3-Monatskoliken – Tipps & Tricks gegen Bauchschmerzen bei Babies

Publiziert am Januar 6, 2025
Die 4-fache Mutter ist eine echte Expertin auf dem Gebiet Muttersein und unterstützt unsere Leserinnen regelmäßig mit hilfreichen Tipps und Infos. Einmal die Woche nimmt sie sich die Zeit, um mit ihrem Mann Salsa tanzen zu gehen. Aber ihr Highlight ist der jährliche Sommerurlaub in Spanien mit der ganzen Familie.

Wenn der Bauch zwickt und das Kleine schreit…

… ist guter Rat teuer.

Hier ein paar Tipps die die berüchtigten 3-Monatcholiken etwas leichter machen

Genannt werden die Bauchschmerzen von Babies 3-Monatskoliken, weil sie hauptsächlich in den ersten 3-4 Lebensmonaten vorkommen. Woher die Blähungen kommen liegt weitgehend im Dunkeln, doch wird vermutet, dass das noch nicht ausgereifte Verdauungssystem der Zwerge mit der Nahrungsverdauung am Anfang sehr kämpft. Aber bereits das Wissen um die Dauer von 3-4 Monaten gibt geplagten Eltern und ihrem Nachwuchs mehr Zuversicht.

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Darüber hinaus kann man seinem Kind Gutes tun und die Bauchschmerzen erkennen, vermindern und gar vermeiden. Wenn Babies die Beinchen anziehen und dann die Beine wieder ruckartig ausstrecken, wie am Spieß schreien und quengeln kann man davon ausgehen, dass Bauchschmerzen den kleinen Racker plagen. Trotzdem sollte man nach erstmaliger Koliken einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob es sich wirklich darum handelt und der kleine Erdenbürger ansonsten gesund ist.

Wenn der Bauch bereits zwickt hilft die Nähe zu Mama und Papa – auch wenn Babies durch Zuwendung nicht sofort aufhören zu schreien, so hilft die Nähe trotzdem besser mit dem Schmerz umzugehen. Wer sein Baby in der „Fliegerhaltung“ hoppert hilft ihm dabei die Blähungen schneller los zu werden. Das Baby auf den Unterarm legen und den Kopf mit der Hand abstützen. Ebenfalls sehr wirkungsvoll kann eine zarte Bauchmassage sein: einige Minuten mit Zeige- und Mittelfinger kleine Kreise am Bäuchlein des Babies ziehen kann Erleichterung bringen. Hierzu gibt es in der Apotheke spezielle Öle und Salben die eine zusätzlich beruhigende Wirkung auf den Verdauungstrakt haben. Am besten in der Apotheke nachfragen und beraten lassen.

Altbewährt und wirkungsvoll ist Fenchel- und Kümmeltee – ungesüßt dem Baby ein Fläschchen davon anbieten. Oft ist es sehr gut, wenn man diesen Tee während des Tages immer wieder zum Trinken anbietet, dies kann eine vorbeugende Wirkung haben.

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Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass Babies bereits beim Trinken der Babymilch wenig Luft in den Bauch bringen können. – Somit heißts: Fläschen nicht schütteln, sondern nur hin und her kippen. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass der Sauger des Fläschchens die richtige Größe hat, also dem Alter und der Art des Babysüppchens entspricht.

Für Mütter die Stillen gilt: beobachten was man gegessen hat an Tagen an denen beim Nachwuchs vermehrte Bauchschmerzen auftreten. – Über die Muttermilch können Stoffe aus der Nahrung der Mutter auch vom Kind aufgenommen werden. Oftmals sind Hülsenfrüchte, Zwiebel und Kraut in der Ernährung der Mutter nicht gut für das Bäuchlein des Babies.

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