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Tod und Trauer

Was ist Suizid?

In der Welt der Erwachsenen gibt es viele Begriffe, die ein Rätsel für Kids sind. Wir finden, dass Kids und […]

Was bedeutet Suizid?

In der Welt der Erwachsenen gibt es viele Begriffe, die ein Rätsel für Kids sind. Wir finden, dass Kids und Jugendliche auch über diese Dinge Bescheid wissen sollten.

Einer dieser Begriffe ist Suizid. Wenn man davon spricht, meint man mit anderen Worten Selbstmord. Das wiederum bedeutet, dass sich ein Mensch dazu entschließt, sich selbst das Leben zu nehmen. Auf den ersten Blick klingt das möglicherweise unverständlich oder unlogisch für dich. Es ist aber tatsächlich so, dass diese Menschen einem Leidensdruck ausgesetzt sind, den sie irgendwann nicht mehr aushalten können. Um ihr Leid zu beenden, sehen sie dann keinen anderen Ausweg mehr, als sich selbst zu töten.

Weil auch Kids und Jugendliche Suizidgedanken haben können, möchten wir dich heute über dieses Thema aufklären.

Ursachen für Suizidgedanken bei Kindern und Jugendlichen

Bereits kleinere Kinder können Suizidfantasien entwickeln. Sie spielen mit dem Gedanken, wie es wäre, wenn sie nicht mehr da wären. Meist gehen die Gedanken noch weiter und man fragt sich, wie man es anstellen könnte, ohne dabei große Schmerzen zu erleiden.

Kinder, die an solche Dinge denken, sind meist traurig und depressiv. Das ist nicht ihre eigene Schuld, sondern liegt an Faktoren, die sie selbst nicht beeinflussen können. Genau das ist auch der Grund, warum solche Menschen so sehr leiden: Sie haben keinen Einfluss auf diese Gedanken und Gefühle mehr. Deshalb fühlen sie sich machtlos. Bekommt man keine Hilfe von außen, so kommt es schlimmstenfalls tatsächlich zum Selbstmordversuch und vielleicht sogar zum Tod.

Aber auch, wenn ein Mensch nicht am Suizid stirbt, kann es tragisch für ihn ausgehen. Behinderungen und Einschränkungen im weiteren Leben sind nicht selten die Folge von Suizidversuchen.

Die Gründe für Suizidgedanken sind bei Erwachsenen und Kindern grundsätzlich ähnlich. Meist kommen sie folgendermaßen zustande:

Familiäre Probleme

Kinder sind auf einen starken familiären Zusammenhalt angewiesen. Weil sie von ihren Eltern abhängig sind, brauchen sie deren Liebe und Zuneigung. Leben sie unter lebensfeindlichen Umständen, dann können Kinder verzweifelt und traurig werden.

Wenn ein Kind zum Beispiel mit nur einem Elternteil zusammen lebt und dieser selbst unter einer schweren Krankheit leidet, dann ist es schwierig für das Kind, sein Leben trotzdem gut zu meistern. Denn es kann nicht so unbeschwert leben, wie andere. Stattdessen macht es sich vielleicht Sorgen um seine Mutter bzw. seinen Vater und muss sich um ihn bzw. sie kümmern.

Aber auch Scheidungen, Suizidfälle in der Familie, familiäre Missbrauchsfälle sowie Vernachlässigung durch die Eltern können Depressionen und Suizidgedanken in Kindern auslösen.

Herrscht ein kühles Klima in der Familie, das nur wenig Freude zulässt, schlägt sich das schnell auf das Gemüt des K indes. Eine schlechte Beziehung zu den Eltern kann außerdem Ängste auslösen, mit denen das Kind nicht klar kommt. Bekommt es dann keine Unterstützung, so fühlt es sich völlig überfordert mit seinem Leben.

Gibt es gefährliche Medikamente, Schusswaffen oder andere Gefahrenquellen im Haushalt, so sind impulsive Jugendliche besonders gefährdet, Suizid zu begehen.

