Seifenblasen selber machen – so geht’s kinderleicht

Der Traum von der Riesenseifenblase – viele Kinder bekommen große Augen, wenn sie sich vorstellen, selbst so ein schillerndes Wunder herzustellen. Mit dem richtigen Seifenblasen Rezept ist das tatsächlich ein Kinderspiel. 

Das pure Vergnügen – Seifenblasen selber machen

Vielleicht kennst Du noch „Blub“, den Seifenblasenkünstler, der in den 1990er Jahren in kaum einer TV-Show fehlte.

Schon damals bekamen die kleinen und großen Zuschauer große Augen, wenn sie ihn dabei beobachteten, wie er eine Riesenseifenblase nach der anderen kreierte. Wie schön wäre es doch, Seifenblasen selber machen zu können. In der Tat geht das ganz einfach.

Wie aufregend ist es doch, mit dem kleinen Seifenblasenfläschchen, in dessen Deckel sich ein runder Kreisel an einem Stiel befindet, Seifenblasen zu machen.

Viele Erwachsene denken noch gerne daran zurück, wie es war, wenn sich die herrlich bunten Blasen sanft vom Pustestab lösten und leise davon schwebten. Wundervoll! Außerdem erinnern sich die Großen heute bestimmt noch daran, wie schnell das Fläschchen aus dem Spielwarenfachgeschäft leer war. 

Damals, in Kindertagen, füllte die Mutter das längliche Behältnis mit etwas Leitungswasser und ein wenig Spülmittel wieder auf. Das Ergebnis war eine klare Seifenlauge, die der ursprünglich enthaltenen Flüssigkeit sehr ähnlich sah.

Allerdings ließen sich aus der Mischung meist nur noch sehr kleine Seifenblasen herstellen. Also stellte sich die Frage: Warum funktioniert die Wasser-Spülmittel-Lösung nicht? Was ist die magische Zutat, die es ermöglicht, eine Riesenseifenblase herzustellen? Und warum kannte selbst die Mama die Antwort nicht? 

Die perfekte Seifenlauge herstellen

In so manchem Seifenblasen Rezept ist Glycerin ein wichtiger Bestandteil. Allerdings wird diese Substanz aus Palmöl oder Erdöl gewonnen. Die Gewinnung dieses Rohstoffs ist daher extrem umweltschädlich.

Verwende deshalb möglichst kein Seifenblasen Rezept, in dem Glycerin die Hauptzutat ist. Tatsächlich haben sich mittlerweile viele interessante Varianten etabliert, mit denen Du ganz leicht Seifenblasen selber machen kannst, ohne Glycerin zu benutzen. 

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Tipp: Einfaches pflanzliches Speiseöl ist ein toller Ersatz für Glycerin. Dazu gleich mehr. 

Das folgende Seifenblasen Rezept ist gerade sehr angesagt. Es besteht aus lediglich drei Zutaten und ist spielend leicht nachzumachen:

1) 40 Milliliter Maissirup bzw. Isoglucose
2) 300 Milliliter destilliertes Wasser
3) 90 Milliliter Spülmittel

Vermenge die 3 Zutaten und lasse die Mixtur dann mindestens 60 Minuten lang ziehen. Danach rührst Du das Ganze einmal gründlich durch und schon kannst Du die Seifenblasepistole hervorholen und eine Riesenseifenblase nach der anderen zaubern. 

Der Rezeptklassiker für tolle Seifenblasen

Nicht in jedem Haushalt gehört Maissirup zur Standardausstattung in der Speisekammer. Deshalb gibt es hier ein weiteres Seifenblasen Rezept. Es besteht aus 3 simplen Zutaten, die Du garantiert in Deiner Küche stehen hast. Du benötigst:

  • 4 Tassen lauwarmes Wasser 
  • Eine halbe Tasse Zucker
  • Eine halbe Tasse Spülmittel

Schütte den Zucker vorsichtig in die Tasse mit dem Wasser. Rühre so lange, bis Du eine homogene Flüssigkeit bekommen hast. Anschließend gibst Du das Spülmittel hinzu. 

