„Hauptsache, das Baby ist gesund“, diesen Satz hört man schon oft während der Schwangerschaft. Aber nicht alle Kinder kommen gesund auf die Welt. Zwischen Angst, Sorgen und Wünschen, müssen Eltern einen Weg finden, mit der Situation umzugehen.
Wenn alles plötzlich anders kommt
Sie haben sich in Ihrem Kopf vielleicht schon ein Bild von ihrem Kind gemacht. Wie es heranwächst und sich zu einem eigenständigen Menschen entwickelt.
Erhalten Sie dann die Nachricht, dass Sie ein Kind mit Behinderung erwarten, spielen die Gefühle Achterbahn. Möglicherweise machen Sie sich selbst, oder Ihre Gene für die Behinderung verantwortlich. Sie machen sich Gedanken, wie sich das Leben mit einem behinderten Kind gestalten wird und welche Einschränkungen Sie und ihr Kind erwarten.
Ein Leben mit einem besonderen Kind
Aber ich will Ihnen sagen, dass anders nur eine Variable von „richtig“ ist. Nur, weil Ihr Kind nicht wie andere Kinder ist, heißt das nicht, dass es nicht trotzdem glücklich werden kann.

Jede Beziehung braucht Zeit
Lassen Sie sich diese Zeit. Versuchen Sie Ihr Kind mit all seinen Eigenheiten lieben zu lernen. Auch Ihr Kind wird sich entwickeln, nur vielleicht etwas langsamer.
Unterstützung
Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie mit Eltern in einer ähnlichen Situation reden. Zu sehen, wie andere Eltern damit umgehen, kann Sie emotional gestärkt in die Zukunft blicken lassen.
Auch Außenstehende können hilfreich sein, wenn Ihr Umfeld unsicher reagiert.
Umgang mit dem Kind
Was auf Eltern mit einem behinderten Kind zukommt, richtet sich nach der Art und dem Grad der Behinderung. Stimmen Sie Ihr Zuhause auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes ab. Versuchen Sie Ihr Kind in Ihre Tagesabläufe zu integrieren. Dies schafft Normalität und stärkt das Selbstwertgefühl Ihres Kindes. Außerdem ermutigt es auch andere Menschen, wenn Sie sehen, wie ungezwungen der Umgang mit einer Behinderung sein kann.
Innerhalb der Familie
Kommunizieren Sie viel. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Ängste, die Organisation des Tagesablaufes und weitere Veränderungen. Gehen Sie offen mit der Behinderung Ihres Kindes um, so fällt es allen Beteiligten leichter. Wenn Sie erst gar kein Drama, oder Tabu aus dem Thema machen, dann werden es andere vermutlich auch nicht.








Die Kommentare sind geschlossen.