Der Milchpreis ist zu niedrig

Publiziert am Juni 1, 2016
Janine wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.
Der Milchpreis ist zu niedrig

In Deutschland haben zur Zeit viele Bauern ein Problem. Sie bekommen zu wenig Geld für ihre Milch. Die Milch im Supermarkt ist einfach zu billig.

Milch so billig wie lange Zeit nicht mehr

Milch gehört in Deutschland zu den beliebtesten Getränken. Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. So ein Glas Milch morgens zum Frühstück oder zum Abendessen schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund. Aber viele Bauern haben zur Zeit wegen der Milch Probleme. Die kostet teilweise im Moment unter 50 Cent pro Liter im Supermarkt und die Bauern bekommen viel weniger Geld für ihre Milch. Deshalb haben sich nun viele Bauern in Berlin getroffen, um dort zu protestieren.

Milchbauern gehen pleite

Uns freut der niedrige Milchpreis, aber für viele Milchbauern ist das ein großes Problem. Viele dieser Bauern droht die Pleite, weil sie für einen Liter Milch viel zu wenig Geld bekommen. Zur Zeit bekommen sie teilweise weniger als 20 Cent pro Liter. Damit sie aber ganz normal arbeiten können und ihre Tiere auch gut versorgen können, brauchen sie eigentlich pro Liter bis zu 40 Cent. Der Protest der Bauern scheint jetzt aber gehört zu werden. Auf jeden Fall hat der Minister für Landwirtschaft in der Bundesregierung versprochen, dass die Bauern finanziell unterstützt werden sollen und sie Hilfe bekommen.

Erklärung der schwierigen Wörter:

Milchbauern sind Bauern, die sich rein auf die Haltung von Kühen spezialisiert haben und dort auf ihrem Bauernhof Milch produzieren. Die meisten dieser Bauern bauen nichts an, wie beispielsweise Kartoffeln, Gemüse oder Getreide.