Tipp: Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Seifenlauge-Anteil in dem bekannten Spülmittel mit den Blümchen auf der Rückseite relativ gering ist. Im Fairy-Ultra-Spülmittelkonzentrat ist deutlich mehr Seifenlauge enthalten. Daher gelingen die Seifenblasenmit diesem Produkt deutlich besser. 

So bastelst Du Deinen Pustestab selbst

Was, wenn Du gerade kein Seifenblasenfläschchen bzw. keine Seifenblasepistole zur Hand hast? Dann machst Du es am besten einfach selbst. Für den Pustestab brauchst Du Folgendes:

  • Einige dicke, bunte Trinkhalme
  • Etwas Blumendraht

Piekse den Blumendraht mit viel Fingerspitzengefühl vorsichtig durch den Trinkhalm. Wickle ihn dann ein paar Mal um den Trinkhalm herum, sodass er gut und sicher fixiert ist. Danach kannst Du den Draht nach Belieben in Form bringen.

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Am besten, Du greifst auf eine einfache geometrische Form zurück, wie zum Beispiel einen Kreis, ein Herz oder ein Quadrat. Denn aus der Seifenlauge entstehen die schönsten Blasen, wenn die Form des Pustestabs nicht zu komplex ist. Vielleicht probierst Du selbst einmal aus, mit welchen Formen Dir die schönsten Seifenblasen gelingen. 

Es gibt noch andere Möglichkeiten, einen Pustestab in Eigenregie herzustellen. Zum Beispiel diese:

Bestimmt hast Du vom letzten Barbecue-Abend noch zwei Holzstäbe für die Grillspieße in der Schublade. Einen saugfähigen Faden findest Du sicherlich in Deinem Handarbeitskorb oder in der Bastelecke. Binde ein Stück des Fadens zwischen die beiden Holzstäbe.

Schneide dann ein etwas längeres Stück Faden ab und fixiere es neben den ersten Faden. Das zweite Fadenstück sollte dann nicht ganz so straff gespannt werden, sondern darf ein wenig durchhängen. Dieses Konstrukt ist die Basis dafür, dass Du schon bald Seifenblasen produzieren kannst.

Wichtig ist, dass Du die Fäden vollständig durchnässt. Währenddessen hältst Du die Holzstäbe dicht beieinander und ziehst sie dann vorsichtig auseinander. Mit etwas Übung kannst Du später tolle Seifenblasen und vielleicht sogar die eine oder andere Riesenseifenblase herstellen. 

Hast Du schon einmal versucht, bunte Seifenblasen zu machen? Als wären die klassischen Blasen mit ihrem transparent-schillerndem Aussehen nicht schon schön genug, kannst Du tatsächlich noch mehr aus Deinen Seifenblasen herausholen. Hier ist das Seifenblasen Rezept für bunte Exemplare aus Seitenlauge:

Zutaten:

  • 300 ml handwarmes Leitungswasser
  • 30 g bzw. 2 Esslöffel Zucker 
  • 80 ml Fairy Ultra Spülmittel-Konzentrat
  • Lebensmittelfarben

Fülle das Wasser in einen Topf oder eine Kanne. Löse den Zucker darin auf. Gib anschließend das Spülmittel hinzu. Es ist wichtig, dass es sich vollständig in der Mischung auflöst, aber möglichst keinen Schaum bildet.

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In welchen Farben sollen Deine Seifenblasen glänzen? Stelle so viele Gläser auf, wie Du willst. Teile die Spülmittellösung gleichmäßig auf und füge dann in jedes Glas etwa 5 bis 10 Tropfen Deiner Lieblingsfarbe hinzu. Lasse Deiner Fantasie freien Lauf. 

Hinweis: Fairy Ultra ist von blauer Farbkonsistenz. Wenn Du also rote Lebensmittelfarbe benutzt, könnten die Seifenblasen violett werden. 

Egal, ob klar oder bunt – mit diesen Tricks gelingen die Blasen aus Seifenlauge noch besser:

Benutze für die transparenten Kunstobjekte am besten destilliertes Wasser. Denn die im normalen Leitungswasser enthaltenen Mineralien können sich negativ auf die Qualität der Seifenblasen auswirken. Außerdem spielt die Raumtemperatur eine wichtige Rolle.

Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto länger wird jede Seifenblase leben. Du kannst Deine Seifenblasenlauge nach dem Gebrauch einfach im Kühlschrank lagern. Dort hält es sich bis zu 2 Wochen lang.

Die Haltbarkeit richtet sich allerdings nach den verwendeten Ingredienzen. Falls es trübe wird oder sonderbar riecht, schütte es am besten weg und stelle eine neue Seifenblasenflüssigkeit her. 

Das ideale Spielzeug für Klein und Groß: die Seifenblasepistole

Mit einer Seifenblasepistole kannst Du übrigens viele hundert Seifenblasen auf einmal hervor zaubern. Tatsächlich ist eine Seifenblasepistole das perfekte Geschenk für Kinder und Jugendliche, die sich wie in einem Märchenland fühlen wollen. Denn genauso fühlt es sich an, wenn einfach per Knopfdruck mit der Seifenblasepistole viele kleine und große Blasen entstehen. 

Seifenblasen gefrieren: So geht’s

Seifenblasen selber machen ist die eine Sache. Seifenblasen gefrieren lassen eine ganz andere. Tatsächlich ist es zu einem echten Trend avanciert, Seifenblasen gefrieren zu lassen, die Kreationen dann zu fotografieren und sie somit buchstäblich für die Ewigkeit haltbar zu machen. 

Seifenblasen gefrieren lassen geht natürlich nur bei Minustemperaturen. Je kälter, desto schneller wird die Seifenblase zu einem eisigen Kunstwerk. Schon die kleinste Windböe könnte es aber zum Zerplatzen bringen. 

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Für welches Seifenblasen Rezept Du Dich entscheidest, ist ganz Dir überlassen. Wenn Du Deine Seifenblasen gefrieren lassen möchtest, sollte Zucker zur Rezeptur gehören, weil die Blasen dadurch haltbarer werden.

Einen Pustestab brauchst Du hingegen nicht unbedingt, denn zum Erzeugen einer grandiosen Seifenblase genügt es meist schon, wenn Du einen einfachen Trinkhalm verwendest. Tauche das Ende des Trinkhalms kurz in die Seifenlauge und puste dann langsam hinein. Heraus kommt eine seicht schillernde Seifenblase, deren Form Du – mit etwas Übung – selbst bestimmen kannst. 

Tipp: Je kälter die Seifenlauge, desto besser funktioniert es, die Seifenblasen gefrieren zu lassen.

Mit einem Trinkhalm kannst Du Seifenblasen selber machen und nach Lust und Laune rundliche oder ovale Formen kreieren. Wenn es Dir sogar gelingt, eine Riesenseifenblase herzustellen, solltest Du mit besonderer Vorsicht zu Werke gehen. Sie könnte leicht zerplatzen, da die Haut aufgrund der größeren Beschaffenheit deutlich straffer gespannt ist. 

Egal, ob Du eine Riesenseifenblase oder kleinere Seifenblasen selber machen möchtest: Mit etwas Glück und Fingerspitzengefühl kannst Du sie auf ein gefrorenes Blatt, einen Tannenzapfen oder einen Stein setzen.

Wenn durch die Verbindung mit der gefrorenen Grundlage plötzlich filigrane Kristalle und dünne Linien entstehen, ist das eine wahre Augenweide! Nimm Dir etwas Zeit beim Seifenblasen selber machen und probiere die Handgriffe aus, mit denen Dir die schönsten Seifenblasen gelingen. 

Tipp: Für perfekte Fotos solltest Du entweder ein Smartphone verwenden, das über eine besonders leistungsstarke Kamera verfügt. Wenn es hingegen so richtig professionell sein soll, dann benutze am besten eine Spiegelreflexkamera mit entsprechendem Objektiv. 

Je nachdem, welche Fotoqualität Du erzielen möchtest, ist sicherlich auch die Tageszeit bzw. die Lichtbeschaffenheit von Relevanz. Eine pauschale Anleitung gibt es nicht. Vielmehr kannst Du nach Herzenslust experimentieren, auf welche Weise Du die besten Ergebnisse erzielst. Wann wirst Du Deine Seifenblasen selber machen?

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