Mit diesen Tipps wird auch das frechste Früchtchen zum Obstliebhaber

Publiziert am Januar 6, 2025
Melanie ist nicht nur Autorin für den Elternkompass, sondern auch Vollblutmama. Die 35-Jährige macht am liebsten mit ihren Kindern Leo und Josefine, sowie dem Pudel Karl, Ausflüge in den schönen Park von Sanssouci. Sie liebt es außerdem zu backen – vor allem Weihnachtsplätzchen.
Mit diesen Tipps wird auch das frechste Früchtchen zum Obstliebhaber

Äpfel, Birnen, Kiwis, Beeren und Co. sind voller wertvoller Inhaltsstoffe. Das weiß doch jedes Kind. Wirklich? Tatsächlich gibt es viele unter den Kleinen, die lieber auf Obst verzichten möchten. Falls Sie einen solchen Obstmuffel zu Ihrem Nachwuchs zählen, helfen einige Tipps.

Das empfehlen Kinderärzte und Ernährungswissenschaftler

Zunächst empfehlen Kinderärzte und Ernährungswissenschaftler, gesunde Lebensmittel gezielt und nach bestimmten Kriterien einzukaufen. Wer seine Auswahl saisonal und regional trifft, gewährleistet, dass das Obst frisch und voller wertvoller Inhaltsstoffe ist. Zur Hauptsaison ist es zudem preiswerter.

Ab Juli haben Johannis- und Himbeeren Hochsaison, aber auch Kirschen und Pflaumen. Äpfel und Birnen gibt es dann wieder ab August aus heimischer Ernte. Für den Vorrat bietet sich Tiefkühlobst durchaus an. Es ist das ganze Jahr verfügbar und entspricht Dank moderner Verfahren weitgehend dem frischen Produkt. Die tägliche Obstportion lässt sich auch mal durch ein Glas Saft, Trocken- oder Dosenfrüchte ersetzen.

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Doch was tun, wenn die lieben Kleinen angesichts einer Banane nur das Gesicht verziehen und bei jedem Apfelstück die Lippen zusammenkneifen?

Zunächst sollte Ihnen klar sein: Auf keinen Fall aufzwingen. Kinder beurteilen Lebensmittel nach Aussehen, Farbe und Geschmack und nicht nach Gesundheitswerten – kurz: Das Auge isst mit.

Eine besonders schöne Farbzusammenstellung oder eine außergewöhnliche Dekoration können Wunder wirken

Warum nicht einfach einmal ein Gesicht oder einen Figur aus Obst basteln, um den Muffeln das Gesunde schmackhaft zu machen?

Empfehlenswert ist in jedem Fall, Obst stets in Griffweite zu haben – am besten gleich in mundgerechten Portionen, damit für die Kinder das Obstessen zu etwas ganz Alltäglichem wird. Schon zum Frühstück können ein paar Stückchen ins Müsli gemischt werden. Tolle Zwischenmahlzeiten sind zum Beispiel Milchshakes mit frischem Beerenobst. Auch in Hauptgerichten wie Pfannkuchen oder Milchreis können Früchte gut dazu gegeben werden. Und ein Stück Erdbeerkuchen schmeckt sowieso fast jedem Kind.

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Entscheidend bei allem ist: Gesunde Ernährung kann selbstverständlich nur dann funktionieren, wenn die Eltern ein gutes Vorbild abgeben. Wenn Obst für Sie selbst zum täglichen Begleiter auf dem Esstisch gehört, werden sich die Kleinen ein Beispiel daran nehmen. Zudem bringt das mit sich, dass auch Mama und Papa bei einer ausgewogenen Ernährung viel gesünder leben.