Tipps für eine reibungslose Morgenroutine mit Kindern

Jedes Elternteil kennt diese Situation: „Nein Mama, ich will noch nicht aufstehen!“ oder „Ich will noch ein bisschen spielen!“, und das um 07:00 Uhr morgens. Diese Aussagen können ganz schön an den Nerven zerren und führen zu unnötigen Diskussionen, die man sich am frühen Morgen sparen könnte. In Ruhe Frühstücken und Zeitung lesen ist da meistens nicht möglich. Diskussionen, Streit und Stress am Morgen sorgen allerdings nur dafür, dass die Eltern, und meistens auch die Kinder, schlecht gelaunt in den Tag starten, welcher damit eigentlich auch schon hinüber ist. 

In diesem Artikel geben wir Dir hilfreiche Tipps, wie die Morgenroutine mit Deinen Kindern reibungslos und ohne Stress verlaufen kann. Wir werden Dir die Sichtweise Deiner Kinder nahebringen und darüber reden, wie man sich als Elternteil am besten verhält. So kann Deine ganze Familie gut gelaunt in den Tag starten. 

Darum trödeln Kinder morgens

Für Kinder ist es morgens sehr schwer, aus dem Bett zu kommen. Wenn sie dann einmal aufgestanden sind, trödeln sie herum, spielen und machen garantiert nicht das, was ihre Eltern ihnen sagen. Aber warum verhalten sich Kinder eigentlich so?

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Wenn Kinder morgens durch den Wecker oder durch ihre Eltern aus dem Schlaf gerissen werden endet zwar ihr Traum, aber die Phantasiewelt in ihrem Kopf geht weiter. Was die meisten Erwachsenen vergessen ist, dass Kinder die Welt etwas anders wahrnehmen, als Erwachsene. In ihrer Welt ist das Bett eine warme und sichere Höhle, das Badezimmer ist eine Eislandschaft mit bösen Eisbären und der Pulli fühlt sich an, als würde man einen Kaktus anziehen. Bei so viel Ablenkung, die wir Erwachsene gar nicht wahrnehmen, fällt es Kindern nicht leicht, sich zu beeilen. 

Dazu kommt, dass besonders Kleinkinder noch gar nicht verstehen können, dass man sich morgens beeilen muss. Sie verstehen nicht, warum ihre Eltern pünktlich an der Arbeit sein müssen. Sie fragen sich, warum man keine Schokolade zu Frühstück essen kann und warum es nicht möglich ist, als Prinzessin verkleidet das Haus zu verlassen. All diese Dinge, die für uns so normal und selbstverständlich sind, können Kleinkinder noch gar nicht verstehen. 

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Außerdem sind das Bett und das eigene Zimmer die Komfortzone von Kindern. Sie genießen es, in ihrer Komfortzone zu spielen und zu entspannen. Dann trödeln sie herum, weil sie den Grund nicht verstehen, warum man diese Komfortzone verlassen sollte. 

Das wichtigste ist, zu wissen, dass Kinder nie mit Absicht trödeln oder um ihre Eltern zu verärgern. 

So sollte man sich als Elternteil verhalten

Wenn Deine Kinder morgens gerne trödeln, solltest Du zu aller Erst versuchen, Dich in ihre Lage zu versetzen. Versuche, die Situation aus ihren Augen zu betrachten und in ihre Phantasiewelt einzutauchen. Wenn Dir das gelingt, kannst Du spielerisch versuchen, Deine Kinder zu motivieren. Erkläre ihnen, dass sie schnell ins Bad gehen müssen, um sich die Zähne zu putzen, weil sonst die Eisbären kommen und biete ihnen an, einen Pulli anzuziehen, der sich wie Zuckerwatte anfühlt und nicht wie ein Kaktus. Wenn Du die Welt erst einmal aus ihren Augen betrachtet hast, kannst Du verstehen, warum es ihnen schwerfällt, sich zu beeilen. 

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In einem ruhigen Moment solltest Du Dich mit Deinen Kindern zusammensetzen und ihnen erklären, warum man sich morgens beeilen muss. Versuche ihnen zu erklären, warum Du pünktlich an der Arbeit sein musst und warum ihr keine Zeit habt, euch vor dem Kindergarten zu verkleiden. Du solltest versuchen, es ihnen in einer spielerischen Art und Weise deutlich zu machen. Deine Kinder werden es verstehen und können dann versuchen, morgens nicht zu trödeln, denn sie wissen jetzt, worum es geht. 

Wenn dann morgens trotzdem mal nicht alles reibungslos verläuft, darfst Du nicht die Nerven verlieren. Der wichtigste Punkt ist, dass Du in so einer Situation nie laut werden darfst. Wenn Du Dein Kind anschreist oder anmeckerst löst das einen negativen emotionalen Zustand aus und es fühlt sich unter Druck gesetzt. In diesem Fall wird es nur noch länger dauern, bis das Kind fertig ist. 

Zudem solltest Du dem Kind nie direkt die Schuld daran geben, wenn ihr morgens doch etwas länger braucht und vielleicht zu spät in den Kindergarten kommt. Wenn ihr euch in Ruhe zusammensetzt und darüber redet, könnt ihr gemeinsam eine Lösung finden.

Hilfreiche Tipps für einen stressfreien Morgen

Damit Du Dich morgens ganz darauf konzentrieren kannst, Deine Kinder aus dem Bett zu bekommen, sind hier ein paar hilfreiche Tipps, die Deinen Morgen noch stressfreier machen: 

  • Plane den Morgen und den ganzen Tag schon am Vorabend
  • Stehe früher auf als Deine Kinder, damit Du noch etwas Zeit für Dich hast
  • Legt zusammen eine feste Morgenroutine fest, an die Ihr Euch jeden Morgen halten müsst
  • Versuche, gelassen und entspannt zu bleiben 
  • Gebe gewissen Aufgaben an andere Familienmitglieder ab 
  • Beginne den Tag mit einer positiven Einstellung und gib dieses Gefühl auch Deinen Kindern 
  • Lasse Deinen Kindern die Zeit, manche Dinge auch in ihrem Tempo zu machen 
  • Frühstück für die Schule oder die Arbeit kann schon am Vorabend zubereitet werden 
  • Auch die Kleidung kann schon am Vortag ausgesucht werden 
  • Checklisten können eine große Hilfe sein
  • Lüfte gleich morgens die ganze Wohnung gut durch, frische Luft macht wach 

Fazit

Mache Dir bewusst, dass Kinder nie mit Absicht trödeln oder um ihre Eltern zu verärgern. Kinder sind in ihrer viel Ablenkung ausgesetzt, was dazu führt, dass sie sich morgens oft nicht beeilen können. Das Wichtigste für eine reibungslose Morgenroutine mit Kindern ist offene Kommunikation, Planung und Gelassenheit. 

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