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Schäden & Vorteile: Kinder mit Smartphone – der richtige Umgang

Unsere Kinder kommen immer früher mit technischen Geräten in Kontakt. Aber viele Eltern wissen oft gar nicht, welche negativen Folgen […]

Kinder und Smartphone

Kinder und Smartphone

Unsere Kinder kommen immer früher mit technischen Geräten in Kontakt. Aber viele Eltern wissen oft gar nicht, welche negativen Folgen der unbedachte Umgang mit Smartphones & Co. mit sich bringen kann. Aber das oft verteufelte Smartphone hat auch Vorteile – wenn man denn weiß wie.

Wie lange sollte mein Kind täglich das Smartphone nutzen

Da man seine Kinder nicht komplett von der Thematik fernhalten kann, ist es wichtig, offen an das Thema heran zu gehen.
Denn, wenn man verschlossen auf das Thema reagiert, riskiert man, dass die Kinder es heimlich machen. Trotzdem sollte man dem Kind nicht zu viel erlauben, besonders in jungen Jahren, da sie oft noch nicht mit den ganzen Möglichkeiten umgehen können.
Daher ist es wichtig, klar festzulegen, wann und wie viel das Smartphone genutzt werden sollte.

Forscher aus aller Welt sagen, dass sich die Bildschirmzeit bei Kindern

  • bis 3 Jahren auf max. 5 min. täglich
  • von 4-6 Jahren auf max. 20 min.
  • von 7-10 Jahre auf max. 45min.

beschränken sollte.
Kinder unter 2 Jahren sollten am besten gar kein Smartphone benutzen.

Zu hoher Smartphone Konsum führt langfristig zu Schäden

Auch zu bestimmten Zeiten am Tag ist es eher schädlich für das Kind vor dem Smartphone und ähnlichem zu sitzen. Direkt nach dem Aufstehen, zu den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen sollte das Handy strickt vermieden werden!

Forscher fanden heraus, wie schädlich das sogenannte blaue Licht für den Schlaf ist. Es signalisiert dem Körper es wäre Tag und somit keine Schlafenszeit, wodurch dieser nicht zur Ruhe kommt. Deshalb sollte die Handynutzung vor dem schlafen gehen vermieden werden, indem man Regeln aufstellt wie: Kein Fernsehen nach 18:00 Uhr oder das Handy bleibt nachts aus dem Zimmer.

Verschiedene Anbieter haben Apps auf den Markt gebracht oder bereits in dem Gerät integriert, die es den Elternteilen ermöglichen, sowohl die Bildschirmzeit zu kontrollieren und somit auch einzuschränken, als auch Anwendungen ab einer bestimmten Uhrzeit zu verbieten.

In der Regel sagt man kein Smartphone unter 12 Jahren und die Bildschirmzeit (unabhängig vom Gerät selber) auf definitiv unter 7 Std. zu beschränken. Gerade in der Entwicklung können starke Schäden durch zu hohen Konsum auftreten – dennoch muss euch klar sein, wie wichtig die Technik in dieser Zeit geworden ist.

Schäden, die beim zu hohen und frühen Konsum von Smartphones und Co. auftreten können:

  • Kurzsichtigkeit
  • Depressionen und Angst Störungen
  • Schlechte Haltung
  • Gestörtes Bild von Sex und Gewalt

Wo liegen die Vorteile

Durch ein Smartphone ist gewährleistet, dass wir unsere Kinder von überall aus erreichen können. Noch obendrauf lernen die Kleinen durch den richtigen Umgang Verantwortung, Eigenständigkeit und sich an Regeln zu halten. Wenn man seinen Kindern ein bewussten Umgang mit den Geräten und dem Internet beibringt, sind sie gut auf ihr späteres Leben vorbereitet.

Mittlerweile ist das Thema Internet und Technik nicht mehr aus unseren Leben und der Arbeitswelt wegzudenken, weshalb der Umgang mit der Technik wichtig zu erlernen ist.

Hier noch mal kurz die wichtigsten Fakten

  • Klare Regeln und Gefahren aufzeigen
  • Einen passenden Tarif auswählen
  • Zeiten fest zu legen an denen das Handy nicht erlaubt ist (wie z.B. am Tisch, nachts oder bei Familien Aktivitäten)
  • Apps auswählen und dem Kind herunterladen (bis zu einem gewissen Alter auch mit möglichen Filtern)
  • Selber in der Gegenwart von Kindern wenig am Handy sein und sich selbst an Regeln zu halten, wie zum Beispiel, dass am Esstisch kein Smartphone genutzt wird.
  • Auf keinen Fall mehr als 7 Std. am Tag (im Schnitt nicht mehr als 1 ½ Stunden täglich)
  • Kinder langsam unter Aufsicht heranführen
  • Internetfähige Smartphones erst ab 12 (für den Notfall reicht in jungen Jahren auch ein Tasten Handy)

Fazit:

Mit klaren Regeln und Einschränkungen dem Alter angemessen und einer offenen Haltung kann ein Kind den Umgang mit seinem Smartphone spielend leicht erlernen und sich dabei in Verantwortung üben. Daher ist Technik in jungen Jahren im Maße positiv und kann dem Kind sogar nützen.

Mein Fazit: Immer offen an alles herantreten und Vertrauen schaffen.

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Über Kim Riehl

Kim ist 29 Jahre alt und wohnt mit ihrer einjährigen Tochter Mila in Mainz. Sie gehen regelmäßig gemeinsam zum Babyschwimmen oder bauen Sandburgen im Sandkasten. Wenn die Autorin nicht gerade für den Elternkompass schreibt, liebt sie es zu fotografieren.

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