Urheberrechtsverletzungen im Internet: Haften Eltern für Ihre Kinder?

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Der Satz „Eltern haften für ihre Kinder“ ist in der Bevölkerung bekannt. Häufig findet er sich auf Schildern vor Spielplätzen, Baustellen oder anderem für Jugendliche und Kleinkinder unsicherem Gelände. Aufgrund der Allgegenwärtigkeit dieser Warnung zweifeln die meisten Deutschen die Richtigkeit des Satzes nicht an. Im Internet ist die Gefahr von Urheberrechtsverletzungen durch Teenager und Kinder groß. Sie nutzen Tauschbörsen, chatten mit anderen oder betätigen sich ohne das Wissen der Eltern beim Online-Shopping.

Die Mehrzahl der Jugendlichen besitzt keinen eigenen Internet-Anschluss und surft über den gemeinsamen Familienanschluss oder den eines Angehörigen im Netz. In der Regel ist dieser Anschluss auf ein Elternteil angemeldet. Bei der Feststellung einer Verletzung des Urheberrechts erfolgt die Abmahnung an den Inhaber des Anschlusses und somit den betreffenden Elternteil.

Ob die Eltern als Besitzer des Anschlusses für das Verstoßen ihres minderjährigen Nachwuchses gegen das Urheberrecht im Internet verantwortlich sind, ist aber von mehreren Faktoren abhängig. Der Satz „Eltern haften für ihre Kinder“ spiegelt somit die Gesetzeslage nicht ausreichend wieder und ist juristisch gesehen nicht zur Gänze korrekt.

Eine kostenlose Beratung hilft bei Abmahnschreiben mit Schadenersatzforderungen

Die Abmahnschreiben der auf die Verstöße Jugendlicher gegen das Urheberrecht im Internet spezialisierten Kanzleien fordern oft hohen Schadenersatz. In ihnen führen die Anwälte in großem Umfang aus, aus welchen Gründen der Inhaber des Internetanschlusses für das alleinige Vorgehen des Nachwuchses im Netz haftbar sein soll. In diesen Fällen ist es lohnend, die Abmahnung von einem versierten und auf die Thematik spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.

Im Zuge der Bearbeitung kann er feststellen, ob eine Verteidigung dagegen möglich ist. SOS-Recht.de bietet eine kostenlose und zügige Erstberatung zur Abmahnung am Telefon an. Die betroffenen Eltern können die Abmahnung über ein Kontaktformular unkompliziert online einschicken und der Rückruf des auf die Thematik spezialisierten und erfahrenen Anwalts des Anbieters erfolgt zügig.

 

Wann Eltern für die Verstöße des Nachwuchses gegen das Urheberrecht verantwortlich sind

Der Elternteil als Anschlussinhaber haftet nur, wenn er für die von seinem Internetanschluss ausgehende Gefahr der Verletzung des Urheberrechts verantwortlich ist. Wann diese Verantwortung vorliegt, ist juristisch nicht zur Gänze geklärt und umstritten. Die Aufgabe der Eltern ist es, den Familienanschluss in ausreichendem Maß zu sichern und zu überwachen. Ist der Elternteil diesen Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen nachgegangen, haben Gerichte seine Haftbarkeit in vorangegangen Verfahren verneint.

Der Bundesgerichtshof hat in seiner Funktion als oberste Gerichtsbarkeit zu dieser Frage eine Stellungnahme formuliert. Darin heißt es sinngemäß, dass Eltern ihrer Aufsichtspflicht nachkommen, wenn sie einen normal entwickelten Jugendlichen regelmäßig über die Rechtswidrigkeit der Teilnahme an Tauschbörsen im Internet belehren und ihm diese verbieten. Die Eltern haben jedoch nicht die Pflicht, das Nutzen des Internets ihres Kindes zu überprüfen oder dem Kind den Zugang zum Netz zur Gänze zu sperren. Sie müssen diese Maßnahmen erst ergreifen, wenn ihnen konkrete Hinweise auf das Zuwiderhandeln des Kindes vorliegen.

Eltern müssen demnach Regeln für das Benutzen des Internets in ihrem Haushalt aufstellen und das Einhalten dieser Regeln kontrollieren. Eine Beratung durch einen Fachanwalt schafft Klarheit, ob die Erziehungsberechtigten diesen Pflichten ausreichend nachgekommen sind und eine Verteidigung gegen die Abmahnung mit Schadenersatzforderung möglich ist.

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