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Familie & Erziehung

Schulformen im Vergleich – Möglichkeiten für Kinder und ihre Bildung

Ob nach dem Kindergarten oder der Grundschule: Für Eltern und ihre Kinder gilt es schon frühzeitig die nächste Schule und […]

Schulformen im Vergleich

Ob nach dem Kindergarten oder der Grundschule: Für Eltern und ihre Kinder gilt es schon frühzeitig die nächste Schule und vor allem die für ihr Kind richtige Schulform zu finden.

Verschiedene Schulformen vs. Stress und Unwissenheit

Die Wahl der richtigen Schulform ist weder für Eltern noch für Kinder leicht. Nicht nur wird alles, was von der staatlichen Regelschule abweicht, gesellschaftlich oft als negativ-alternativ betrachtet. Auch gehört eine gewisse Recherche, der Besuch der Schule zum Tag der offenen Tür und so weiter dazu. Das kann in Stress ausarten. In einem jungen Alter können Kinder zudem noch nicht zu 100% abschätzen, wo sie sich zukünftig am wohlsten fühlen und wo sie am besten lernen können. Es ist ganz natürlich, dass auch die Eltern das nicht in Gänze überschauen können. Deshalb soll Ihnen folgender Schulvergleich weiterhelfen. Darin finden Sie auch Links zu weiterführenden Quellen mit interessanten Informationen.

Die Balance aus Wissensvermittlung und menschlichem Miteinander

Ähnlich wie bei den Formen der Kinderbetreuung heißt es auch beim Vergleich der Schulformen, abzuwägen und einzuschätzen, wo das Kind sich wohlfühlen und am besten entwickeln wird. Denn neben dem reinen Wissen, das natürlich vorrangig vermittelt werden soll, gehören zum gesunden Heranwachsen auch soziale und kognitive Fähigkeiten. Bei geringer Klassengröße können alle Kinder in einer staatlichen Regelschule entsprechend gefördert werden – so denn die Lehrkräfte sind entsprechend geschult und motiviert. In Schulen, die speziell auf Social Skills und das geregelte Miteinander sowie Füreinander ausgelegt sind, geht die Fragestellung in die andere Richtung: Wird auch genug schulisches Wissen vermittelt, um den Abschluss zu bestehen und am harten Arbeitsmarkt zu bestehen?

Staatliche Regelschule, Privatschule, Waldorf, Klax Schule & Co.

Einige Schulformen und Pädagogikansätze finden Sie hier im Elternkompass bereits umfangreich beschrieben. Zum Beispiel können Sie sich ausgiebig zur Montessori-Pädagogik sowie auch hinsichtlich der Waldorf-Pädagogik informieren. In den einzelnen Beiträgen bekommen Sie nicht nur einen Einblick in die einzelnen Schulformen, sondern auch Vergleichspunkte zur Regelschule.

Noch nicht so genau im Elternkompass betrachtet, ist hingegen das pädagogische Konzept der Klax Schule. Die Klax Schule als Schulform geht aus den Bemühungen der Klax Gruppe hervor, die eine individuelle Entwicklung und umfassende Bildung von Menschen verschiedener Altersgruppen fördert. Hervorgegangen ist das System aus dem Bestreben der Gründerin Antje Bostelmann, die 1990 unter dem Namen „Klax“ Mal-, Töpfer- und Tanzkurse für Kinder anbot. Schnell entwickelte sich daraus ein Kita-Angebot und bis heute so einiges mehr. Es handelt sich also um ein organisch gewachsenes, nicht forciertes System, welches auf fast 30 Jahre Erfahrung und Interaktion mit Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen zurückblicken kann.

