Zwiebelsäckchen beim Baby: Ab diesem Alter kannst Du es gegen Erkältung einsetzen

Eine der lästigen Krankheiten ist die Erkältung. Auch Babys und Kinder können von ihr befallen werden. Das Hilfsmittel lautet: Zwiebelsäckchen! Dieses natürliche Hausmittel lindert schnell Beschwerden, sollte jedoch nicht bei Babys, die junger als 3 oder 4 Monate sind, angewendet werden. Wir erzählen Dir, wie Du Zwiebelsäckchen richtig verwendest, was es zum Wundergemüse Zwiebel alles zu wissen gibt und was bei Erkältungen noch helfen kann!

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Die lästige Erkältung bei Babys

Nässe in der Nase, ein Ticken und Kitzeln, dann die erste Niesattacke – das sind die ersten Anzeichen für einen Schnupfen bei Deinem Baby. Schnupfen ist eine häufige Krankheit, die fast jeden Menschen im Laufe seines Lebens einmal befällt.

Bei Babys kann Schnupfen aber ganz besonders unangenehm sein. Denn anders als bei Erwachsenen fließt das Nasensekret bei kleinen Kindern nicht so gut ab. Zudem können Schnupfenviren sehr schnell übertragen werden, weil sich Babys meist noch nicht richtig die Nase putzen können.

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In den meisten Fällen ist Schnupfen harmlos und verschwindet von alleine wieder. Aber wenn Dein Baby unter Schnupfen leidet, kann es sich sehr unruhig fühlen und schlecht schlafen.

Daran erkennst Du eine Erkältung bei Deinem Baby

Die Symptome von Schnupfen beim Baby sind meist die gleichen wie bei Erwachsenen. Nur in seltenen Fällen können die Nase und die Augen bei einem Baby stark anschwellen.

Die häufigsten Symptome von Schnupfen beim Baby sind:

  • eine verstopfte und laufende Nase
  • Niesen
  • Juckreiz in der Nase
  • ein Kitzeln in der Nase
  • ein Druckgefühl im Kopf
  • Heiserkeit
  • Husten
  • Müdigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Fieber

In seltenen Fällen kann Schnupfen zu ernsthafteren Erkrankungen führen. So können bei Schnupfen Viren in die Atemwege gelangen und eine Lungenentzündung auslösen. Auch eine Mittelohrentzündung kann die Folge von Schnupfen sein.

Zwiebelsäckchen: Utensilien

Wie bastelt man ein Zwiebelsäckchen? Das geht ganz leicht. Du brauchst dafür:

  • eine Zwiebel
  • ein dünnes Stofftuch
  • ein Messer
  • eine Schnur/ein Band zum Zubinden
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Solltest Du kein Tuch haben, kannst Du zum Beispiel auch eine Socke oder einen Teefilterbeutel nehmen.

Zwiebel aufschneiden

Anleitung für das Zwiebelsäckchen

  1. Schäle Deine Zwiebel und schneide sie in Scheiben oder kleine Stücke.
  2. Befülle Dein Tuch oder Deine Socke mit der Zwiebel.
  3. Binde Dein Säckchen ordentlich zu.
  4. Hänge es nahe Deines Babys auf, aber nicht direkt beim Kopf, da es sonst in den Augen schmerzen kann.
  5. Die Zwiebel kannst Du immer mal wieder drücken, sodass die ätherischen Öle freigesetzt werden.
  6. Lasse das Säckchen über Nacht hängen.

Das Wunderbare ist: Sobald das Säckchen nicht mehr frisch ist, kannst Du es ganz einfach austauschen. Wasche das Tuch vielleicht einmal und schneide dann Deine neue Zwiebel. So einfach ist das!

Die Zwiebel als Wundermittel

Die Zwiebel und ihre ätherischen Öle sind eine wahre Wohltat bei Ohrenschmerzen und Erkältung. Aber warum ist das so?

Tatsächlich können Zwiebeln schleimlösend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Ein Zwiebelsäckchen ist nicht nur bei Babys, sondern auch bei Kindern und Erwachsenen der Renner. In der Nacht lässt es sich besser atmen, daher kannst Du es direkt bei Beginn der Erkältung einsetzen. Manchmal braucht es ein bis zwei Nächte, um die Wirkung zu bemerken.

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Die Zwiebel selbst enthält eine Menge Vitamin B und C, noch dazu ist sie reich an Antioxidantien und Kalium. Immer wieder kommt sie als natürliches Heilmittel vor – da sie sich bereits bewährt hat, obwohl es grundsätzlich keine wissenschaftliche Basis für die tolle Pflanze gibt.

Andere natürliche Mittel zur Bekämpfung von Erkältung

Dein Kind verabscheut Zwiebeln? Kein Problem, dann probiere einfach eine andere Variante zur Erkältungslinderung aus.

  • Inhalieren: Mit einem Inhaliergerät geht das Atem bald wieder besser. Auch für Babys gibt es ansprechende Geräte auf dem Markt. Für Säuglinge ist das Inhalieren ohne ätherische Öle übrigens vollkommen risikofrei. Alternativ kann schon ein Aufenthalt im Bad nach dem Duschen helfen.
  • Engelwurzbalsam: Dieses Hilfsmittel kannst Du in dünner Form auf die Nasenflügel reiben, sodass Dein kleiner Liebling besser atmen kann. Allerdings solltest Du es bei Babys unter 3 Monaten nicht verwenden und bei Babys unter 6 Monaten vorsichtig sein und nur ganz wenig davon am Rücken gebrauchen.
  • Salbeitee: Ab 3 Monaten kannst Du Deinem Baby auch etwas Salbeitee geben. Dieser wirkt antibakteriell und lindert Halsschmerzen. Allerdings sollte es nicht zu viel auf einmal sein.
  • Nasensauger: Darauf schwören viele Eltern. Festsitzender Schleim kann mit einem Nasensauger ganz einfach gelöst werden, sodass Dein Baby schon schnell Linderung erfährt. Aber Achtung: Du solltest nur vorsichtig vorgehen und ihn nur leicht in die Nase einführen.
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Mit diesen Tipps bist Du optimal gegen die Erkältung Deines kleinen Spatzes gerüstet!

Zusammenfassung

Eine Erkältung ist alles andere als angenehm für Dein Baby. Daher solltest Du auf natürliche Hilfsmittel zurückgreifen, um sie schnell zu bekämpfen. Das Zwiebelsäckchen eignet sich ganz hervorragend dafür. Um ein Zwiebelsäckchen zu machen, musst Du nur eine Zwiebel kleinschneiden, sie in ein Tuch tun und dieses zubinden. Dann hängst Du sie in der Nähe des Kinderbettchens auf. Auch andere Hausmittel wie Engelwurzbalsam und Salbeitee können helfen.

FAQ zu Zwiebelsäckchen beim Baby

Wie geht ein Zwiebelsäckchen fürs Baby?

Ganz einfach: Du schneidest eine Zwiebel klein, legst sie in ein Tuch und bindest es zu. Dann hängst Du es in der Nähe Deines Babys, nicht aber am Kopf, auf.

Kann man ein Zwiebelsäckchen auch bei Babys verwenden?

Du solltest darauf achten, das Zwiebelsäckchen nicht bei Babys unter 3 Monaten zu verwenden. Ab dem 4. Monat kannst Du es gebrauchen.

Warum hilft das Zwiebelsäckchen so gut bei Erkältung?

Die Zwiebel wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und schleimlösend. Über Nacht kann sie kleingeschnitten die Nase frei machen, da sie natürliche ätherische Öle freisetzt.

Quellen

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