Was Sie wissen sollten, wenn Sie Ihr Baby mit der Flasche ernähren

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Zu den Quellangaben

Man weiß zwar, dass Muttermilch immer das Beste für das Baby ist, jedoch gibt es viele Mütter, die Ihr Kind mit der Flasche ernähren wollen, oder müssen. Glücklicherweise gibt es heutzutage gute Alternativen zur Muttermilch.

1. Die Bindung zum Kind

Böse Zungen behaupten, dass beim Füttern mit der Flasche, nicht die gleiche Bindung zum Kind aufgebaut werden kann, wie beim Stillen. Diese Sorge ist jedoch unberechtigt.
Ausschlaggebend sind ganz andere Dinge.

Körperliche Nähe: 

Nehmen Sie Ihr Kind, wenn Sie es mit der Flasche füttern, in den Arm. Der Hautkontakt fördert die Bindung und ist zudem wunderschön. Ihr Kind kann Sie fühlen, riechen und fühlt sich aufgehoben.

Augenkontakt:

Schauen Sie Ihr Baby während des Fütterns an. Achten Sie darauf, dass es so liegt, dass auch Sie es sehen kann, ohne sein Kopf drehen zu müssen. Mit der Zeit entwickeln Sie so ein Gefühl dafür, wann Ihr Baby satt ist, oder eine Fütterungspause braucht.

Flasche nach Bedarf:

Orientieren Sie sich nicht an bestimmten Zeitabständen, sondern am Bedarf Ihres Babys. Die Mengenangaben auf der Verpackung des Milchpulvers, dienen dabei nur als Orientierung. Ihr Baby sollte so viel Nahrung bekommen, wie es benötigt.

Väter:

Dies ist ein wunderbarer Vorteil der Flaschennaherung. Der Papa kann das Baby genauso versorgen, wie die Mutter. Dies fördert die Bindung zwischen Vater und Kind und ermöglicht der Mutter notwendige Pausen.

2. Säuglingsnahrung

Auf dem Markt gibt es eine Viefalt an erhältlicher Säuglingsnahrung. Unabhängig davon, welche Sie wählen, sie alle müssen gewisse Standarts erfüllen. Für den Anfang eignet sich die PRE Nahrung und die 1er Nahrung gut. Diese kann im kompletten ersten Lebensjahr verwendet werden. Eltern mit Allergien, können eine HA – Nahrung verwenden.
Diese enthält aufgespaltenes Eiweiß.

3. Zubereitung der Flasche

Am besten eignet sich Trinkwasser für die Zubereitung. Bei Leitungswasser sollten Sie darauf achten, dieses vorher abzukochen. Durch alte Rohre kann es nämlich verunreinigt sein.

Für eine optimale Trinktemperatur, können Sie abgekochtes Wasser mit kalten Wasser mischen. Anschließend vermischen Sie dieses mit der auf der Verpackung angegebenen Menge, in Abhängigkeit vom Alter. Um die Temperatur zu überprüfen, sollten Sie vor dem Füttern einige Tropfen auf Ihr Handgelenk fließen lassen. Sie werden schnell merken, ob die Milch zu warm ist.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Trinkwasser sauber ist, können Sie dieses auch in Flaschen kaufen. Wichtig ist, dass es für Säuglingsnahrung geeignet ist.
Verschließen Sie das Pulver wieder luftdicht, damit keine Bakterien entstehen. Heben Sie keine Milchreste auf.

4. Die Hygiene

Achten Sie darauf, dass Sie sich vor der Zubereitung der Flasche, die Hände waschen. Reinigen Sie Flasche und Nuckel nach jeder Nutzung mit separaten Bürsten und Lappen.
Sie können die Flasche auch in die Spülmaschine geben, spülen Sie aber dann diese anschließend nochmal mit klarem Wasser ab. Nuckelaufsätze gehören nicht in die Spülmaschine – dadurch können sich Risse bilden.

Nützlich ist hierbei ein Vaporisator, indem Sie alle Utensilien sterilisieren können. Als Alternative, können Sie diese auch im Kochtopf abkochen.

5. On The Road: Die Flasche für unterwegs

Wenn Ihr Baby ein Flaschenkind ist, kennen Sie die Schwierigkeiten: Flasche, Pulver, heißes Wasser – alles muss da sein. Unterwegs gar nicht so einfach. Für den Spielplatzbesuch können Sie zwei Fläschchen gut vorbereiten. Nehmen Sie sich zwei Gefäße mit, eines für kaltes und eines für heißes Wasser. So können Sie schnell durch Mischen die optimale Temperatur erreichen.

Für längere Reisen empfiehlt sich ein Camping – Wasserkocher. Kaufen Sie abgepacktes Babywasser, das sie im Flaschenwärmer auf die richtige Temperatur bringen können.
Denken Sie an ausreichend Milchpulver.

 

 

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