Veranlagung und Krankheiten

Derzeit gehen Wissenschaftler davon aus, dass suizidales Verhalten etwas mit dem Botenstoff Serotonin zu tun hat. Dieser ist normalerweise ausreichend im Gehirn vorhanden und gleicht unsere Laune aus, sodass wir uns im Normalfall trotz alltäglicher Herausforderungen wohlfühlen können. Durch gewisse Krankheiten kann es zu einer mangelhaften Versorgung von Serotonin im Körper kommen.

Dieser niedrige Serotoninspiegel soll in einem noch unklaren Zusammenhang mit Suizidversuchen bei Kindern stehen.

Weil Suizid speziell bei Kids vorkommt, die bereits einen Suizidfall in der Familie hatten, vermutet man, dass die Gene dafür gewissermaßen weitervererbt werden können.

Entwicklung, persönliche Neigung und Pubertät

Zwar können bereits Grundschulkinder zu depressivem oder suizidalem Verhalten neigen. Besonders gefährlich wird es für Kids aber, wenn sie die Pubertät erleben. Diese schwierige Lebensphase ist geprägt von Herausforderungen und Veränderungen, die nicht immer leicht zu bewältigen sind. Viele Kids verlieren in dieser Zeit den nötigen Halt, wenn sie gleichzeitig familiären Belastungen wie Scheidungen ausgesetzt sind.

Kinder, die aggressiv und impulsiv auf Probleme reagieren, neigen eher zu Suizid, als andere. Sie grübeln viel und sind oft einsam, weil sie mit anderen Kids nicht gut zurecht kommen. Mit ihrem geringen Selbstwertgefühl fühlen sie sich einer gewissen Hoffnungslosikgkeit ausgesetzt, die stetig größer wird.

Mit der Pubertät kommt auch das Thema Sexualität auf. Kids, die noch nicht wissen, ob sie hetero oder homosexuell sind, können sehr darunter leiden. Manche fühlen sich im falschen Körper oder haben das Gefühl, irgendwie anders zu sein. Das kann so weit führen, dass sie sich selbst das Leben nehmen möchten, weil sie sich nicht für wertvoll genug halten.

Hinzu kommt die bei vielen Kids kaum vorhandene Problemlösefähigkeit und Selbständigkeit. In unserer Zeit wachsender Anforderungen ist es wichtig, Problemen ohne Angst zu begegnen. Wer das nicht kann, der kommt nur schwer zurecht. Dadurch leidet das Selbstwertgefühl, was letzten Endes ebenfalls zu Suizidversuchen führen kann.

Traumata und belastende Ereignisse

Wie bereits erwähnt, reagieren Kids sehr sensibel auf Veränderungen im Umfeld. Befindet sich die Familie in einer Krise, so leiden besonders die Kleinen darunter. Sie fühlen sich nicht mehr sicher, sobald die Erwachsenen ihre Beschützerrolle nicht mehr richtig erfüllen können. Krankheiten, Todesfälle und andere Krisen sind mitunter Auslöser für kindliche Depressionen.

Auch, wenn man sexuellen Missbrauch, Schläge oder Vernachlässigung am eigenen Leib zu spüren bekommt, leidet die Seele darunter. Betroffene Kids schämen sich und möchten meist mit niemandem darüber sprechen. Die daraus entstehende Einsamkeit bietet noch mehr Raum zum Grübeln, wodurch sich schließlich auch Suizidgedanken im Kind entwickeln können.

Hat sich ein Elternteil oder ein Geschwisterchen das Leben genommen, so sind die Kinder besonders stark gefährdet. Nicht nur, weil sie eine wertvolle Bezugsperson verloren haben, sondern weil Suizid für sie kein Tabu mehr ist.

Probleme mit Lehrern und Schulkollegen können sich ebenfalls negativ auf das Wohlbefinden des Kindes auswirken, wenn sie zu lange anhalten. Kids mit geringem Selbstwertgefühl suchen die Schuld bei sich selbst und verzweifeln irgendwann daran.

