Lungenreifung beim Baby – Alles was Du darüber wissen solltest!

Du bist schwanger und möchtest nun am liebsten jeden noch so winzigen Entwicklungsschritt deines Babys erfahren? Gerade wenn es deine erste Schwangerschaft ist und Du noch relativ unerfahren bist, schießen dir wahrscheinlich sehr viele Fragen in den Kopf. Geht es meinem Baby gerade gut? Wie sieht es im Moment aus? Welchen Entwicklungsschritt hat es gerade gemacht? Damit sich dein Baby gesund entwickeln kann, solltest Du einige Fakten über den winzigen Körper wissen!

Ab wann entwickelt sich die Lunge meines Babys?

Bis zur 16. Schwangerschaftswoche (SSW) bildet sich der Teil der Lunge, welcher für die Leitung der Luft verantwortlich ist, aus. Dies betrifft das gesamte Bronchialsystem mit seinen feinsten Verzweigungen. Ab der 16. Woche beginnt sich das Lungenparenchym zu entwickeln. Dies ist der Teil, in dem die eigentliche Atmung des menschlichen Körpers stattfindet. In das Gewebe darum wachsen nun Blutkapillaren ein. Ab der 24. SSW bildet sich ein Stoff, namens Surfactant. Dieser ist für die Entwicklung und vor allem Kräftigung der Lunge besonders wichtig. Der kleine Körper schüttet diesen Stoff bis zur 34. SSW in immer größer werdenden Mengen aus. Ab dieser Woche ist schließlich auch die Lungenreifung des Babys abgeschlossen.

Die Atmung eines Babys im Mutterleib

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Die Lunge deine Babys beginnt mit ihrer Entwicklung zwar bereits in der 16. SSW, jedoch ist der kleine Fötus noch nicht zu einer selbstständigen Atmung in der Lage. Solltest Du während einer Ultraschalluntersuchung Atembewegungen bei deinem Baby entdecken, dann ist dies bloß eine Art Probe für die Atmung nach der Geburt.

Die Lunge des Babys ist im Mutterleib vollständig mit Wasser gefüllt. Dieses produziert die Lunge des Babys selbst. Es sorgt dafür, dass diese reifen kann und nicht zusammenfällt. Die eigentliche Atmung übernimmt die Mutter für das Baby über die Nabelschnur und die Plazenta. Die sogenannte Plazentaschranke sorgt dafür, dass tatsächlich nur Sauerstoff und nicht etwa auch das Blut der Mutter in den Körper des Babys gelangt. Diese lässt nur solche Substanzen zu, die den Embryo mit allen lebenswichtigen Nährstoffen und dem Sauerstoff versorgen. Erst kurz bevor dein Baby das Licht der Welt erblickt, bildet sich das Wasser in dessen Lunge zurück. Teils wird auch ein letzter Rest erst kurz nach der Geburt abgehustet. Nun kann das Baby seine ersten eigenständigen Atemzüge machen.

Komplikationen bei der Lungenentwicklung

Kommt ein Baby um den errechneten Geburtstermin zur Welt, so ist die Lunge in der Regel so weit entwickelt, dass das Neugeborene eigenständig atmen kann. Erfolgt die Geburt jedoch etwa viel zu früh, so kann es bei dem Baby zu einem gefährlichen Atemnotsyndrom kommen. Erkennt man eine drohende Frühgeburt rechtzeitig, so kann der Schwangeren zuvor eine sogenannte Lungenreifespritze verabreicht werden. Eine solche Behandlung kann zwischen der 24. und 34. SSW erfolgen. Im Anschluss, also nach der 35. Woche ist dies nicht mehr nötig, da die Lungenreife beim Baby abgeschlossen ist und dieses selbstständig atmen kann.

FAQ zu Lungenreifung beim Baby

Was genau ist die Lungenreifespritze?

Die Lungenreifespritze, die der Mutter bei einer drohenden Frühgeburt verabreicht wird, ist eine intramuskuläre Kortison-Spritze. Sie enthält das Nebennierenrinden-Hormon Celestan. Das injizierte Kortison soll die Lungenreifung bei dem Ungeborenen beschleunigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby an einem Atemnotsyndrom oder etwa an einer Gehirnblutung leiden wird, sinkt damit.

Wann wird diese verabreicht?

Die werdende Mutter bekommt die Spritze mindestens 24 Stunden und maximal 7 Tage vor der Geburt verabreicht. In der Regel kann dies sogar ambulant erfolgen.

Hat die Lungenreifespritze Nebenwirkungen für mein Baby und mich?

Die Lungenreifespritze ist bei richtiger Indikation sowohl für dein Baby als auch für dich unbedenklich. Dies geht aus mehreren ärztlichen Studien hervor.

Quellen

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