche mit entsprechenden Reinigungsprodukten.

Ferner hilft es, sich öfter mal die Beine zu vertreten und regelmäßig Dehnübungen machen. Auch eine Massage kann Linderung bringen.

Wer an Sodbrennen oder Verdauungsproblemen leidet, sollte bei der Ernährung auf leicht verdauliche und ballaststoffreiche Kost achten. Hierfür ist es ratsam zu wissen, welche Nahrungsmittel Du in der Schwangerschaft unbedenklich zu Dir nehmen kannst und welche nicht. Auch regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft helfen, die Verdauung in Schwung zu halten.

Schwangerschaftsbeschwerden wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen können durch einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung und Entspannung gelindert werden.

Für hochschwangere Frauen ist es wichtig, sich ausreichend zu entspannen und sich keinen Stress zu machen. Auch wenn die Geburt immer näher rückt, sollte man sich nicht verrückt machen lassen und sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: die Gesundheit von Mutter und Kind.

Auf einen Blick

Hochschwanger sind Frauen in der Regel ab der 37. Schwangerschaftswoche.

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Anzeichen hierfür sind Veränderungen in den Brüsten, am Bauch, des Harndrangs, im Schlaf, im Sexualtrieb, in der Körpertemperatur und im Hormonhaushalt.

Beschwerden, die auftreten können, umfassen: Rückenschmerzen, Müdigkeit, Wassereinlagerungen, Sodbrennen sowie Verdauungsprobleme.

Hilfsmittel gegen diese Beschwerden können komfortable BHs, Gürtel, Matratzen, Nackenkissen sowie regelmäßige Waschgänge darstellen. Auch eine ausgewogene Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, Dehnübungen sowie Massagen und ausreichend Ruhe helfen. Regelmäßige Kontrollbesuche beim Arzt sind ebenfalls ratsam.

FAQ: Hochschwangere Frauen

Wie ist es, hochschwanger zu sein?

Frauen leiden während dieser Zeit vermehrt unter Müdigkeit, Blähungen und Übelkeit, Spannungsgefühlen in den Brüsten und Rückenschmerzen.

Ab wann senkt sich der Bauch?

Der Bauch senkt sich oftmals ab der 36. Schwangerschaftswoche.

Mit welcher Woche kommt man in den neunten Monat?

Der neunte Schwangerschaftsmonat beginnt in der Regel mit der 33. Schwangerschaftswoche.

Welche SSW ist besonders anstrengend?

Insbesondere während des ersten Trimesters, also in der Frühschwangerschaft, empfinden Frauen ihre Schwangerschaft häufig als emotional und psychisch anstrengend.

Quellen

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