Social Distancing: Die schönsten Ideen für mehr Nähe trotz räumlicher Distanz

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Die Nähe zu geliebten Menschen ist ein kostbares Gut. Vor allem im Familienkreis ist gemeinsame Zeit ein großes Geschenk. Die Zeit, die Großeltern mit ihren Enkeln verbringen, ist beispielsweise für beide Seiten eine große Bereicherung.

Das haben zahlreiche Studien aus dem Bereich der Verhaltens- und Entwicklungspsychologie, allen voran die Studie „Generationenübergreifende Zeitverwendung: Großeltern, Eltern, Enkel“ des Deutschen Jugendinstitutes e. V., eindeutig festgestellt. 

Die familiäre Bindung ist in der heutigen Zeit weit entfernt von der vornehmlichen Zweckgemeinschaft, die sie in früheren Generationen oft noch dargestellt hat.

Auch wenn heute nur noch selten mehrere Generationen und Teilbereiche der erweiterten Familie gemeinsam in einem Haus leben, bilden Bindungen zwischen Kindern und Großeltern oder auch anderen Teilbereichen der erweiterten Familie wertvolle Brücken, die die Sozialkompetenz über das Miteinander mit den engsten Bezugspersonen hinaus entwickelt. 

Und doch ist der Kontakt mit geliebten Angehörigen im Alltag nicht immer so intensiv, wie es dem Einzelnen vielleicht lieb wäre oder sogar guttäte. Räumliche Entfernungen zwischen Familienmitgliedern sind in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Vor allem einzelne Generationen und Kernfamilien trennen häufig viele Kilometer, sodass ein regelmäßiger persönlicher Kontakt kaum möglich ist.

Aktuell müssen Familien sogar noch größere Hürden überwinden. Die Pandemie und das damit einhergehende Social Distancing stellen die Menschen vor eine Herausforderung, die die meisten von ihnen in dieser Form noch nicht kennen.

Und doch schafft diese besondere Situation auch Möglichkeiten, um die räumliche Distanz zu überwinden und eine neue Form der Nähe zu schaffen. Wir präsentieren dir die schönsten Ideen, um trotz Social Distancing mit deinen Lieben in Kontakt zu bleiben. 

Fotos schaffen Nähe

Eine besonders greifbare Möglichkeit, um nah beieinander zu bleiben, sind Fotos. Sie lassen den Anderen an unserem Leben teilhaben und halten die Erinnerung an gemeinsame Zeiten lebendig. 

Durch die digitalen Möglichkeiten unserer Zeit war es noch nie so einfach, Fotos miteinander zu teilen. Ein digitaler Schnappschuss mit dem Smartphone kann noch aus der Situation heraus an die Großeltern oder die Tante gesendet werden und erweckt damit den Eindruck, fast selbst mit dabei zu sein.

Außerdem bieten Fotos viele kreative Gestaltungsideen, die die räumliche Distanz im Nu dahinschmelzen lassen. Aus ausgedruckten Fotos lassen sich wunderschöne Collagen erstellen, vielleicht ergänzt durch handgemalte Zeichnungen, Hand- und Fußabdrücke der Kinder oder beim Spaziergang gesammelte und getrocknete Blumen und Gräser.

Solche Collagen sind nicht nur ein wunderschönes Geschenk für liebe Menschen in der Ferne, sie bieten auch eine Menge Abwechslung und sind damit das ideale Programm gegen Langeweile. 

Social Distancing

Wenn die Zeit bis zum nächsten Zusammentreffen zu lang wird, kann auch ein liebevoll gestaltetes Fotobuch die Nähe aufrechterhalten. Am Computer lassen sich Fotobücher in unterschiedlichem Umfang und Design mit wenigen Klicks gestalten und direkt zum Empfänger versenden.

Bei vielen Anbietern ist noch nicht einmal eine besondere Software erforderlich, um einen Bildband zu erstellen. Fotobücher lassen sich in einen thematischen Kontext einbetten und durch kleine Details wie liebevoll formulierte Botschaften oder eine Widmung ergänzen. 

Eine besonders edle Geschenkidee für die Zeit, in der der persönliche Kontakt hintenanstehen muss, sind Fotos auf Leinwand. Ein schönes Familienporträt oder ein gemeinsamer Schnappschuss von Großeltern und Enkeln kommt auf Leinwand besonders gut zur Geltung und schafft eine bleibende Erinnerung. So lässt sich die Zeit bis zum Wiedersehen kreativ überbrücken. 

Schreib mal wieder

Handgeschriebene Briefe sind leider zu einer Seltenheit geworden. Die meisten Menschen greifen im Alltag zu den digitalen Möglichkeiten von E-Mail, WhatsApp und Co.

