Europäer und Russen wollen gemeinsam zum Mond

Publiziert am Januar 6, 2025
Janine wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

Es ist mittlerweile mehr als 45 Jahre her, als der US-Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch auf dem Mond stand. Nun soll es wieder einmal eine Mond-Mission geben und zwar eine gemeinsame von Russen und Europäern.

Suche nach Wasser und Rohstoffen

Die Mond-Mission soll Wissenschaftler auf den Mond bringen, um herauszufinden, ob es auf dem Mond Wasser und andere Rohstoffe gibt. Es ist geplant, dass ein Forschungsroboter dorthin gebracht wird, wo noch nie zuvor ein Mensch war. Dieser Ort ist der dunkle und kalte Südpol des Mondes.

Start in vielleicht fünf Jahren

In ungefähr fünf Jahren soll ein Raumschiff zum Mond fliegen. So ist es jedenfalls geplant. Doch dieses erste Raumschiff soll unbemannt fliegen, also ohne Astronauten. Die Russen planen aber, auf dem Mond eine richtige Forschungsstation aufzubauen. Erste Pläne zeigen diese Station, die aussieht, als wären mehrere riesengroße Iglus aneinandergebaut. Auf dem Mond werden diese Gebäude gebracht, weil sich die Raumfahrer damit vor der gefährlichen Strahlung im Weltall schützen können. Wenn alles so geht wie es jetzt in der Planung ist, dann sollen auf dieser Station dann aber auch Wissenschaftler aus ganz Europa dort immer wieder mal arbeiten. Warten wir mal ab, ob es in fünf Jahren soweit sein wird.

Erklärung der schwierigen Wörter:

Zu den bekanntesten Rohstoffen gehören das Erdöl, das Erdgas oder die Kohle. Es gibt aber noch ganz viele andere Arten von Rohstoffen, wie beispielsweise Erz und vor allem Edelmetalle wie Gold und Silber.

Ein Iglu ist ein Haus aus Schnee und Eis. Früher lebten in diesen Iglus die Eskimos. Heute leben sie auch alle in ganz normalen Siedlungen und Iglus werden nur noch als Schutzhütte gebaut, wenn die Eskimos längere Zeit auf die Jagd gehen.

Foto: Andrey Armyagov / bigstockphoto.com