3. SSW: Anzeichen und Symptome für eine Schwangerschaft

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Während die meisten Menschen davon ausgehen, dass eine Frau ab der 1. SSW bereits schwanger ist, kann die werdende Mutter allerdings erst zum Ende der 2. SSW beziehungsweise Anfang der 3. SSW eine reife Eizelle produzieren um schwanger zu werden. Erst da entscheidet sich, ob die Eizelle von einem Sperma befruchtet wird und sich erfolgreich als befruchtete Eizelle mit dem Erbgut der Mutter und des Vaters in die Gebärmutter einnisten kann. Anzeichen für eine Schwangerschaft gibt es in der 3. SSW wenige und auch typische Symptome, wie Übelkeit oder Gefühlsschwankungen, sind in der 3. SSW noch nicht ersichtlich.

Wissenswertes:  Die eigentliche Befruchtung ist erst in der 3. SSW, denn die ersten beiden Schwangerschaftswochen sind nur zur Berechnung der Schwangerschaft notwendig.

3. SSW: Anzeichen in der 3. Schwangerschaftswoche

Verzicht auf Alkohol und Nikotin

Die reife Eizelle wird aus dem Eisprung in der 2. SSW gebildet und begibt sich ab da auf ihren langen Weg durch den Eileiter in den Uterus. Haben Sie während Ihrer Ovulation ungeschützten Geschlechtsverkehr, kann die reife Eizelle bereits im Eileiter von einem flinken Sperma innerhalb einer halben Stunde oder in den kommenden Tagen befruchtet werden. Sobald sich das Sperma erfolgreich durch die Membran der Eizelle gekämpft hat, versucht die entstandene Zelle sich nun in Ihre Gebärmutterschleimhaut einzuleben. Negative Einflüsse, wie Rauchen, Alkohol und Medikamente, auch auf Naturbasis, können in der 3. SSW schädlich sein und eine Schwangerschaft verhindern oder erschweren.

Folsäure wichtig!

Damit der Embryo, der ab der Befruchtung durch mehrfache Zellteilung sich zu einer Maulbeere geformt hat, ein einwandfrei funktionierendes Nervensystem sowie Gehirn entwickelt, ist die Einnahme von Folsäure, unabdingbar. Diese kann zum Beispiel über Fisch, verschiedene Weizenprodukte, Gemüse und Obst von Ihnen zu sich genommen werden. Empfohlen wird aber die Einnahme von Filmtabletten (täglich 0,4 Milligramm).

Regelkrämpfe als Anzeichen

In der 2. SSW hat Ihr Körper vorbeugend kräftig Gebärmutterschleimhaut produziert und durch das Einnisten der befruchteten Zelle können bereits in der 3. SWW Anzeichen für eine Schwangerschaft entstehen. Anzeichen können in der 3. SSW typische Regelkrämpfe sein, die Sie auch üblicherweise während Ihrer Periode haben. Während der 3. SWW kann es auch zu Schleimblutungen kommen als Anzeichen für eine Schwangerschaft. Denn bei der Einnistung können kleine Blutgefäße beschädigt werden. Die meistens Frauen denken aber, dass ihre Regel zu früh kommt und machen sich keine Gedanken und deuten die Anzeichen in der 3. SWW falsch oder gar nicht.

Symptome in der 3. Schwangerschaftswoche

Während sich Ihr Körper in den letzten 2 Wochen wie üblich auf eine eventuelle Schwangerschaft vorbereitet hat, läuft auch die Befruchtung eher ohne besondere bemerkbare Symptome in der 3. SWW ab. Sie merken wenig davon was in Ihrem Körper passiert und es gibt keine typischen Symptome in der 3. SSW. Es gibt allerdings Frauen, die das sofort merken, dass in ihrem Körper etwas passiert, doch wissenschaftlich ist das nicht belegt, dass Symptome in der 3. SWW entstehen. Verläuft die Einnistung des Embryos nicht erfolgreich, kann er sich also aus verschiedenen Gründen keinen Zugang zur Gebärmutter verschaffen oder bleibt sogar nicht in der Gebärmutter, dann wird er in mit der nächsten Regelblutung aus dem Körper ausgeschieden und Ihr Körper beginnt sich von vorne auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten, ohne außergewöhnliche Symptome zu zeigen.