Einsamkeit ist ebenfalls ein wichtiger Faktor beim Thema Suizid. Wenn man einsam ist, können sich sehr schnell Verstimmungen und Depressionen entwickeln. Außerdem hat man niemanden, dem man sich anvertrauen könnte. Der Mangel an Freunden und vertrauenswürdigen Familienmitgliedern kann zu unvorstellbarem Leid beim Kind führen – speziell dann, wenn es Probleme hat oder in die Pubertät eintritt.

Psychische Erkrankungen

Liegt eine psychische Erkrankung vor, dann kann es aufgrund dieser Krankheit zum Suizid kommen, obwohl es von außen betrachtet keine akuten Probleme im Leben des Jugendlichen gibt.

Kids mit Angststörungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen reagieren anders auf anstehende Herausforderungen, als gesunde Kids. Für sie kann die kleinste Veränderung im Leben einen Anlass für Suizidgedanken liefern.

Außerdem kann es während einer sogenannten Psychose dazu kommen, dass das Kind Wahrnehmungsstörungen oder Wahnvorstellungen hat. Eine Psychose ist ein Zustand, in dem man sich selbst sowie die Umwelt anders erlebt, als normalerweise. Betroffene hören Stimmen im Kopf, haben Halluzinationen und spüren sich selbst nicht mehr richtig. In dieser Situation nehmen Kids die Realität verzerrt wahr und sind stark suizidgefährdet. Manchmal sind darauffolgende Todesfälle keine Suizidfälle im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr die Folge psychotischer Erlebnisse. So kann es passieren, dass man vor ein Auto läuft, weil man es nicht „sieht“ oder als etwas anderes wahrnimmt.

Psychosen werden entweder durch eine psychische Erkrankung oder den Konsum von Drogen ausgelöst. Labile oder psychisch erkrankte Kids sollten deshalb grundsätzlich vom Drogenkonsum absehen, da sich ihr Zustand dadurch deutlich verschlechtern kann und es schlimmstenfalls zu einer Psychose mit schweren Folgeschäden kommt.

Grundsätzlich ist die Selbstmordgefahr bei psychisch kranken Kids etwa 10 Mal höher als bei gesunden.

Sonstige Risikofaktoren

Befindet man sich in einer Situation, in der man sehr verzweifelt ist, dann kann das unter Umständen gefährlich werden, wenn man keine Hilfe bekommt. Die folgenden Faktoren können impulsive Menschen dazu bewegen, ihre bereits vorhandenen Suizidgedanken in die Tat umzusetzen:

  • Alkohol- oder Drogenkonsum
  • Impulskontrollstörungen und instabile Persönlichkeit
  • Fälle von Suizid im unmittelbaren Umfeld
  • Frühere Suizidversuche
  • Schlimme Schicksalsschläge

Das muss nicht sein

Speziell nach einem erfolgten Suizidversuch brauchst du speziellen Schutz durch eine verlässliche Bezugsperson, der du dich anvertrauen kannst. Das ist nötig, damit es dir nicht wieder so schlecht geht, wie zuvor.

Auch Kids mit Suizidgedanken, die bisher noch keinen Versuch hinter sich gebracht haben, brauchen viel Zuwendung. Sollte es dir zunehmend schlechter gehen, kannst du dich selbst in eine Klinik einweisen.

In jedem Fall solltest du therapeutische Maßnahmen in Anspruch nehmen, wenn du Suizidgedanken hast oder ständig traurig bist. Wie das genau geht, kannst du weiter unten nachlesen.

Warnzeichen für Eltern und Kinder

Kommt ein Kind in die Pubertät, dann braucht es besonders viel Geduld und Zuwendung. Denn während dieser Zeit der Veränderung zwischen dem 11. und 21. Lebensjahr ergeben sich nicht nur körperliche, sondern auch psychische Veränderungen bei Kindern.

Die ersten Anzeichen depressiver Erkrankungen oder suizidaler Gedanken kommen daher nicht selten während der Pubertät ans Licht.

