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Schwangerschaftskalender

Beckenendlage in der 34. SSW: Was bedeutet das?

Mit der 34. SSW rückt der Entbindungstermin in greifbare Nähe. Werdende Mütter befassen sich nun zunehmend mit der Schwangerschaft und […]

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Beckenendlage in der 34. SSW: Was bedeutet das?

SSW 34

Mit der 34. SSW rückt der Entbindungstermin in greifbare Nähe. Werdende Mütter befassen sich nun zunehmend mit der Schwangerschaft und […]

Mit der 34. SSW rückt der Entbindungstermin in greifbare Nähe. Werdende Mütter befassen sich nun zunehmend mit der Schwangerschaft und bereiten sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch auf die Geburt vor. Bei einigen Frauen dreht sich das Kind schon in die optimale Geburtsposition. Diese ist mit dem Kopf nach unten und wird Schädellage genannt. Bei einigen Frauen liegt das Kind aber in der 34. SSW noch in der Beckenendlage (BEL). Vor einigen Jahren war eine natürliche Geburt mit Beckenendlage noch Routine, wurde aber aufgrund einer Studie vermehrt aus der Geburtspraxis vertrieben. Liegt ein Kind in der 34. SSW in der BEL ist das meist kein Grund zur Sorge.

SSW 34: Entwicklung des Babys

SSW 34: Entwicklung des Babys

34. SSW: Das Kind liegt in der Beckenendlage

Liegt Ihr Baby in der 34. SSW in der Beckenendlage ist das in den meisten Fällen noch kein Grund zur Sorge. Noch ist Zeit bis zur Geburt und das Kind kann sich noch einige Male drehen. So kann es erst vor der Geburt die Schädellage einnehmen. Dreht sich das Kind bei der Geburt nicht in die Schädellage spielen viele Faktoren eine Rolle, die letztendlich entscheiden, wie das Kind auf die Welt kommt. Die Ärzte können versuchen, das Baby von außen zu drehen. Klappt das nicht und ist eine natürliche Geburt aufgrund der Größe des Kindes möglich, wird das Kind natürlich auf die Welt gebracht. Das heißt erst mit den Füßchen und anschließend mit dem Köpfchen.

Für das Kind selbst macht es keinen Unterschied, ob es erst mit den Füßchen oder mit dem Köpfchen kommt. Doch ist das Kind viel zu schwer oder liegen andere Komplikationen vor, wird das Kind per Kaiserschnitt geholt. Noch vor einigen Jahren war es üblich, dass Babys auch in der Beckenendlage natürlich auf die Welt geholt wurden. Eine Studie (Hannah-Studie) sorgte allerdings dafür, dass die Mediziner vermehrt auf einen Kaiserschnitt zurückgreifen, wenn das Kind in der Beckenendlage liegt und kaum mehr die Griffe lernen um das Kind natürlich auf die Welt zu bringen. Bei der Studie haben die Hälfte der Frauen ihr Kind mit Kaiserschnitt auf die Welt gebracht, die anderen auf natürliche Art und Weise. Alle Kinder lagen in der Beckenendlage.

Bei der Gruppe Frauen, die ihr Baby natürlich auf die Welt brachten, trotz Beckenendlage, kam es zu vermehrten Komplikationen und mehr Todesfällen. Vor einiger Zeit wurde aber festgestellt, dass es bei der Studie einige Fehler gab. Die Komplikationen, die auftraten, hatten weniger mit der Geburt selbst zu tun. Viele Kliniken und auch Geburtshäuser bilden nun wieder mehr Ärzte und Hebammen darauf aus, das Kind auf natürliche Weise auf die Welt, trotz Beckenendlage, zu holen. Um das Kind trotz Beckenendlage auf die Welt zu bringen, ist es erforderlich, dass das Krankenhauspersonal mit den Griffen vertraut ist und das Kind auf diese Art auf die Welt holen kann. Ansonsten ist es sicherer, das Baby mit Kaiserschnitt zu holen. Informieren Sie sich bei Ihrem Geburtsort, ob diese auf eine Beckenendlage vorbereitet sind.

 

34. SSW: BEL – So können Sie das Kind zum Drehen animieren

Liegt das Kind in der 34. SSW noch in der BEL, gibt es sanfte Methoden, die dem Kind helfen können, sich in die Schädellage zu drehen. Eine Möglichkeit ist die indische Brücke. Diese ist eine Gymnastikübung, die bereits ab der 32. SSW zum Einsatz kommen kann. Legen Sie sich hierzu auf den Rücken und Ihre Beine etwa 40 cm höher auf das Sofa, den Couchtisch oder einen niedrigen Hocker.

Die Unterschenkel sollten hier waagrecht liegen und das Becken auf ein weiteres Kissen, damit ein Hohlkreuz entsteht. Bleiben Sie in dieser Position für etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Atmen Sie ruhig ein und aus und wiederholen Sie diese Übung etwa eins bis zwei mal täglich. Das Kind empfindet die indische Brücke als sehr unangenehm und wird so dazu animiert sich zu drehen. Haben Sie das Gefühl, dass sich das Kind gedreht hat, können Sie zur Sicherheit Ihren Frauenarzt aufsuchen. Sobald sich Ihr Baby gedreht hat, ist die indische Brücke natürlich nicht mehr nötig.

Empfinden Sie selbst die indische Brücke als unangenehm und wird Ihnen übel unterbrechen Sie die Übung. Es gibt auch andere Alternativen zu dieser Übung. Viele Mütter machen auch gute Erfahrungen mit der Moxibustion. Hierbei handelt es sich um eine Akupunkturbehandlung, die oftmals von vielen Hebammen durchgeführt wird. Dabei wird eine Zigarre aus Beifuß in der Nähe zweier Akupunkturpunkte an den Füßen gehalten und abgebrannt. Dadurch wird die Gebärmutter entspannt und das Baby dreht sich. Hat sich das Kind bis zur 36. SSW nicht gedreht, wird ein Mediziner versuchen, das Kind mittels einer äußeren Drehung in die Schädellage zu bringen. Hierbei wird das Kind angehoben und versucht zu drehen. Da es dabei aber auch zu Komplikationen kommen kann, sollte die Möglichkeit für einen Kaiserschnitt bestehen.

Quellen:

http://34-ssw.com/

https://www.eltern.de/ssw-34

https://www.mamiweb.de/familie/34-schwangerschaftswoche-34-ssw/1

https://www.hebammenblog.de/beckenendlage-klar-zur-wendung/

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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