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Schwangerschaftskalender

Chancen eines Frühchens in der 34. SSW

Kommt ein Frühchen in der 34. SSW zur Welt, hat es alle wichtigen Körperfunktionen um außerhalb des Mutterleibs zu überleben. […]

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Chancen eines Frühchens in der 34. SSW

SSW 34

Kommt ein Frühchen in der 34. SSW zur Welt, hat es alle wichtigen Körperfunktionen um außerhalb des Mutterleibs zu überleben. […]

Kommt ein Frühchen in der 34. SSW zur Welt, hat es alle wichtigen Körperfunktionen um außerhalb des Mutterleibs zu überleben. Die Überlebenschancen eines Kindes, das gesund auf die Welt kommt, liegt zwischen 98 und 100 %. Ein Frühchen, das in der 34. SSW zur Welt kommt, entwickelt sich geistig und auch körperlich vollkommen gesund und steht seinen Altersgenossen, die zum errechneten Geburtstermin auf die Welt kommen, in nichts nach.

Kommt es zu einer Geburt ab der 35. SSW werden auch keine Maßnahmen mehr unternommen, um die Geburt aufzuhalten. Frühchen ab der SSW 34 bis 36 werden trotz ihrer weiten Entwicklung ebenfalls intensiv überwacht und medizinisch versorgt. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass es zu keinen Komplikationen kommt. Allerdings ist es meist nicht mehr nötig, dass die Frühchen in diesem Alter auf eine Frühgeborenen-Station untergebracht werden. Allerdings kann der behandelnde Arzt auch ein gesundes Neugeborenes zur Beobachtung für einige Tage auf der speziellen Station unterbringen.

 

Frühchen in der 34. SSW

Etwa 45 cm lang ist das Baby in der 34. SSW schon und bringt etwa 2.250 Gramm auf die Waage. Seine Entwicklung und Ausprägung von Gehirn, Nervensystem und allen inneren Organen ist vollständig abgeschlossen. Das Baby hat allerdings einen sehr hohen Bedarf an Kalzium, den es im Mutterleib über das Blut der Mama bekommen würde. Bei einem Frühchen in der 34. SSW wird daher darauf geachtet, dass es auch außerhalb des Mutterleibes ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Dies wird über das Stillen sichergestellt. Laut einer Studie heißt es, dass Frühchen, die gestillt werden, schneller wachsen als Babys, die ihre Nahrung über eine Flasche bekommen.

Die Muttermilch beinhaltet alles, was das Baby benötigt. Sie sorgt dafür, dass das Kind vor Infektionen und Allergien geschützt wird, regt dessen Verdauung an und sorgt dafür, dass Enzymen und Hormone produziert werden. Dadurch kann Stillen vor allem Frühchen helfen, Entwicklungsdefizite schneller auszugleichen. Hebammen raten daher dazu, Frühgeborene lange und auch weit über das erste Lebenjahr zu stillen. Am besten sogar so lange, wie Mutter und Kind das mitmachen. Bei einem Frühchen ab der 34. SSW wird die Nahrungsaufnahme sehr aufmerksam beobachtet. Nur so kann verhindert werden, dass es zu Mangeln an Vitaminen oder Nährstoffen kommt. Ein Aufenthalt für Frühchen ab der 34. SSW ist in den meisten Fällen nicht mehr nötig, da die Fettreserven schon ausreichen, um den Wärmehaushalt eigenständig zu regulieren. Doch meist wird das Frühchen die ersten Tage noch in einem Wärmebett aufbewahrt. So wird es nicht nur geschützt, sondern auch entlastet.

SSW 34: Entwicklung des Babys

SSW 34: Entwicklung des Babys

Frühgeburt ab der 35. SSW

Kommt ein Baby ab der 35. SSW zur Welt, wiegt es schon meist mehr als 2.550 Gramm. Ab dieser Woche kann das Kind seine Reflexe besser steuern und auch die Sinneswahrnehmungen sind stark ausgeprägt. Das Baby kann jetzt ohne Probleme seine Körpertemperatur eigenständig regeln. Das Immunsystem des Kindes arbeitet ab der 35. SSW nicht mehr in Zusammenhang mit dem der Mutter, braucht aber noch einige Zeit bis es eigenständig funktionieren kann. Alle inneren Organe, sowie auch die Lunge, sind für das Leben außerhalb des Mutterbauchs bereit. Das Baby in der 36. SSW ist schon so weit entwickelt, dass es ohne Probleme außerhalb überleben kann.

Trotz dessen wird es noch als eine späte Frühgeburt angesehen. Etwa 47 cm misst ein Baby in der 36. SSW und wiegt um die 2.750 Gramm. Bis zu dieser Woche ist es nun vollständig gewachsen und würde nun auch kaum mehr wachsen. Allerdings würde es ab der 36. SSW noch Gewicht zunehmen, um Fettreserven zu bilden. Kommt es zu einer Frühgeburt, vor dem errechneten Geburtstermin, müssen Frühgeborene diesen Mangel an Gewicht nachholen und regelmäßig Gewicht zulegen. Auch wenn das Kind noch als Frühchen in dieser Woche anerkannt wird, gibt es keinerlei Defizite in der Entwicklung oder weitere Komplikationen.

Quellen:

https://www.windeln.de/magazin/schwangerschaft/geburt/fruehgeburt-in-der-ssw-34-36.html

https://www.desired.de/mami/baby/fruehgeburt-in-34-ssw/

http://www.mamawissen.de/fruehchen/

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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