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Schwangerschaftskalender

28. SSW: Beschwerden und frühe Wehen

Nicht nur der 7. Schwangerschaftsmonat neigt sich nun dem Ende zu. Auch das zweite Trimester der Schwangerschafts ist fast abgeschlossen. […]

Nicht nur der 7. Schwangerschaftsmonat neigt sich nun dem Ende zu. Auch das zweite Trimester der Schwangerschafts ist fast abgeschlossen. Die Schwangerschafts dauert nur noch einige Wochen und viele werdende Mütter sehen dem Ende der Schwangerschaft erleichtert entgegen und freuen sich auf die Geburt. Grund sind die zunehmenden Beschwerden, wie frühe Wehen, die sich verstärkt ab der 28. SSW zeigen.

Die Übungswehen nehmen ebenfalls zu und für die eine oder andere Mutter sind diese Wehen auch in der 28. SSW sehr schmerzhaft. Andere merken diese fast gar nicht, bis auf die Tatsache, dass der Bauch kurz immer wieder hart wieder. Durch die Übungswehen können sich Unterleibsschmerzen bemerkbar machen, die allerdings auch in Form von Bauchschmerzen auftreten können, da sich auch in der 28. SSW die Gebärmutterbänder weiter dehnen. Viele der Leiden können mit natürlichen Hausmitteln und anderen Tipps gut gelindert werden, andere gehören in die Hände eines Fachmanns.

28. SSW: Beschwerden natürlich lindern

Viele Beschwerden machen sich in der 28. SSW verstärkt bemerkbar. Dazu gehören schmerzende Bänder, Hämorrhoiden, Rückenschmerzen, Magenprobleme und Juckreiz. Einige Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Hämorrhoiden, diese sind Krampfadern, die am Ausgang des Darms entstehen. Ein Sitzbad mit Kamille kann gegen Hämorrhoiden helfen. Fragen Sie auch in der Apotheke oder bei Ihrem Arzt nach Salben oder anderen Mitteln, die Sie zum Lindern verwenden können. Durch den Druck des Kindes und der Gebärmutter auf die inneren Organe verstärkt sich auch der Harndrang. Gehen Sie immer umgehend auf die Toilette und entleeren Sie Ihre Blase vollständig, nur so können Sie Infektionen und Blasenprobleme vermeiden. Meistens finden Sie nachts keine geeignete Schlafposition.

Der Bauch stört, die Beine sind unruhig, Sodbrennen und ein schmerzender Rücken sind weitere Symptome, die Ihnen den Schlaf rauben. Legen Sie sich weitere Kissen ins Bett. Vor allem wenn Sie unter Sodbrennen leiden, hilft es erhöht zu liegen. Die Bänder, Muskeln und Gelenke, werden in der Schwangerschaft durch die Hormone gelockert, dadurch steigt die Magensäure auf und kann zu Sodbrennen führen. Wenn Sie höher liegen, kann diese nicht aufsteigen. Ananas, Milch und Mandeln neutralisieren kurzzeitig die Magensäure. Essen Sie bei häufigen Magenbeschwerden verbunden mit Sodbrennen keine sauren oder bitteren Sachen. Achten Sie darauf, kleinere Mengen zu essen, anstatt große deftige Mahlzeiten, die Ihnen schwer im Magen liegen. Am besten schlafen Sie nachts auch auf der linken Seite. Das entlastet Ihren Körper und sorgt für eine bessere Versorgung Ihrer Organe. Zusätzlich kann ein Seitenschläferkissen oder auch ein Stillkissen helfen eine geeignete Schlafposition zu finden. Viele Frauen lassen Ihren Umstands-BH auch nachts an, das entlastet bei schweren Brüsten den Rücken zunehmend.

 

Frühe Wehen in der 28. SSW

Schon vor einigen Wochen haben sich Übungswehen bemerkbar gemacht. Hiermit bereitet sich der Körper auf die bevorstehende Geburt vor und trainiert fleißig, die richtigen Signale an Gehirn und Muskeln zu senden. In den meisten Fällen sind diese für die werdende Mutter kaum zu spüren, der Bauch wird hart und nach einigen Sekunden sind diese wieder verschwunden. Manche Frauen spüren im Unterleib ein leichtes Ziehen, das sich wie Schmerzen bei der Regelblutung anfüllen. Diese Übungswehen sind weder für Sie noch für Ihr Kind gefährlich.

