Läuse auf dem Kopf: Herkunft und Übertragungswege

Vielleicht hast auch Du schon Bekanntschaft mit Läusen gemacht? Dann bist Du nicht allein. Die Blutsauger kommen weltweit und zu jeder Jahreszeit vor. Sie können zudem jeden befallen: vom Säugling bis zum Senior. Hier erfährst Du, woher Läuse kommen, wie schnell man sich mit ihnen anstecken kann und welchen Übertragungsweg sie bevorzugen.

Woher kommen Läuse und was kannst Du dagegen tun?

Eine wichtige Nachricht bekommst Du direkt vorab: Leidest Du unter den lästigen Symptomen eines Kopflausbefalls, so hat das nichts mit einer mangelnden Hygiene zu tun. Regelmäßiges Haarewaschen hält die Läuse nicht davon ab, es sich auf Deinem Kopf, mitten in Deiner Haarpracht, gemütlich zu machen. Woher Läuse kommen und was Du gegen sie tun kannst, lässt sich leicht beantworten: Die Blutsauger bevorzugen in den meisten Fällen den Übertragungsweg von Mensch zu Mensch. Ist bekannt, dass sich die ungebetenen Gäste bei Dir eingenistet haben, solltest Du die Nähe zu anderen Personen meiden und erst einmal die Kopfläuse behandeln. Auf diese Weise kannst Du dazu beitragen, die Menschen in Deinem Umfeld vor einem Befall zu schützen.

Wissenswertes zur Kopflaus

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Läuse gibt es auf der ganzen Welt, und zwar unabhängig davon, wie hoch die Hygienestandards eines Landes oder einer Region sind. Es scheint sogar so zu sein, dass sich die Parasiten in frisch gewaschenem Haar besonders wohlfühlen. Dabei spielt es für das Wohlbefinden der Läuse keine Rolle, ob das Haar kurz, lang, besonders dicht oder dünner ist. Sie siedeln sich bevorzugt im Kopfhaar an und kommen nur bei sehr starkem Befall auch an anderen behaarten Stellen am Körper vor.

Körperbau

Die Laus, welche wissenschaftlich als „Pediculus humanus capitis“ bezeichnet wird, gehört zur Gruppe der Insekten. Sie hat jedoch keine Flügel, sondern besitzt stattdessen sechs kräftige Beine, welche es ihr ermöglichen, sich an ihrem Wirt oder genauer gesagt an den Haaren festzuhalten. Obwohl für Läuse der Übertragungsweg von Mensch zu Mensch typisch ist, können sie nicht springen.

Sie bewegen sich ausschließlich krabbelnd fort. Die zwei bis drei Millimeter großen Parasiten haben zudem starke Mundwerkzeuge, womit sie in die Haut stechen und sich saugend von Deinem Blut ernähren. So entstehen nicht nur kleine Wunden, sondern durch den dort eindringenden Speichel auch eine körperliche Reaktion in Form von Juckreiz.

Lebenszyklus

Haben die Läuse den Übertragungsweg hinter sich gebracht und ihren Weg in das Haar ihres Wirts gefunden, beginnen sie damit, sich zu vermehren. Eine Kopflaus besitzt eine Lebensspanne von etwa vier Wochen und so verwundert es nicht, dass sie direkt nach dem Larvenstadium geschlechtsreif ist. Eine einzige Laus kann in ihrem Leben etwa 90 bis 140 Eier produzieren, die sie meist am Haaransatz ablegt. Die knapp einen Millimeter großen Eier werden häufig mit kleinen Hautschuppen verwechselt. Sie verfügen über eine Hülle aus Chitin und sind auch unter der Bezeichnung „Nissen“ bekannt. Vielleicht hast Du ja den Begriff „Nissenkamm“ schon einmal gehört? Dieser ist ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Behandlung des Kopflausbefalls.

Aus dem Ei schlüpft schließlich nach etwa einer Woche die Larve, welche innerhalb weiterer neun Tage zum fortpflanzungsfähigen, erwachsenen Insekt heranreift. Parasiten sind in ihrem gesamten Lebenszyklus auf einen Wirt angewiesen und so kann auch die Laus nicht lange ohne den Menschen überleben. Sie benötigt Körperwärme und regelmäßige Mahlzeiten, weshalb sie maximal drei Tage lebendig bleibt, falls sie sich zum Beispiel nicht ausreichend festhält und herunterfällt.

Wie schnell kann man sich mit Läusen anstecken?

Es steht fest, dass Kopfläuse einen typischen Übertragungsweg, und zwar direkt von Mensch zu Mensch nutzen. Besteht Körperkontakt, können die Läuse von einem Kopf zum anderen krabbeln. Daraus wird deutlich, dass Gemeinschaftseinrichtungen, wie zum Beispiel Kindergärten, die Verbreitung der lästigen Parasiten begünstigen. Woher die Läuse bei Dir oder Deinem Kind kommen, kann also stets damit beantwortet werden, dass es Kontakt zu einer Person mit Kopflausbefall gab.

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Theoretisch ist für Läuse auch der Übertragungsweg über Gegenstände denkbar. Doch aufgrund ihrer kurzen Überlebensfähigkeit ohne Wirt, kommt es nur in seltenen Fällen dazu, dass die Kopflaus zum Beispiel Haarbürsten, Mützen oder ähnliches als Transportmittel nutzt. Diese Gegenstände solltest Du, genau wie Bettwäsche, Kleidung und Kuscheltiere, im Rahmen der Behandlung dennoch gründlich reinigen.

Da Läuse den Übertragungsweg von Mensch zu Mensch einfach bewältigen, gestaltet es sich schwierig, eine Ansteckung zu verhindern. Aus dem Grund sind Eltern von betroffenen Kindern laut Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten über den bestehenden Kopflausbefall zu informieren.

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