Informationen zu Schule, Unternehmensgruppe und Arbeitsklima

Wer ein Porträt der Klax Gruppe im Allgemeinen und zur Kita, Vorschule, Grundschule und / oder Mittelstufe Schule einsehen und zudem wissen möchte, wie die Pädagogen und anderen Angestellten das Unternehmen sehen, wird bei kununu fündig. Die Plattform kununu sammelt Bewertungen von Mitarbeitern und Bewerbern verschiedenster Unternehmen, um einen umfassenden Überblick zu einzelnen Arbeitgebern zu ermöglichen. Zwar ersetzt die Einsicht der mittlerweile über 100 Bewertungen nicht den Besuch des Tags der offenen Tür oder ein anderes persönliches Gespräch, doch mit den Bewertungen zur Klax Schule kann man sich schon ein (recht positives) Bild machen.

Die Schulformen im direkten Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich einzelner Punkte, die sich bei den genannten Schulformen und Schulen gegenüberstellen lassen. Dieser Vergleich kann und soll gern zur Entscheidungsfindung genutzt werden, aber nicht die einzige Informationsquelle bleiben. Nutzen Sie gern die gegebenen Links sowie weitere Quellen, die Sie bei Ihrer Recherche finden, um sich ein umfassendes Bild der unterschiedlichen Angebote zu machen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Kind am Ende die richtige Schule besucht, an der Wissensvermittlung, individuelle Förderung und Erarbeitung sozialer Fähigkeiten in der richtigen, individuellen Balance zueinanderstehen.

 

BesonderheitPädagogische PhilosophieAusbreitung der Schulform
RegelschuleDie am meisten besuchte, gesellschaftlich anerkannteste SchulformKlar nach Fachbereichen gegliederter Lehr und Stundenplan mit festen Zeiten und Vorgaben, besonders für das Erreichen des Klassenziels – meiste klare Ausrichtung auf WissensvermittlungDurch staatliches Modell zur Erfüllung der Schulpflicht überall vorhanden
Waldorf-SchuleUmfassende Anschauung des Menschen und besondere Wertschätzung von SinnesbeobachtungenFlexibler Lehrplan, der künstlerisch orientiert ist und den Schüler als Individuum durch 12 Schuljahre ohne „Sitzenbleiben“ bringt – sowie kosmologische, anthroposophische WertevermittlungAktuell 245 Schulen in ganz Deutschland, aufgeteilt auf alle Bundesländer – weltweit 1.151 Schulen

(Quelle)

Montessori-SchuleTraditionell keine Trennung zwischen persönlicher, kognitiver und sozialer Entwicklung der KinderFreies Ausleben positiver Verhaltensweisen mit offenem Lernsystem sowie dessen Kombination mit Übungen, Sinnesmaterial und kosmischer ErziehungNach offiziellen Angaben rund 400 Schulen in Deutschland (300 Grund- und 100 weiterführende Schulen)

(Quelle)

Klax SchuleKunstbezogene Schulform, die mit Blick auf digitale Entwicklungen zukunftsgerichtetes Lernen bietetVorbereitung der Kinder auf die Zukunft durch Kreativität, Sozialkompetenz, Ich- und Wir-Akzeptanz sowie Wissen zur technisch entwickelten WeltGrundschule und Mittelstufe in Berlin Pankow; als überregionaler Bildungsträger aber mit 30+ Einrichtungen in Deutschland, sowie Schweden vertreten

(Quelle)

Fazit zum Thema

Im Vergleich der Schulformen ist sicher für jeden etwas dabei. Wo staatliche Regelschulen vor allem die starre und geregelte Wissensvermittlung anstreben, da sind andere Schulformen der Entwicklung des Individuums, der gesamtheitlichen Entwicklung der Schützlinge bzw. einer lösungsorientierten Zukunftsbewältigung verschrieben. Ob eine für das Kind positive und erstrebsame Schulform in Anspruch genommen werden kann, das hängt ganz klar auch von den Standorten der einzelnen Schulen ab. Denn so sehr das Kind auch künstlerisch, ganzheitlich und umsichtig erzogen werden soll, ein Schulweg von mehreren Stunden ist eher kontraproduktiv.

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