Ultraschall in der Schwangerschaft: Gefährlich oder ok?

Die meisten Eltern freuen sich riesig, wenn sie das erste Mal ihr Baby mit dem Ultraschall sehen können. Zu Beginn der Schwangerschaft kann meist nicht viel erkannt werden und nur das geübte Auge kann erklären, wo was zu sehen ist. Im späteren Verlauf der Schwangerschaft wächst das Baby. Immer mehr ist zu sehen und schon bald passt der kleine Körper nicht mehr ganz auf den Bildschirm. Werdende Eltern machen sich häufig aber auch Sorgen. Was passiert beim Ultraschall in der Schwangerschaft, ist dieser gefährlich für ihr Baby oder kann er bedenkenlos eingesetzt werden?

Ultraschall in der Schwangerschaft: Chance frühzeitig Risiken zu erkennen

In der Schwangerschaft ist es mittels Ultraschall möglich immer schneller und frühzeitig Risiken zu erkennen und einzugreifen. Insgesamt stehen drei große Vorsorgeuntersuchungen mit Ultraschall in der Schwangerschaft an. Die Kosten für diese drei Untersuchungen werden auch von den Krankenkassen bezahlt. Bei jeder Untersuchung wird nicht nur die Mutter, sondern auch ihr Baby auf Unstimmigkeiten überprüft. Dank dem medizinischen Fortschritt kann dank dem Ultraschall sehr schnell bei Komplikationen eingegriffen werden. Doch auch wenn der Ultraschall in der Schwangerschaft nicht als gefährlich oder störend für das Baby gilt, raten Mediziner immer dazu, dass dieser nur von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden sollte.

Ultraschall in der Schwangerschaft: Das wird untersucht

Insgesamt stehen drei große Vorsorgeuntersuchungen mit Ultraschall in der Schwangerschaft an. Die erste große Untersuchung findet im ersten Trimester zwischen der 8. SSW und der 12. SSW statt. Die Zweite wird zwischen der 19. SSW und der 22. SSW durchgeführt und die letzte in zwischen der 29. SSW und der 32. SSW. Bei allen drei Untersuchungen wird nicht nur die Mutter, sondern auch das Baby sehr gründlich untersucht. Dabei wird die Mutter gewogen, ihr Blutdruck gemessen und ein Blut- sowie Urintest durchgeführt. Durch den Urintest können Eiweiß, Zucker und Keime im Urin festgestellt werden. Des Weiteren wird die Lage der Gebärmutter bestimmt. Hierbei ertastet der Frauenarzt den Abstand von oberem Gebärmutterrand bis zum Bauchnabel, auch Fundusstand genannt, über die Bauchdecke. Mit dem Ultraschall, der auch bei der ersten Untersuchung noch vaginal stattfinden kann, wird die Scheitel-Steiß-Länge des Babys ermittelt. Zu Anfang ist es noch nicht so einfach, das Kind von Scheitel bis Ferse zu messen, daher wird bis zur 20. SSW das Baby noch bis zum Steiß gemessen. Zusätzlich werden die Lage, seine Bewegungen und auch die Herzaktivität geprüft. Auch stellt der Frauenarzt fest, ob es sich um eine Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft handelt. Sollten es mehr als ein Baby sein, braucht sowohl die Mama als auch das Kind eine sorgfältige Kontrolle. Mit dem Ultraschall werden auch die Entwicklungen von Gehirn, Organen und Gliedmaßen geprüft. Bei der zweiten großen Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall zwischen der 19. und der 22. SSW kann die Mutter zwischen einem einfachen oder auch einem erweiterten Ultraschall wählen. Beim einfachen Ultraschall werden in der Schwangerschaft nicht nur die Größe von Kopf, Bauch, sondern auch die Länge von Oberschenkelknochen und die genaue Position der Plazenta ermittelt. Durch den erweiterten Ultraschall wird auf die Organe und Glieder des Kindes ein genauer Blick geworfen. Anhand dieser Untersuchung können gezielt Missbildungen oder auch Komplikationen ermittelt werden.

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