Wann beginnt die Fastenzeit und was ist das?

Publiziert am Januar 7, 2025
Janine wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

In den Wochen zwischen Fasching und Ostern halten viele gläubige Christen eine so genannte Fastenzeit ein. Doch was genau ist die Fastenzeit eigentlich?

Jedes Jahr am Aschermittwoch nach Fasching beginnt die Fastenzeit, die in Deutschland vor allem von den Christen eingehalten wird. Fastenzeit bedeutet, dass die Menschen auf Bonbons, Fleisch, Schokolade und viele andere leckere Lebensmittel freiwillig verzichten. Viele Menschen leben insgesamt bescheidener in diesen 7 Wochen. Sie versuchen, weniger TV zu schauen, treiben Sport und gehen in sich. Dabei wollen sich gerade die Christen wieder an Gott annähern. In der Fastenzeit sind die Menschen stiller und nachdenklicher und versuchen, sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.

Fasten in Deutschland

Forscher haben das Verhalten der Menschen in Deutschland in der Fastenzeit untersucht und herausgefunden, dass fast jeder zweite Mensch in der Fastenzeit freiwillig auf etwas verzichtet. In Deutschland leben sehr viele Christen. Die Erwachsenen verzichten in der Fastenzeit auf Alkohol, also Bier und Wein und auf Süßigkeiten. Viele verzichten auch auf ihre Zigaretten, was natürlich eine tolle Sache für die Gesundheit ist. Viele Menschen versuchen auch, nicht ganz so oft auf ihre Handys zu schauen und weniger Fernsehen zu schauen.

Ostern: Das Ende der Fastenzeit

Gläubige Christen feiern 40 Tage nach Fasching das Osterfest und damit die Auferstehung Jesu Christi. An diesem Fest endet die Fastenzeit. Ostern ist für Kinder vor allem ein Fest der Süßigkeiten, an welchem Ostereier bemalt und gesucht werden und es einen leckeren Osterbraten zu essen gibt. In anderen Religionen gibt es ebenfalls Fastenzeiten. Im Islam wird im Monat Ramadan streng gefastet, und die Gläubigen dürfen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts trinken und essen. Kinder müssen dabei aber nicht mitmachen. Christen und Juden bemühen sich auch, schlechte Angewohnheiten sein zu lassen in der Fastenzeit.

“Erklärung der schwierigen Wörter”:

Der Aschermittwoch ist immer am 46. Tag vor dem Ostersonntag und immer gleich nach Karnevalsende.

Der Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime und neunter Monat des islamischen Mondkalenders. Im Islam gilt der Ramadan für alle Menschen als Pflicht.

 

Foto: shutter  / bigstockphoto.com

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