Starke Ängste

Jeder Mensch hat gewisse Ängste. Das gilt natürlich auch für Kids und Jugendliche. Diese Ängste können phasenweise auftreten und irgendwann völlig verschwinden. Bei Jugendlichen können diese Ängste zunehmend abstrakt werden und unangebracht wirken.

Ängste sind also etwas Normales. Sobald ein Kind dadurch aber zu sehr eingeschränkt wird, kann sich aus der Angst eine sogenannte Angststörung entwickeln. Wie alle psychischen Erkrankungen, so birgt auch die Angststörung ein erhöhtes Suizidrisiko.

Kids mit Angststörung brauchen familiären Zusammenhalt und Unterstützung durch ihre Eltern. Damit bekommen sie jene Sicherheit, die sie so dringend benötigen. Zusätzlich ist es notwendig, eine Therapie zu beginnen, um der Ursache für die Angst auf den Grund zu gehen.

Konsum von Alkohol oder Drogen

Der gelegentliche Konsum von Alkohol und legalen Drogen kann ab einem gewissen Alter nur schwer unterbunden werden.

Die meisten Jugendlichen neigen dazu, jene Substanzen auszuprobieren. Solange man das nicht übertreibt, geht davon an und für sich keine allzu große Gefahr aus. Normalerweise wird das Ausprobieren ohnehin irgendwann uninteressant. Schwierig wird es, wenn Kids und Jugendliche regelmäßig Alkohol oder Drogen konsumieren. Nicht selten ist das ein Indiz dafür, dass es ein größeres Problem gibt, dem man damit aus dem Weg zu gehen versucht. Betroffene Kids können nicht nur ernste Alkoholvergiftungen erleiden, sondern werden sehr schnell süchtig. Das beeinträchtigt die psychische Gesundheit und ist ein Risikofaktor in Sachen Suizidalität.

Eben diese Sucht zieht schwerwiegende, soziale Folgen nach sich, wenn man nicht früh genug Hilfe bekommt. Beim regelmäßigen Konsum von Alkohol oder anderen Drogen ist ein Besuch bei der Drogenberatungsstelle oder beim Kinder- und Jugendpsychiater daher angebracht und notwendig.

Selbstverletzung

Für Außenstehende ist wohl kaum verständlich, warum man sich selbst mehr oder weniger tiefe Wunden zufügen sollte.

Trotzdem gibt es heute sehr viele Kids und Jugendliche, die sich bewusst selbst verletzen, indem sie sich „ritzen“, schneiden, mit Zigarettenstummeln verbrennen oder anderweitig Schaden zufügen.

Kids und Jugendliche mit psychischer Erkrankung neigen dabei eher zu selbstverletzendem Verhalten, als gesunde. Mangelndes Selbstwertgefühl ist nicht selten mit ein Grund dafür.

Wenn Kids das regelmäßig tun, entwickelt sich daraus so eine Art Sucht. Sie können dann nicht mehr von selbst aufhören, selbst wenn sie es gerne möchten. Immer dann, wenn sie einer schwierigen Herausforderung gegenüber stehen oder etwas nicht so läuft wie erwartet, greifen sie zum Messer und werden rückfällig.

Ob dieser Akt nun der Erregung von Aufmerksamkeit dient oder der Betroffene dabei tatsächlich eine Art Befreiung empfindet, kann von außen schwer beurteilt werden und tut eigentlich auch nichts zur Sache. Denn: verletzt sich ein Kind selbst, so braucht es dringend Hilfe – egal, was der Grund dafür ist.

Die Selbstverletzung ist nicht zuletzt deshalb so gefährlich, weil sie die Grenze zum Selbstmord für Jugendliche verwischt. Kann man den selbst zugefügten Schmerz unterdrücken, so ist auch der Schritt zum Selbstmord nicht mehr so furchteinflößend. Dadurch sind impulsive Kids, die sich selbst verletzen, mitunter stark selbstmordgefährdet.

Therapie auf Krankenkassenkosten

Je nach Art der vorliegenden Umstände oder psychischen Erkrankung kann eine andere Therapie infrage kommen.