Mit der 28. SSW verstärken sich diese Wehen. Etwa drei bis fünf Mal pro Stunde übt die Gebärmutter nun die Kontraktionen. Treten die Wehen mit Schmerzen, Blutungen oder anderen Symptomen auf und häufen sie sich zunehmend, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass es reale Wehen sind. Hier sollten Sie sich umgehend zum Krankenhaus aufmachen. Warten Sie nicht zu lange und hören Sie auf Ihre Gefühle. Auch wenn Sie befürchten falschen Alarm schlagen, ist das kein Grund bis auf die letzte Minute zu warten. Sollte es sich um wirkliche Wehen handeln, die eine Geburt einleiten, werden die Ärzte alles Mögliche unternehmen um diese zu hemmen oder sogar ganz zu stoppen. Ihr Kind ist in der 28. SSW noch sehr klein und kann im Bauch besser wachsen, als außerhalb.

 

28. SSW: Bauchschmerzen und Unterleibsschmerzen

Bauchschmerzen und Unterleibsschmerzen sind in der 28. SSW kein Grund zur Sorge. Beschwerden in der Bauchregion treten immer wieder in der Schwangerschaft auf. Einmal kann die Dehnung der Gebärmutterbänder der Grund für ein schmerzhaftes Ziehen sein. Ein anderer Grund für die Schmerzen im Unterleib können die Übungswehen sein, die bei manchen Frauen mit Schmerzen verbunden sind. Ein Ziehen macht sich im Unterleib bemerkbar, dass an Regelkrämpfe erinnert. Mit warmen Auflagen, kurzen Hinsetzen oder sogar Hinlegen und entspannenden Bädern, können Sie die Schmerzen lindern. Vermeiden Sie es, Tabletten gegen die Bauchschmerzen einzunehmen. Wenn Sie starke Beschwerden haben, wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt oder Hebamme.

Bei Schmerzen im Unterleib, verbunden mit Blutungen, starken anhaltenden Krämpfen, Ausfluss oder anderen Symptomen sollten Sie sich direkt an Ihren Arzt wenden. Hören Sie hier immer auf Ihr Bauchgefühl und warten Sie nicht zu lange. Auch wenn Sie falschen Alarm schlagen, ist es besser als das Leben Ihres Kindes zu riskieren.

 

Tipps für die 28. SSW

Kurzatmigkeit

Mit dem Wachstum der Gebärmutter und Ihres Kindes verspüren Sie nun deutlichen eine Kurzatmigkeit. Auch früher schon kann sie sich bemerkbar machen, doch mit der 28. SSW tritt sie verstärkt auf. Der Uterus drückt nun auf das Zwerchfell, dadurch schiebt sie sich nun etwas weiter nach oben. Das Atmen wird nun schwerer und daher kommt es zu Atmenot oder sogar Schwindelgefühlen. Das Ihnen ab und zu schwindelig wird, kann aber auch daran liegen, dass Ihr Körper es nun schwieriger hat das Blut aus den Beinen nach oben zu pumpen. Nehmen Sie sich daher Auszeiten und legen Sie Ihre Beine bei jeder Gelegenheit hoch. Das entlastet Ihren Körper und das Blut kann nach oben gelangen. Vermeiden Sie es auch, sich auf den Rücken zu legen. Denn das Gewicht drückt auf wichtige Blutorgane und kann Übelkeit und Atemlosigkeit verursachen.

Körperhygiene

Da Sie nun auch schneller ins Schwitzen geraten, ist es empfehlenswert, wenn Sie sich Feuchttücher besorgen. So können Sie sich auch unterwegs Erfrischung verschaffen und mit Cremen, die nicht zu stark duften pflegen Sie nicht nur Ihre Haut, sondern auch Ihren Körpergeruch.

Quellen:

https://www.urbia.de/magazin/schwangerschaft/28-ssw

https://www.baby-und-familie.de/Schwangerschaft/Was-tun-bei-vorzeitigen-Wehen-539251.html

https://www.chirurgie-portal.de/gynaekologie/sw/sk/28-ssw/28-schwangerschaftswoche.html

https://www.babycenter.de/a8518/kurzatmigkeit-w%C3%A4hrend-der-schwangerschaft

https://www.9monate.de/schwangerschaft-geburt/schwangerschaft/28-schwangerschaftswoche-id94186.html

 

 

 

 

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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