Hilfe bei Senkwehen in der 35. SSW

46 cm
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Mit der 35. SSW geht es unaufhaltsam Richtung Geburt. Nicht nur Sie bereiten sich immer intensiver auf die Geburt vor, auch Ihr Körper unternimmt verschiedene Vorbereitungen. Dazu gehören auch Senkwehen, die verstärkt ab der 35. SSW auftreten können. Mit den Senkwehen, die sich nicht von Vorwehen unterscheiden, wird das Baby dazu animiert sich in den Becken abzusenken. Mit dem Kopf voran, versteht sich. Der Bauch senkt sich daher deutlich nach unten. Senk- bzw. Vorwehen sind unregelmäßige Wehen, die mit Schmerzen auftreten können. Frauen vergleichen die Schmerzen oft mit starken Regelschmerzen.

Senkwehen ab der 35. SSW

In den meisten Fällen treten Senkwehen erst ab der 36. SSW auf, doch können sie sich auch schon früher bemerkbar machen. Hierbei wird durch die Senkwehen versucht, den Kopf des Kindes ins Becken zu legen, und so schon für die Geburt die optimale Geburtsposition zu schaffen. Senkwehen ab der 35. SSW können mit Schmerzen auftreten, manchmal auch einem starken Ziehen im Unterleib. Sie treten nicht regelmäßig auf und vergehen auch nach einigen Sekunden oder Minuten wieder.

Durch die Senkwehen wird der Uterus nach unten verlagert. Daher entfällt auch der Druck auf Magen und Lunge zunehmend. Viele Frauen können das erste Mal seit Wochen wieder richtig durchatmen. Da allerdings die schwere Gebärmutter nun im Becken liegt, kann es zu Blasenproblemen kommen. Greifen Sie auf Slipeinlagen oder sogar Binden zurück, den oftmals tritt Urin beim Lachen, Niesen oder Husten aus. Die Beckenbodenmuskulatur wird nun stark gefordert. Noch können Sie mit Beckenbodengymnastik beginnen.

SSW 35: Entwicklung des Babys
SSW 35: Entwicklung des Babys

35. SSW: Schmerzen bei Senkwehen lindern

Oftmals können die Senkwehen ab der 35. SSW sehr schmerzhaft sein. Ein stechender Schmerz im Rücken oder der Leistengegend macht sich dabei bemerkbar. Krämpfe und Schmerzen sind meist nichts Ungewöhnliches bei Senkwehen. Senkwehen lassen sich gut durch Wärme lindern. Hier hilft es, sich in warmes Wasser zu legen. Im Bett kann es helfen eine Wärmeflasche auf die schmerzende Stelle zu legen. Entspannung hilft ebenfalls. Sofern die Schmerzen anhalten, nicht zurückgehen oder es zusätzlich zu anderen Beschwerden kommt, wie Ausfluss, sollten Sie sich umgehend ins Krankenhaus begeben. Es kann verschiedene Gründe geben, warum die Schmerzen nicht aufhören. Meist kann es der Übergang zu echten Wehen sein oder der Geburtsprozess wird schon eingeleitet.

Sofern das nicht der Fall ist, kann Ihnen ein Arzt sogar Zäpfchen oder auch andere Medikamente verabreichen um starke Schmerzen zu lindern. Nehmen Sie aber keine Tabletten ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Hebamme ein und suchen Sie lieber Ihr Krankenhaus auf. So bekommen Sie Sicherheit, dass alles in Ordnung ist und vermeiden für sich selbst Stress. Denn auch Stress kann die Senkwehen verschlimmern. Verspüren Sie, dass Sie gestresst sind, versuchen Sie, sich zu entspannen. Legen Sie die Füße hoch und schalten Sie für einige Momente ab. Sofern Sie sich nicht beruhigen können und sich Sorgen machen, sollten Sie nicht zweifeln und sich Sorgen machen, falschen Alarm zu schlagen, sondern gleich in das nächste Krankenhaus fahren. Oftmals können Senkwehen schon den Geburtsprozess einleiten oder dazu beitragen, dass sie als Vorzeichen auftreten und übergangslos in echte Wehen übergehen. Echte Wehen sind deutlich schmerzhafter und zudem treten sie regelmäßig auf.

Quellen:

https://www.babycenter.de/a25005557/senkwehen

https://www.urbia.de/magazin/schwangerschaft/geburt/senkwehen

https://www.elterngeld.de/35-ssw/#gref

https://www.9monate.de/schwangerschaft-geburt/schwangerschaft/35-schwangerschaftswoche-id94193.html

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