Neben der typischen Psychotherapie kommen auch Elemente der Heilpädagogik, Bewegungstherapie, Logopädie oder Kunsttherapie zum Tragen. Dabei ist es wichtig, dass die Bezugspersonen des Kindes in die Therapiearbeit mit einbezogen werden und diese auch Zuhause bzw. in der Schule bestmöglich unterstützen.

Bei der Psychotherapie führt man Gespräche mit einem ausgebildeten Psychotherapeuten, der natürlich (wie auch jeder Arzt) der Schweigepflicht unterliegt. Das heißt, dass er mit Außenstehenden nicht über die Inhalte dieser Termine sprechen darf, wenn du es nicht möchtest. Alles, was du deinem Therapeuten erzählst, bleibt unter euch zwei, sofern ihr euch nichts anderes ausmacht.

Heute ist es keine Schande mehr, eine Psychotherapie zu machen. Viele Kids und Erwachsene nehmen sie in Anspruch, um in ein Leben mit mehr Zufriedenheit zurückzufinden. Und das ist auch gut so. Denn der Beginn einer Psychotherapie ist der wichtigste Schritt im Heilungsprozess psychisch kranker Personen.

Weil die Psychotherapie für die Gesundheit vieler Menschen so wichtig ist, wird sie in der Regel von der Krankenkasse bezahlt. Dazu ist das Gespräch mit einem Psychiater oder dem Hausarzt notwendig. Er kann eine Überweisung ausstellen und hat eine Liste mit Psychotherapeuten parat, aus denen man wählen kann. Weil sehr viele Menschen eine Therapie brauchen, es aber nur wenige Therapeuten gibt, kann es leider zu einer Wartezeit kommen. In dringenden Fällen (zum Beispiel bei Selbstmordgefahr) bekommt man allerdings recht schnell einen Therapieplatz.

Diesen sollte man gut nutzen, indem man regelmäßig Termine vereinbart und dann auch erscheint. Weil man sehr intensive Gespräche mit dem Therapeuten führt, sollte die Atmosphäre zwischen ihm und dir unbedingt gut sein. Hast du das Gefühl, dass du mit deinem Psychotherapeuten nicht richtig klar kommst, dann solltest du dir überlegen, es mit einem anderen zu versuchen. Nur so ist es möglich, dass du dich völlig öffnen und an dir arbeiten kannst.

Die Psychotherapie wird in gemeinsamer Absprache beendet, sobald ihr alle Probleme bearbeitet und Lösungsstrategien für dich gefunden habt. Ein (grundloser!) Abbruch deinerseits kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, da die Krankenkasse dann möglicherweise keine neuerliche Therapie bezahlt.

Selbsteinweisung bei anhaltenden Suizidgedanken

Wenn es einem so schlecht geht, dass man die eigenen Suizidgedanken gar nicht mehr unter Kontrolle hat, dann sollte man nicht alleine bleiben. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, sich selbst wegen akuter Suizidgefahr einzuweisen. Ein Gespräch mit dem Arzt oder ein Anruf in der örtlichen Kinder- und Jugendpsychiatrie schaffen Klarheit darüber, ob du sofort einen Platz für einen stationären Aufenthalt bekommen kannst.

Die Klinik muss dich aufnehmen, wenn du Selbstmordabsichten äußerst. Denke lieber nicht zu lange darüber nach, dich selbst einzuweisen, sondern tu es einfach, wenn du dich selbst in Gefahr siehst.

Der Aufenthalt in einer Klinik kann das Gröbste abfangen und dich darin unterstützen, diese Phase gut zu überstehen. Außerdem bist du nicht alleine und wirst davor geschützt, dir selbst etwas anzutun.

Arbeitsblatt zum Text

1) Erkläre die schwierigen Wörter aus dem Text.

Was bedeutet…

  • Suizid
  • Psychose

2) Welche Umstände können zu Suizidgedanken bei Kindern und Jugendlichen führen?

3) Was ist zu tun, wenn man akute Suizidgedanken hat?

 

Foto: Mike_Kiev / bigstockphoto.com

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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