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Schwangerschaftskalender

38. SSW: Ausfluss, Schleimpfropf und Durchfall

Ab der 38. Schwangerschaftswoche rückt die Geburt in greifbare Nähe. Oftmals bereitet sich der Körper nun auch stärker auf die […]

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38. SSW: Ausfluss, Schleimpfropf und Durchfall

SSW 38

Ab der 38. Schwangerschaftswoche rückt die Geburt in greifbare Nähe. Oftmals bereitet sich der Körper nun auch stärker auf die […]

Ab der 38. Schwangerschaftswoche rückt die Geburt in greifbare Nähe. Oftmals bereitet sich der Körper nun auch stärker auf die Geburt vor. Es kann zu verschiedenen Symptomen kommen. Wie auch vor, kommt es auch in der Schwangerschaft zu Ausfluss. Dieser kann in der Schwangerschaft sogar zunehmen. Mit der 38. SSW kann es daher zu stärkeren Ausfluss kommen. Meistens machen sich schwangere Frauen Sorgen, wenn es der Ausfluss stärker austritt. Manchmal kann der Ausfluss auch seine Konsistenz oder Farbe ändern, doch ist jeder Ausfluss Grund zur Sorgen und steht unmittelbar die Geburt bevor?

Ausfluss in der 38. SSW

Grund für den vermehrten vaginalen Ausfluss ist meist die bessere Durchblutung im Vaginalbereich. Es handelt sich dabei um eine leicht riechende, milchige Flüßigkeit. Der Ausfluss ist meist nur stärker in der Schwangerschaft. Achten Sie auch in der Schwangerschaft auf eine gute Pflege Ihres Intimbereichs. Baumwollunterwäsche eignet sich besonders, um Infektionen zu vermeiden. Benutzen Sie auch Slipeinlagen, statt Tampons, um Infektionen zu vermeiden. Die Haut Ihrer Scheide produziert zudem Feuchtigkeit.

Diese wird zum Schutz produziert und soll die Vagina vor Infektionen schützen. Sofern Sie eine vermehrte Produktion feststellen, wissen Sie, dass Ihr Immunsystem gut arbeitet. Oftmals nimmt der Ausfluss ab der 38. SSW noch zu und kann auch sehr stark auftreten. Wird der Ausfluss ab der 38. SSW dicker oder stärker, ist dies meist ein Zeichen, dass die Wehen bald losgehen. Wenn sich Ihr Ausfluss verändert, stark riecht, dick, gelb, grün oder juckt und brennt, ist das meist ein Anzeichen dafür, dass eine Infektion vorliegt. Wenden Sie sich in diesem Fall schnellstmöglichst an Ihren Frauenarzt.

 

38. SSW: Teilweise blutiger Ausfluss wenn sich der Schleimpfropf löst

Eine andere Art von Ausfluss kann aber 38. SSW mit dem Abgang des Schleimpfropfs einhergehen. Der Schleimpfropf ist ein Gemisch aus Blut und Schleim und verschließt den Muttermund. So wird die Gebärmutter vor Keimen und anderen Gefahren von Außen geschützt. Sobald sich dieser löst, was auch als Zeichnen bezeichnen wird, kommt es zu einem meist leicht rosafarbenen Ausfluss. In manchen Fällen, merken die Frauen den Abgang des Schleimpfropfs nicht mal. Kann aber auch blutiger Schleim sein, der deutlich zu bemerken ist. Doch das Lösen des Schleimpfropfs heißt nicht, dass es sofort mit der Geburt losgeht. Sobald das Baby bereit ist, das Licht der Welt zu erblicken, produziert Ihr Körper Hormone, die auch dazu beitragen, dass der Muttermund stimuliert wird. Er wird weicher und kürzer.

Dadurch löst sich dann auch der Schleimpfropf. Wenn Sie das erste Mal ein Baby erwarten, kann es manchmal noch bis zu einer Woche dauern, bis die Geburt losgeht. Bei Frauen, die schon mal entbunden haben, kann das Zeichnen meist bedeuten, dass die Geburt in wenigen Stunden losgeht. In Normalfall können Sie nun warten, bis die Wehen losgehen. Sofern Sie aber starke Blutungen bemerken, ist es wichtig, dass Sie sich an Ihre Hebamme oder Frauenarzt wenden.

SSW 38: Entwicklung des Babys

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38. SSW: Durchfall als Zeichen, das es mit der Geburt losgeht

Es gibt mehrere Anzeichen, dass die Geburt bevorsteht. So macht sich zunehmend körperliche Unruhe bemerkbar. Oftmals sind die Schwangeren dann voller Energie und verspüren auf einmal Bedürfnisse, wie die Wohnung neu tapezieren. Dieses Anzeichen nennt man auch „Nestbau-Instinkt“. Sobald die echten Wehen einsetzen, machen sich sehr starke Schmerzen im Rücken bemerkbar, sie fühlen sich an wie Rückenschmerzen, sind aber deutlich stärker. Manche Schwangere, die kurz vor der Geburt stehen, merken, dass ihnen übel wird und übergeben sich sogar. Manchmal leiden Frauen auch an Erschöpfung und haben Schlafstörungen. Grund dafür sind die Hormone, die die Wehen auslösen. Bevor es zu echten Wehen kommt, merken manche Frauen, dass bei Ihnen ein Muskelzittern auftritt.

Oftmals hält sich dieses Zeichen für mehrere Minuten. Dabei versucht der Körper Spannungen zu lösen. Gegen Muskelzittern hilft ein warmes Bad oder sogar eine Massage. Geht die Geburt ab der 38. SSW los, kann sich Durchfall bemerkbar machen. Dieser entsteht dadurch, dass die Kontraktionen des Uterus sich auf die Verdauung auswirken. Setzen daher die echten Wehen ein, haben einige Frauen weichen Stuhlgang oder Durchfall.

 

Quellen:

https://schwangerschaftszeit.de/38-ssw/

https://www.netdoktor.de/schwangerschaft/38-ssw/

https://www.hallo-eltern.de/schwangerschaft/38-schwangerschaftswoche-ssw/

https://www.mamiweb.de/familie/ausfluss-in-der-schwangerschaft/1

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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