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Schwangerschaftskalender

36. SSW: Senkwehen und Wehen: Die Unterschiede

Mit der 36. SSW ist die Geburt nicht mehr weit. Vermehrt treten ab der 36. SSW Senkwehen auf. Der Körper […]

Mit der 36. SSW ist die Geburt nicht mehr weit. Vermehrt treten ab der 36. SSW Senkwehen auf. Der Körper bereitet sich intensiv auf die Geburt vor. Doch wann merken Sie, das echte Wehen losgehen und wie machen sich diese in der 36. SSW bemerkbar? Es gibt verschiedene Arten von Wehen. So gibt es die Vorwehen (Übungswehen), Senkwehen, Geburtswehen und auch Nachwehen. Bei jeder Wehe zieht sich die Gebärmutter zusammen, was auch Kontraktion genant wird. Dies macht Ihr Körper, um Ihr Baby in die optimale Geburtsposition zu drehen.

 

Senkwehen ab der 36. SSW

Ab der 25. SSW machen sich bei den meisten schwangeren Frauen bereits die Übungswehen, auch Braxton-Hicks-Kontraktionen, oder Vorwehen, genannt, bemerkbar. Bei diesen Wehen bereitet sich Ihr Körper auf die Geburt vor. Die Gebärmutter zieht sich hier für eine halbe bis ganze Minute zusammen. Meistens treten diese schmerzlos auf. Sie treten nicht regelmäßig auf und werden auch nicht stärker. Irgendwann im Laufe der Schwangerschaft wandeln sich die Übungswehen in Senkwehen. Ab der 36. SSW sind Senkwehen häufig zu spüren. Der Bauch wird hart und nach wie vor übt die Gebärmutter für den Ernstfall. Bei den Senkwehen wird aber der Muttermund nicht geöffnet. Die Senkwehen haben den Sinn, das Baby in die korrekte Geburtsposition zu bewegen.

Dadurch, dass das Baby sich meist in den Beckenraum einfindet, senkt sich der Bauch ab. Hier ändert sich meist auch die Form des Babybauchs. Durch die Senkwehen kommt das Köpfchen des Kindes immer näher dem Beckenboden. Auch die Senkwehen sind meist weniger schmerzhaft. Können aber auch bei der einen oder anderen sogar Schmerzen auslösen, die sich wie regelähnliche Krämpfe anfüllen.

 

36. SSW: Mit echten Wehen steht die Geburt bevor

Einige Kinder wollen meist nicht bis zum errechneten Geburtstermin warten und wollen schon viel früher raus. Da kann es auch schon ab der 36. SSW zu echten Wehen kommen. Diese starten mit den Eröffnungswehen. Durch diese wird die Fruchtblase zum Platzen gebracht. Regelmäßig und in immer kürzeren Intervallen zieht sich dabei die Gebärmutter immer wieder zusammen. Am Anfang kommen die Wehen alle zehn Minuten, später in Abständen von etwa zwei Minuten. Die Schmerzen werden von Wehe zu Wehe stärker. Nach jeder Wehe klingen die Schmerzen ab und erreichen bei einer neuen Wehe ihren Höhepunkt. Die Wehen dauern etwa eineinhalb Minuten und dadurch öffnet sich der Muttermund auf etwa zehn Zentimeter. Die Geburt steht nun kurz bevor.

Sobald der Körper start klar ist, beginnen die Presswehen. Das Baby ist nun bereit auf die Welt zu kommen. Durch die Presswehen helfen Sie Ihrem Kind, den Geburtskanal zu überqueren und aus der Scheide gepresst zu werden. Sobald das Baby da ist, wird durch die Nachgeburtswehen die Plazenta ausgeschieden. Diese dauern etwa zehn bis fünfzehn Minuten sind aber nicht so schmerzhaft, wie die eigentlich Geburtswehen. Auch einige Tage nach der Geburt können immer wieder Nachwehen auftreten. Dabei wird die Gebärmutter zusammengezogen um Blutungen zu vermeiden. Frauen, die ihre Babys nach der Geburt stillen, werden oft Nachwehen bemerken. Denn das Stillen fördert die Nachwehen. Dadurch kann die Gebärmutter auf ihre eigentliche Größe zurückwachsen.