33. SSW: Wehen und Senkwehen unterscheiden

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Mit der 33. SSW ist die Schwangerschaft weit fortgeschritten. Sowohl die Mutter als auch das Baby bereiten sich auf die bevorstehende Entbindung vor. Mit der 33. SSW sind es noch knapp sieben Wochen bis zum errechneten Termin. Damit trainiert der Körper vermehrt ab der 33. SSW mit Senkwehen für die Geburt. Diese werden auch Vorwehen, wie auch Übungswehen genannt. Durch diese Senkwehen wird zudem auch das Kind in die ideale Geburtsposition gerückt. Doch können auch schon in der 33. SSW vorzeitige Wehen auftreten, die unter Umständen sogar den Geburtsprozess einleiten können.


SSW 33: Entwicklung des Babys
SSW 33: Entwicklung des Babys

Senkwehen in der 33. SSW

Damit der Körper weiß, was er bei der Geburt tun muss, trainiert er mit Senkwehen den Prozess ausgiebig vor der Geburt. Übungswehen machen sich meist schon in der Mitte der Schwangerschaft bemerkbar. Die Senkwehen verstärken sich ab der 33. SSW. Sie dienen nicht nur zum Training, sondern auch dazu, das Baby in eine optimale Geburtslage zu drehen. Mütter, die das erste Mal schwanger sind, können in der 33. SSW schon merken, dass sich das Kind in ihren Becken legt. Meist bleibt es hier, oder dreht sich wieder anders.

Die Senkwehen fördern diesen Vorgang. Senkwehen sind in den seltensten Fällen schmerzhaft. Manchmal kann durch die Drehungen oder Kontraktionen im Unterleib leichter Schmerz auftreten. Doch Senkwehen sind nicht dauerhaft und treten nicht regelmäßig auf. Sie können nicht abgeschätzt werden und treten nicht in rhythmischen Zeitabfolgen auf. Durch die Senkwehen kann allerdings das Zeichnen begünstigt werden. Das Zeichnen bezeichnet einen Vorgang, der den Abgang des Schleimtropfs beschreibt. Die Gebärmutter und das Kind werden durch diesen Schleimtropf, der ein Gemisch aus Flüßigkeit und Blut ist und sich am Muttermund befindet, geschützt. Durch die Senkwehen kann sich dieser lösen und austreten. Doch die Geburt muss hier nicht unmittelbar bevorstehen.

 

Echte Wehen in der 33. SSW

Treten Senkwehen eher vereinzelt über den Tag verteilt in unregelmäßigen Abständen auf, machen sich Wehen durch ihr rhythmisches Auftreten bemerkbar. Sie treten also in einer kontinuierlichen Abfolge auf und die Kontraktionen sind stark zu bemerken. Der Bauch wird immer wieder für einige Sekunden hart. Es kann sogar zu Schmerzen kommen, die sich seitlich im Körper, Unterleib und sogar als dumpfe Rückenschmerzen bemerkbar machen. Zugleich kann es zu Blutungen und starken Krämpfen kommen. Instinktiv merken Mütter, ob es sich bei den Kontraktionen um echte Wehen in der 33. SSW oder um Übungswehen handelt. Sind Sie sich nicht sicher, haben aber ein ungutes Gefühl, begeben Sie sich unmittelbar zum Arzt.

Haben Sie das Gefühl, dass die Geburt kurz bevorsteht, und haben Sie noch keine Information, ob sich Ihr Baby im Becken befindet, lassen Sie sogar einen Notdienst kommt, damit er Sie ins Krankenhaus bringt. Denn solange das Baby nicht im Becken ist, besteht die Gefahr, dass die Nabelschnur sich ums Köpfchen dreht. Daher muss die Mutter in dem Fall liegend zum Krankenhaus gebracht werden. Dort wird der Arzt feststellen, ob die Geburt schon kurz bevorsteht. Erst wenn die Fruchtblase platzt und der Muttermund geöffnet ist, wird das Baby geholt. Andernfalls wird versucht, die Wehen zu hemmen oder ganz zu stoppen und das Kind im Mutterleib gelassen.

 

Quellen:

https://www.rund-ums-baby.de/schwangerschaft/schwangerschaftswoche-33.htm

http://33-ssw.com/

https://www.netmoms.de/magazin/schwangerschaft/wehen/senkwehen/

https://www.kinderzimmer-haus.de/magazin/schwangerschaftskalender/33-ssw/

https://www.netdoktor.de/schwangerschaft/33-ssw/

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