Dabei ist ein handgeschriebener Brief immer eine schöne Überraschung im Briefkasten. Persönliche Post ist eines der besten Mittel, um trotz räumlicher Distanz einen innigen Kontakt zu halten. 

Social Distancing

Kinder, die schon selbst schreiben können, haben meist Freude daran, einen Brief für Oma und Opa zu verfassen. Jüngere Kinder können mit der Hilfe von Mama und Papa aber auch liebevolle Botschaften für den Briefkasten erstellen. Am meisten Spaß macht das Briefeschreiben auf einem hübschen Briefpapier.

Dazu genügt schon buntes Tonpapier, das mit kleinen Zeichnungen oder Aufklebern geschmückt wird. Natürlich können auch getrocknete Blumen oder Fotos auf den Brief aufgeklebt werden. So entsteht ein kleines Kunstwerk, das dem Empfänger garantiert ein Lächeln ins Gesicht zaubert. 

Eine besonders schöne Eigenschaft von liebevoll selbst gestalteter Post ist es, dass sie meist schon bald mit einer ebenso persönlichen Antwort belohnt wird. Warum also nicht einfach mal eine Brieffreundschaft mit Oma und Opa beginnen, wenn Besuche gerade nicht möglich sind?

Telefonate und Videochats

In Zeiten, in denen wir keine persönliche Nähe leben können, fehlt uns vor allem der Austausch mit geliebten Menschen. Glücklicherweise leben wir in einer Zeit, in der es auch viele digitale Möglichkeiten gibt, um im Kontakt zu bleiben.

Telefonate können in Zeiten der räumlichen Distanz viel Nähe schaffen. Wer Lust hat, telefoniert einfach täglich für ein paar Minuten. Das kann der Guten-Morgen-Anruf nach dem Frühstück sein oder ein kurzes Gespräch am Abend, um zu erzählen, wie der Tage verlaufen ist. So bleibt das Gefühl, am Alltag der geliebten Menschen teilhaben zu können.

Vor allem für Großeltern, die ansonsten mit Einsamkeit zu kämpfen haben, kann dieser regelmäße Kontakt sehr wertvoll sein. Wenn es gewünscht ist, dürfen sich gerne auch verschiedene Familienmitglieder über den Tag verteilt immer wieder einmal melden, um ein bisschen zu plaudern. Das lässt die räumliche Distanz im Nu dahinschmelzen. 

Eine große Portion zusätzliche Nähe kann auch ein Videochat schaffen. Über kostenlose Programme wie Skype oder spezielle Apps für das Smartphone oder das Tablet lassen sich Videochats bequem von zu Hause aus ohne zusätzliche Kosten durchführen. 

Die Welt Online stellt in einem aktuellen Beitrag fünf leistungsstarke und einfach zu bedienende Apps für den Videochat zu Hause vor. Schon die Kleinsten finden es meist toll, wenn sie Oma und Opa zumindest über den Bildschirm zuwinken können und ihnen stolz das gemalte Bild oder den Legoturm in die Kamera halten können.

Im Videochat lässt sich auch wunderbar gemeinsam singen oder musizieren oder Oma und Opa erzählen eine Geschichte oder lesen aus einem Buch vor. Geht gemeinsam auf Entdeckungsreise und findet heraus, was auch digital so alles möglich ist.

Videochats sind längst nicht nur für das Home Office von Bedeutung, sie können auch ein Gefühl von Nähe und Zusammensein schaffen, die allen Seiten gut tun. 

Überraschungspäckchen packen

Eine kleine Überraschung ist eine schöne Möglichkeit, um zu sagen: „Ich habe dich lieb. Du fehlst mir“. Um trotz räumlicher Distanz viel liebevolle Nähe zu schaffen, kannst du mit deinen Kindern kleine Überraschungspäckchen für geliebte Menschen packen, die gerade nicht bei euch sein können.

Was hineinkommt, bleibt ganz eurer Kreativität überlassen. Selbst gemalte Bilder oder gebastelte Kunstwerke sind immer eine schöne Idee. Auch Fotos passen in jedes Überraschungspäckchen. 

Vielleicht habt ihr die Langeweile zu Hause auch mit Plätzchenbacken verscheucht und möchtet Oma und Opa ein paar Kostproben schicken. Aus Salzteig lassen sich auch kreative kleine Geschenke zaubern, die zeigen „Ich denke an dich“.

Größere Kinder können auch einen Brief oder eine kleine Geschichte verfassen, die mit ins Päckchen wandern. Die Möglichkeiten sind vielfältig und mit einem liebevoll gepackten Gruß lässt sich selbst die größte Entfernung überbrücken. 

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