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Familie & Erziehung

So gelingt der berufliche Neustart zwischen Schnuller und Windeln

  Esther Eisenhardt hat es vorgemacht – und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Die Betriebswirtin und Mutter hat dem anstrengenden […]

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Mama startet durch – So gelingt der berufliche Neustart zwischen Schnuller und Windeln

 

Esther Eisenhardt hat es vorgemacht – und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Die Betriebswirtin und Mutter hat dem anstrengenden Mutterdasein zwischen Büro und Familie ein Ende bereitet, um selbstständig durchzustarten. Sie gründete Mompreneurs, ein Netzwerk, das selbstständige Mütter über regionale Grenzen hinweg zu verbinden versucht. Ein Netzwerk, das 2014 geboren wurde und haarscharf den Nerv der Zeit getroffen hat. Häufig nämlich platzt die schöne Idee der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einer Teilzeitlösung. Einerseits ermöglicht sie die Rückkehr in den Job. Andererseits weist sie aber regelmäßig und nur allzu deutlich Grenzen auf, die da heißen: Um 16 Uhr muss Mama den Nachwuchs von der Kita holen – auch wenn das wichtige Projekt-Kick-off um 16.30 Uhr (und dann ohne sie) beginnt. Der berufliche Neustart trotz Kind ist schwierig. Wie der Sprung in die Selbstständigkeit für Mamas funktionieren kann, verrät dieser Ratgeber.

 

 

Auch wenn es zunehmend häufiger flexible Arbeitszeiten im Betrieb gibt, bedeutet die Familiengründung meist auch, dass auch im Job sich einiges verändert. Viele Frauen setzen dann auf die Selbstständigkeit.

 

Für klare Regeln sorgen

 

Der erste Schritt, um als Mutter in die Selbstständigkeit zu starten, ist, klare Regeln zu schaffen. Mama macht sich selbstständig heißt nämlich: Mama arbeitet – auch wenn sie das vermutlich in der Anfangszeit von zuhause aus tut. Und es heißt nicht: Mama ist immer ansprechbar, auch wenn sie die Tür geschlossen hat, ein Headset auf den Ohren hat und wie wild etwas zu skizzieren versucht.

 

Diese Abgrenzung ist ein Lernprozess – und zwar für die Mutter selbst und die Familienmitglieder. Die Frau muss sich ebenso abgrenzen und sich ihrer Rolle als Unternehmerin, Gründerin und Geschäftsführerin bewusst werden. Die Familie muss lernen, dass die Mutter zwar physisch im Haus ist, durch klare Zeichen aber – zum Beispiel die verschlossene Bürotür – signalisiert: Und jetzt bin ich nur für meine Geschäftsidee da. Und das „nur“ bedeutet dabei jede Menge.

 

 

Wer die Familienzeit effektiv mit dem Nachwuchs nutzt, der verhindert, dass das schlechte Gewissen die Gründeridee übermannt.

Von Anfang an auf Profi-Equipment setzen

 

Zugegeben, es ist eine ganz normale Denkweise, dass solange kein Geldeingang zu verzeichnen ist, auch kein Geld ausgegeben wird. Aber: Genau dieses sparsame Verhalten kann auch dazu führen, dass die Zeitspanne zwischen Start und Erfolg deutlich länger wird als gewünscht, oder, dass durch Unwissenheit Fehler passieren. Diese nützlichen Features, Programme und Tools gehören zur Grundausstattung:

  • Der Anbieter Lexware bietet einzelne Programme für Lohn, Gehalt, Buchhaltung, Rechnungswesen sowie kaufmännische Komplettlösungen an. Der Vorteil: Selbst Letztere gibt es in verschiedenen Modellvarianten: lexoffice online, speziell für Start-ups, Lexware financial office als kaufmännische Komplettlösung und Lexware business als Modell mit noch mehr Features. So können – praktisch verpackt in einem Programm – alle kaufmännischen Themen professionell bearbeitet werden.Das beginnt bei Auftragsbearbeitung, Rechnungsstellung und Buchhaltung, den klassischen Aufgaben im Start-up, und endet bei Warenwirtschaft, Bilanzierung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Reisekostenabrechnungen noch lange nicht. Wer sich zusätzlich ein Portfolio an gängigen Vorlagen zusammensucht – beispielsweise für Rechnungen – verhindert, dass regelmäßig anfallende Aufgaben viel Zeit fressen.
  • Beim Organisationstool muss jeder selber testen, welches Programm einem ganz persönlich am besten liegt. Viele schwören auf das mächtige Notizbuch Evernote, das alle Gedanken, Notizen und Vorgänge bündeln soll und später auch ein Team vernetzen kann. Trello ist das Orga-Tool, das ein effektives, übersichtliches und benutzerfreundliches Projektmanagement ermöglicht – und ebenfalls auf verschiedene Teammitglieder erweiterbar ist.Besonders geeignet ist es auch, da Dokumente in die einzelnen Aufgaben eingebunden werden können. Verschiedene Ansichten lassen niemanden mehr eine Projektdeadline übersehen. Weniger Projektmanagement, dafür eher eine große Datenbank bietet die Dropbox, in der alle Unterlagen zentral abgelegt werden können. Um alle Funktionen kennenzulernen und auch nutzen zu können, dauert es eine Weile.
  • Wer auf mehreren Social-Media-Hochzeiten tanzen will oder geschäftsbedingt muss, sollte sich Hilfe von einem automatisierten „Verteildienst“ holen. Die BufferApp ist ein Beispiel dafür, wie verschiedene Social-Media-Kanäle bespielt werden können. Auch Hootsuite bietet ähnliche Funktionen.

Natürlich kann diese Liste beliebig ergänzt werden bzw. wird, je nach Business-Modell und inhaltlicher Ausrichtung variieren, dennoch gilt: Wer an IT-Equipment spart, vergibt sich durch Mehrarbeit oder aufwendigere Abläufe die Chance, zielgerichtet die Gründeridee zu verfolgen.

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