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Schwangerschaftskalender

39. SSW: Wehen auslösen: Wirksame Hausmittel

Ab der 39. SSW ist es zwar bis zum errechneten Geburtstermin nicht mehr weit hin, doch viele Frauen sind jetzt […]

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39. SSW: Wehen auslösen: Wirksame Hausmittel

SSW 39

Ab der 39. SSW ist es zwar bis zum errechneten Geburtstermin nicht mehr weit hin, doch viele Frauen sind jetzt […]

Ab der 39. SSW ist es zwar bis zum errechneten Geburtstermin nicht mehr weit hin, doch viele Frauen sind jetzt schon voller Vorfreude auf ihr Baby. Andererseits sind sie meistens aber auch schon von der Schwangerschaft sehr angestrengt. Vor allem wenn ihnen die Schwangerschaft und die körperliche Belastung dadurch sehr zu schaffen macht. Sie wünschen sich schon in der 39. SSW, dass die Wehen endlich einsetzen und ihr Baby kommt. Um Wehen in der 39. SSW auslösen zu können, gibt es viele Hausmittel und Tipps, die Wehen wirksam auslösen können.

SSW 39: Entwicklung des Babys

SSW 39: Entwicklung des Babys

39. SSW: Wehen auslösen – jetzt schon?

Wichtiger Punkt, bevor Sie damit beginnen Wehen in der 39. SSW auszulösen, ist es sicherzustellen, dass Sie und Ihr Baby gesundheitlich fit sind. Es ist enorm wichtig, dass Sie vor dieser Entscheidung mit Ihrem Arzt oder Hebamme sprechen und so abklären, welche Methoden für Sie überhaupt in Frage kommen und ob Ihr Baby schon bereit ist, auf die Welt zu kommen. Die meisten Hausmittel und auch Tricks wirken erst, wenn Ihre Gebärmutter startklar ist bzw. sich Ihr Baby in der richtigen Position befindet. Oftmals wird daher geraten das Auslösen der Wehen, erst ab der 40. SSW zu beginnen. Auch ist es wichtig, dass Sie nicht alle Hausmittel und Tricks, die es dazu gibt, gleichzeitig anwenden. Die Wirkung kann immer ein paar Tage dauern, bis sie einsetzt. Eine hohe Dosierung oder Aktivität kann sich sogar zum Nachteil auswirken und sogar zu Komplikationen führen. Eine Geburt wird vom Arzt erst eingeleitet, wenn Ihr Baby in Gefahr ist und es nötig ist, dass es schnell auf die Welt kommt.

 

39. SSW: Wehen natürlich fördern

Es gibt einige Methoden mit denen Wehen ab der 39. SSW gefördert werden können, ohne das diese Ihnen oder Ihrem Kind schaden. Hierzu zählt eine sanfte Bauchmassage, die die Muskeltätigkeit Ihrer Gebärmutter stimuliert. Mischen Sie hierzu 10 ml Mandelöl mit je zwei Teelöffeln Zimtöl, Nelkenöl, Eisenwurzöl und Ingweröl an. Feuchten Sie Ihren Bauch mit warmen Wasser an und massieren Sie das vermischte Öl sanft ein. Die verschiedenen Öle sind natürliche Wehenauslöser. Die Wehentätigkeit kann auch mit einem warmen Bad angeregt werden. Zimtblätter, Nelkenöl oder Ingweröl kann als Badezusatz dazu beitragen, die Wirkung des Bades zu verstärken. Doch nehmen Sie das Bad nicht ein, wenn Sie alleine Zuhause sind.

Es kann sein, dass sich das Bad nicht so gut auf Ihren Kreislauf auswirkt oder es unerwarteterweise mit den Wehen losgeht und Sie ins Krankenhaus müssen. Frauen, die vor dem Geburtstermin noch Geschlechtsverkehr haben, regen die Produktion des Hormons Oxytocin an. Dieses Hormon ist für die Wehentätigkeit sehr förderlich und die Freigesetzen Spermien können den Muttermund weicher machen. Leichte Bewegungen, wie Spaziergehen oder auch rhythmische Beckenbewegungen auf einem Gymnastikball, helfen dem Kind sich in die richtige Geburtsposition zu drehen bzw. diese einzunehmen. Zusätzlich wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, wenn das Köpfchen des Babys auf den Muttermund drückt und dadurch werden Wehen ausgelöst. Oftmals greifen einige Schwangere auch auf verschiedene Tees zurück. So trinken diese den Absud aus Himbeerblätter mehrmals am Tag (3 Tassen). Ein Tee aus Zimt, Gewürztnelken, Ingwerwurzeln und Eisenkraut kann ebenfalls die Wehentätigkeit anregen. In den meisten Fällen kann das Teetrinken bedenkenlos schon ab der 39. SSW begonnen werden, um Wehen auszulösen.

 

Wehen auslösen mit anderen Methoden

Wehen auslösen können Sie auch mit anderen Techniken, bei denen es allerdings wichtig ist, dass eine Hebamme mit dabei ist bzw. Sie anleitet. Um die Wehentätigkeit zu fördern, kann eine Brustwarzenstimulation durchgeführt werden. Diese Stimulation sollte allerdings nur stattfinden, wenn der Muttermund schon reif, weich und etwas geöffnet ist. Eine lange Massage der Brustwarzen kann dazu führen, dass innerhalb einer kurzen Zeit es zu sehr starken Wehen kommt. Ist Ihr Körper noch nicht bereit, können die Wehen einsetzen, allerdings sehr schmerzhaft werden und für Sie nur zusätzlichen Stress bedeuten. Ihr Körper reagiert in dieser Phase über. Alternativ können auch alternative Methoden eingesetzt werden. Einige Frauen machen gute Erfahrungen mit Akupunktur, homöopathische Mittel oder auch Fußreflexzonenmassagen. Viele Hebammen bieten diese Methoden an und führen sie auch aus.

 

Quellen:

https://www.netmoms.de/magazin/schwangerschaft/wehen/wehen-ausloesen-10-massnahmen/

https://www.urbia.de/magazin/schwangerschaft/geburt/sanft-die-geburt-anstossen

https://www.babywelten.ch/schwangerschaft/geburt-geburtsvorbereitung/geburt/tipps-zum-ausloesen-von-wehen

https://www.windeln.de/magazin/schwangerschaft/geburt/geburtseinleitung-wehenfoerderung.html

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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