Auch ohne Symptome in der 3. SWW auf Nummer sicher gehen

Auch wenn Sie keine typischen Symptome in der 3. SSW verspüren, können Sie schon einen frühen Schwangerschaftstest zuhause machen. Bei der Befruchtung Ihrer reifen Eizelle stößt Ihr Körper nämlich einen Stoff aus, den es sonst nicht in Ihrem Körper gibt: ß-hCG. Es kann allerdings auch sein, dass ein Schwangerschaftstest trotz einer Befruchtung durch ein Sperma diesen Stoff nur gering ausstößt und der Test negativ ausfällt. Auch wenn er ein positives Ergebnis bringt, bedeutet das noch nicht, dass sich die befruchtete Zelle in der 4. SSW schafft in Ihre Gebärmutter einzunisten und sie wirklich schwanger sind. Ob Sie wirklich schwanger sind, können sie anhand eines Bluttests in der 4. SSW oder anhand eines Urintests in der 5. SSW mit höchster Wahrscheinlichkeit feststellen lassen.

Der Geburtstermin wird immer ab dem ersten Tag der letzten Periode angesetzt und dauert 40 Wochen. Durch Ultraschalluntersuchungen kann der Frauenarzt durch die Größe des Fötus und anderen Daten den wahrscheinlichen Zeitpunkt für die Entbindung genau festlegen oder korrigieren.

 

3. SSW: Mama und Ihr Körper

In der 3. SSW wissen Sie meist noch nicht, ob Sie wirklich schwanger sind. Daher können sie wie beschrieben auch kaum Schwangerschaftsbeschwerden feststellen. Diese kommen erst im weiteren Verlauf der Schwangerschaft. Doch einige werdenden Mütter sind doch sehr sensibel und spüren das. Durch die Einnistung der Eizelle in die Schleimhaut der Gebärmutter kann es hier zu kleinsten Gefäßverletzungen kommen. Diese können natürlich kleine Blutungen auslösen. Hier kann dann auch der Denkfehler entstehen, denn es kann zu einer Einnistungsblutung kommen, die schnell mit der normalen Regelblutung verwechselt wird.

Die Hormone, die sich jetzt schon in Ihrem Körper tummeln sind wichtig für die Schwangerschaft und bereiten Ihren Körper auf  die nächsten Wochen ideal vor. Der erste Schritt ist die Vorbereitung der Gebärmutter für die Eizelle.

 

3. SSW: Entwicklung des Embryo in der 3. SSW

Zu beginn muss natürlich zunächst die Eizelle befruchtet werden. Dafür dringt das Spermium in diese ein. Die Befruchtung findet meinst nicht in der Gebärmutter statt wie viele denken sondern im Eileiter. Sofort nach dem Eindringen des ersten Spermiums verändert sich die Hülle der Eizelle, dadurch wird das Eindringen weiterer Spermien verhindert.

Nach der Befruchtung beginnt die Zellteilung. Schon am nächsten Tag besteht der Embryo aus vier Teilen, am darauf folgenden Tag sogar schon acht. Dieser Zustand wird auch als Morula bezeichnet, das ist der lateinische Begriff für Maulbeere, weil der „Zellklumpen“ gerade so aussieht wie eine. Nach dem vierten Tag entsteht die Keimblase, diese ist der Hohlraum zwischen den ganzen Zellen. Die Keimblase besteht aus Embryoblasten (später für das Embryo) und Trophoblasten (für die Plazenta).

Die Plazenta auch Mutterkuchen genannt dient später als Zwischenstück zwischen Ihnen und dem Baby. Es versorgt ihr ungeborenes Kind mit den wichtigen Nährstoffen das es braucht und natürlich auch Sauerstoff über das Blut.

 

Quellen:

https://www.urbia.de/magazin/schwangerschaft/3-ssw

https://www.onmeda.de/schwangerschaft/3-ssw.html

https://www.netdoktor.de/schwangerschaft/3-ssw/

https://www.faminino.de/3-ssw/

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