Grünes Licht für’s Obst – Auch in der Stillzeit gesund!

Publiziert am Januar 6, 2025
Die 4-fache Mutter ist eine echte Expertin auf dem Gebiet Muttersein und unterstützt unsere Leserinnen regelmäßig mit hilfreichen Tipps und Infos. Einmal die Woche nimmt sie sich die Zeit, um mit ihrem Mann Salsa tanzen zu gehen. Aber ihr Highlight ist der jährliche Sommerurlaub in Spanien mit der ganzen Familie.
Grünes Licht für's Obst - Auch in der Stillzeit gesund!

Wahrscheinlich hast auch Du Dir schon Gedanken gemacht, ob zu viel Obst während der Stillzeit Deinem Baby Bauschmerzen bereitet. Und vielleicht hast Du deshalb sogar die eine oder andere Obst- und Gemüsesorte von Deinem Speiseplan gestrichen. Allerdings ist ein Verzicht von Gemüse und Obst laut Experten nicht ratsam. Wir zeigen Dir, welche Obstsorten für Dich und Dein Baby besonders bekömmlich sind.

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Obst während der Stillzeit

Viele Mütter stellen sich in der Stillzeit die Obstfrage: Darf ich Orangen, Kirschen, Pfirsiche & Co. essen, ohne dass mein Baby davon wund wird? Die Antwort lautet: Ausprobieren.

Wissenschaftlich beweisen lässt es sich nicht, dass Fruchtsäuren im Obst an Babys wundem Po schuld sind – und tatsächlich stört es die meisten Babys nicht, was ihre Mutter isst. Manche Frauen machen allerdings andere Erfahrungen: Wenn sie einzelne Obstsorten von ihrem Speiseplan streichen, wird Babys Haut wieder rosig und glatt. Vor allem Zitrusfrüchte stehen im Verdacht, Kinderpos wund werden zu lassen.

Frauke Bratz, Stillberaterin der La Leche Liga in Hannover, rät deshalb für die erste Zeit nach der Geburt: „Mit kleinen Mengen Zitrusfrüchten beginnen und Obstsäfte zunächst verdünnt trinken. Reagiert das Kind nicht, kann man die Menge ruhig steigern.“ Falsch wäre, in der Stillzeit vorsichtshalber auf Obst zu verzichten: Es liefert wertvolle Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, ist zudem kalorienarm und erfrischt an heißen Sommertagen.

Sorgt Obst für Bauchschmerzen bei Deinem Baby?

Der Zusammenhang zwischen Bauchschmerzen beim Säugling und blähenden Lebensmitteln, wie Krautsalat, Linsensuppe, Erbsen, Bohnen, Zwiebeln und Knoblauch ist bisher unbewiesen: „Die Blähungen der Mutter gehen nicht auf das Kind über“, sagt Frauke Bratz. Auch hier ihre Empfehlung: „Mit kleinen Portionen ausprobieren, was das Baby verträgt“. Hast Du ein Lebensmittel oder spezielles Obst in Verdacht, an dem die Blähungen schuld zu sein scheinen, sollte Du es versuchsweise weglassen. Wird Dein Kleine innerhalb von 24 Stunden ruhiger, könnte es tatsächlich der Auslöser gewesen sein. Wenn nicht, gibt es keinen Grund, weiterhin darauf zu verzichten.

Generell solltest Du während der Stillzeit möglichst abwechslungsreich essen, viel Obst und Gemüse sollte nicht fehlen. Damit ist zum einen garantiert, dass Du und Dein Baby alle wichtigen Nährstoffe erhalten. Zum anderen variiert der Geschmack der Muttermilch: Je abwechslungsreicher Du isst, desto mehr Geschmackseindrücke bekommt Dein Baby – und das ist eine gute Vorbereitung auf die spätere feste Kost.

Obst schmeckt im Sommer – aber auch im Winter lecker!

Unsere fruchtigen Rezepte schmecken herrlich frisch und stecken voller Vitamine. Guten Appetit!

Himbeerschnitten

Zutaten für 8 Portionen:
250 g Blätterteig, 135 ml Milch, 250 ml Sahne, 100 g Zucker, 2 Vanillestangen, 3 Eigelb, 40 g Speisestärke, 125 g Creme fraîche, 60 g Puderzucker, 120 ml Milch, 80 g geschlagene Sahne, 1 EL Zitronensaft, 400 g Himbeeren, Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Blätterteig sehr dünn ausrollen, auf ein Blech legen, mit einer Gabel dicht nebeneinander einstechen. Bei 220 Grad 25-30 Minuten backen. 125 ml Milch mit Sahne, Zucker und ausgeschabter Vanille aufkochen. Eigelb mit Stärke und restlicher Milch verquirlen und mit dem Schneebesen in die Vanillemilch rühren. Bei milder Hitze 5 Minuten köcheln lassen.

Blätterteig in 24 Rechtecke von 5×5 cm schneiden. Abgekühlte Creme jeweils auf ein Rechteck spritzen und mit Himbeeren belegen. 2 belegte Böden aufeinander legen, mit einem unbelegten Boden bedecken und mit Himbeeren garnieren. Creme fraîche mit Puderzucker, Zitronensaft und Milch verrühren und die Sahne unterziehen. Auf jeden Teller einen Klecks Creme und eine Schnitte geben und mit Puderzucker bestäuben.

Mango Mousse

Zutaten für 4 Portionen :
2 Mango, 4 EL Limettensaft, 100 g Frischkäse, 4 Blatt weiße Gelatine, 2 Eiweiß, 2 kleine Kiwi, 150 g blaue Trauben, Saft einer Orange, ½ Vanilleschote, einige Blättchen Zitronenmelisse, Puderzucker zum Bestäuben.

Zubereitung:
Mangos schälen und das Fruchtfleisch vom Stein lösen. Eine halbe Frucht in Spalten schneiden und zum Dekorieren beiseite legen. Das restliche Fruchtfleisch würfeln, mit dem Limettensaft im Mixer pürieren und mit dem Frischkäse verrühren.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen, tropfnass in einen kleinen Topf bei milder Hitze auflösen und schnell mit der Mango-Creme verrühren. Bevor die Masse fest wird, Eiweiß steif schlagen und unter die Frischkäsecreme ziehen. Mango-Mousse kalt stellen.

Inzwischen das restliche Obst vorbereiten: Kiwi schälen und in Scheiben schneiden, Trauben waschen, halbieren und entkernen. Orangensaft mit dem Mark der Vanilleschote verrühren. Mangospalten, Kiwi und Trauben in der Marinade wenden. Von der Mango-Mousse Nocken abstechen, mit dem Obstsalat der Marinade und der Zitronenmelisse dekorieren und mit wenig Puderzucker bestäuben.

Gefüllte Melone

Zutaten für 2 Portionen:
1 Honigmelone, 300 g Beeren (Erd-, Him- oder Heidelbeeren oder anderes Obst wie Pfirsich), 200 g Quark, 100 g Jogurt, 30 g Zucker, 1 Päckchen Vanille-Zucker, 25 g Weizenkeime.

Zubereitung:
Melone quer halbieren und mit einem Portionierer aus dem Fruchtfleisch kleine Kugeln stechen. Beeren waschen und putzen, Quark, Jogurt und Weizenkeime verrühren, mit Zucker und Vanillezucker süßen. Melonenkugeln und Beeren unterheben. Die beiden Melonenhälften mit einem Messer wellenförmig einschneiden und mit dem Fruchtquark füllen.

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