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Sicherheit im Internet

Surfen im Café und unterwegs

Mit modernen Geräten wie Tablets, Handys und Laptops können wir überall und jederzeit in vorhandene W-LAN Netzwerke einsteigen. W-LAN ist […]

Mit modernen Geräten wie Tablets, Handys und Laptops können wir überall und jederzeit in vorhandene W-LAN Netzwerke einsteigen. W-LAN ist übrigens das kabellose Internet, wie du es vielleicht auch von Zuhause kennst.

Speziell im Ausland ist es praktisch, wenn man im Internet Cafe oder bei einem öffentlichen W-LAN Spot ein paar Dinge im Internet recherchieren kann. In vielen Restaurants gibt es W-LAN Spots, in die du dich mittels Code (meistens auf Anfrage beim Servicepersonal erhältlich) einwählen kannst. Meistens kann man mit einem Code ungefähr eine Stunde lang gratis surfen.

Dabei gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten.

Surfen im Internetcafé

Solltest du keine Möglichkeit haben, auf einen gratis W-LAN Hotspot zuzugreifen, dann kannst du dich ganz gemütlich in ein Internetcafé setzen. Dort bezahlt man einen bestimmten Betrag pro Stunde oder halber Stunde Internetnutzung. Ganz nebenbei kann man gemütlich einen Tee oder ein Erfrischungsgetränk zu sich nehmen.

Das ist recht praktisch und mitunter nicht besonders teuer. Allerdings muss man dabei beachten, dass der PC von vielen anderen Menschen nach deinem Besuch benutzt werden wird. Daher ist es wichtig, sich immer aus allen Konten auszuloggen, keine E-Mail offen zu lassen und keine Passwörter abzuspeichern.

Funktionen wie „eingeloggt bleiben“ oder „Passwort merken“ solltest du tunlichst nicht verwenden, wenn du via Internetcafé surfst. Außerdem empfiehlt es sich, wenn du nach deiner Surf Session alle Daten im Browserverlauf löscht. Das geht normalerweise in den Einstellungen des Browsers. Viele Browserprogramme haben auch die Funktion „privates Fenster“ oder „inkognito“. Nutzt du diesen Modus, dann werden deine Daten nicht gespeichert. Auch der Browserverlauf bleibt geheim und wird nicht festgehalten. So kann dir keiner hinterherspionieren oder deine Passwörter verwenden.

Denke bitte auch daran, keine Bilder oder sonstigen privaten Dateien auf dem PC zu hinterlassen. Die meisten PCs in Internetcafés sind aber ohnehin so eingestellt, dass du das gar nicht kannst.

Surfen via Hotspot

Freie Hotspots sind eine sehr coole Sache. So kann man, wenn man zum Beispiel in der Stadt unterwegs ist, völlig kostenlos im Internet surfen, obwohl man selbst kein mobiles Internet am Tablet oder PC hat.

Surfst du via öffentlichem Hotspot, dann kann es aber sein, dass eine andere Person auf dein Gerät zugreift, um Passwörter auszuforschen. Das funktioniert deshalb, weil die Person im selben W-LAN Netz wie du registriert ist.

Nützt der Betreiber eine verschlüsselte Verbindung, dann werden solche Dinge aber unterbunden. Deshalb solltest du immer die verschlüsselte Verbindung in Anspruch nehmen, wenn du die Wahl hast.

Ansonsten achte in jedem Fall darauf, dass du während deines Besuchs keine Daten oder Passwörter eingibst, die man ausforschen könnte.

Es gibt übrigens einige Programme, die jene Daten, die von dir versendet werden, verschlüsseln. So gelangt nichts von dir zum Hotspot, das privat bleiben sollte. Eines dieser Programme ist HotSpot Shield. Du kannst es hier: http://www.pcwelt.de/downloads/WLAN-Sicherheit-Hotspot-Shield-574459.html kostenlos herunterladen und auf deinem PC installieren.

Übrigens: Auch W-LAN-Verbindungen, für die man etwas bezahlen muss, sind nicht unbedingt sicher. Hier lauern nämlich exakt dieselben Gefahren, wie beim öffentlichen W-LAN Hotspot.

Arbeitsblatt zum Text

1) Erkläre das Wort W-LAN.

2) Warum ist das Surfen im Internetcafe nicht ganz ungefährlich?

3) Worauf sollte man achten, wenn man einen öffentlichen W-LAN Hotspot verwenden möchte?

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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