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Schwangerschaft

Schwangerschaft verheimlichen: Selbst entscheiden, wann du deine Schwangerschaft verkünden willst

Für unzählige Frauen ist es das größte Glück der Welt, wenn sie entdecken, dass sie schwanger sind. Doch so groß […]

Schwangerschaft verheimlichen

Für unzählige Frauen ist es das größte Glück der Welt, wenn sie entdecken, dass sie schwanger sind. Doch so groß das Glück auch für eine Frau persönlich sein mag, braucht so manche auch noch etwas Zeit, um diese Tatsache ihrer Umwelt verkünden zu können. Wann eine angehende Mutter sich auch nach außen zu ihrer Schwangerschaft bekennt, kann jede selbst entscheiden. Es gibt einige Tricks, mit denen sie bis dahin ihr Geheimnis der Schwangerschaft verheimlichen kann.

Wie sag ich’s meiner Umwelt? Manchmal ist es nicht so einfach, das bevorstehende Babyglück anzukündigen.

Ein bisschen schwanger

Zu Beginn einer Schwangerschaft kommen die ersten Anzeichen oft noch sehr zaghaft daher. Morgendliche Übelkeit, leicht angespannte Brüste, ein leichtes Ziehen in der Leistengegend – bis eine Frau eine Schwangerschaft bewusst bemerkt, vergeht etwas Zeit. Auch wenn das Wunder der Befruchtung sich im Innern einer Frau schon vollzogen hat, ist im ersten Trimester, also den ersten 13 Wochen der Schwangerschaft, äußerlich noch nicht viel zu erkennen.

Meist ist das Ausbleiben der Regelblutung ein sehr deutlicher Hinweis auf eine mögliche Schwangerschaft. Die gängigste Methode, um im Anschluss eine Schwangerschaft festzustellen, ist ein Schwangerschaftstest. Um ganz sicher zu gehen, sollte jede Frau eine Untersuchung beim Gynäkologen vornehmen.

Ist das Ergebnis eindeutig, besteht hoffentlich viel Grund zur Freude! Trotzdem haben einige Frauen gute Gründe, um das süße Geheimnis noch weiter für sich zu behalten. Ob aus beruflichen oder privaten Gründen, Elterngeld.de hat ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, die helfen können, noch einige Zeit die Schwangerschaft zu verheimlichen.

Schwangerschaft verheimlichen – Die besten Ausreden zum Verstecken

Einige Verhaltensregeln treten sofort in Kraft, sobald eine Frau ein Kind erwartet. Dazu zählen der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, schwere körperliche Arbeiten und wilde ausschweifende Feiern. Wenn man sozial gut eingebunden ist und auch noch voll zur Arbeit geht, gibt es einige Situationen, in denen dann eine gute Ausrede hilfreich ist, um die Verhaltensänderungen zu tarnen:

Schwangerschaft verheimlichen – Plötzlicher Alkoholverzicht

Vorher hast du immer mal gerne ein Glas Wein getrunken und nun geht nichts mehr? Hier gibt es viele schöne Vertuschungsmöglichkeiten:

  • Du bist auf Diät und verzichtest nun auf die Kalorienbomben.
  • Selbst ist die Frau – Du holst selbst immer an der Theke die Getränke und sorgst für ein unauffälliges alkoholfreies Getränk.
  • Du musst bestimmte Medikamente einnehmen und darfst deswegen keinen Alkohol trinken.
  • Verantwortungsbewusst – Du willst noch mit dem Auto heimfahren.
  • Du hast eine plötzliche Histaminunverträglichkeit und kannst keinen Wein mehr trinken.

Schwangerschaft verheimlichen – Plötzlich Nichtraucher

Für jeden guten Grund, mit dem Rauchen aufzuhören, kann man ja eigentlich froh sein. Weitere gute Argumente dafür können sein:

  • Du hast eine Wette verloren und hörst ab sofort mit Rauchen und Trinken auf.
  • Besser spät, als nie – Du setzt endlich deinen Vorsatz von Silvester um.
  • Du willst schwanger werden und hörst jetzt schon mal auf mit Rauchen.
  • Du hast eine Empfehlung vom Arzt erhalten, dringend mit dem Rauchen aufzuhören.

Schwangerschaft verheimlichen – Schwangerschaftsübelkeit überspielen

Jeden Morgen eine deutliche Übelkeit, die mitunter mit Erbrechen einhergeht – da kann eine Lebensmittelvergiftung, ein Kater oder eine Magen-Darm-Infektion als Erklärung herhalten. Auch der Umstand, dass du keine Milchprodukte mehr verträgst.

Schwangerschaft verheimlichen – Nicht mehr Ausgehen

Um bei ausschweifenden Festen kein auffällig anderes Feierverhalten zeigen zu müssen, kannst du immer vortäuschen, zu müde zu sein, dich kränklich zu fühlen oder noch etwas Wichtiges daheim zu erledigen.

Schwangerschaft verheimlichen – Den Bauch kaschieren

Um die erste Schwangerschaftswölbung zu überspielen, kannst du mit weiten Klamotten kaschieren und konsequent vom Bauch ablenken, indem du andere Bereiche betonst. Neue A-Linie oder Empirekleider sind eben der neueste Trend, den du todschick findest.

Schwangerschaft verheimlichen – Nicht mehr schwer heben

Ein Bandscheibenvorfall oder eine Verstauchung sind immer ein guter Grund, um bestimmte Dinge nicht mehr heben zu müssen.

Schwangerschaft verheimlichen

Ein positiver Schwangerschaftstest: der Moment, der das ganze Leben neu ausrichtet

Vom Unfall zum Wunschkind

In dem Moment, wo ein Schwangerschaftstest positiv ausfällt, kann alles passieren – vom unsagbaren Glück bis hin zu schweren Bedenken. Nicht jede geglückte Befruchtung zeugt von einem Wunschkind. Einige Frauen, deren Lebensplanung durch ein Kind komplett durcheinandergebracht wird, entschließen sich deswegen für einen Schwangerschaftsabbruch.

Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes haben 2017 ungefähr 101.200 Frauen eine Abtreibung vornehmen lassen – eine Zunahme von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten von ihnen (72 Prozent) waren zwischen 18 und 34 Jahre alt. Das Verhältnis hier lag bei 58 Abbrüchen je 10.000 Frauen, was nur 0,58 Prozent ausmacht.

Kinder zu bekommen, ist nicht nur ein Zuckerschlecken. Es gibt viele Aspekte einer Mutterschaft, die weniger schön sind und von denen niemand vorher erzählt hat. Für jede frischgebackene Schwangere ist gerade die erste Zeit voller Zweifel, Befürchtungen oder Bedenken – und manchmal voller unklarer Anzeichen.

Unbemerkt schwanger bis zur Geburt– wie geht das?

Sind die Schwangerschaftsanzeichen zu Beginn nicht wirklich stark, kann es einigen Frauen passieren, dass sie ihre Schwangerschaft über Monate hinweg nicht einmal bemerken. Es kommt auch immer wieder vor, dass manche Mütter sogar bis zur Geburt nichts von ihrem Kind im Bauch mitbekommen. Dies passiert öfter, als man denkt: Da es keine bundesweite Meldepflicht dafür gibt, gehen Schätzungen von jährlich rund 1.500 Frauen aus, die viele Monate hinweg ihre Schwangerschaft übersehen. Knapp 300 Mütter bemerken dies sogar erst bei der Geburt.

Solche Zahlen lösen allgemein stets große Verwunderung hervor. Gerade wenn es sich um ganz junge Frauen oder sogar Teenager handelt, spielt die große Unerfahrenheit eine große Rolle, die sich auch damit mischt, dass die Umwelt und die Eltern nichts davon mitbekommen sollen. So sprechen Wissenschaftler von einer verdrängten Schwangerschaft, wenn eine Frau bis mindestens zur 20. Schwangerschaft ihren Zustand leugnet. Sie hat meist gute Gründe dafür.

Was nicht sein soll, wird nicht wahrgenommen: Gerade wenn die ersten Schwangerschaftszeichen ausbleiben und sogar die Monatsblutungen noch weiterkommen, ist es so, als ob der Körper einen Trick anwendet. Nicht jede Schwangerschaft ist eindeutig willkommen – schließlich ändert sich mit einem Kind das ganze Leben. Manche Hebammen berichten sogar von Schwangerschaftsphobien und den damit verbundenen Ängsten.

Letztlich ist eine Schwangerschaft immer eine unsichere Phase voller Zweifel und Zukunftsängsten, manchmal auch mit schwierigen körperlichen Symptomen. Hauptsache, am Ende kommt ein gesundes Kind zur Welt und du kannst vor lauter Glück mit allen Sorgen im Vorfeld abschließen.

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