Schulleiterin will Jogginghose verbieten

Publiziert am November 13, 2015
Janine wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

In Baden-Württemberg in dem Ort Schwieberdingen soll verboten werden, dass Kinder und Jugendliche in Jogginghose zur Schule gehen und in dieser Kleidung am Unterricht teilnehmen.

Schulleiterin ist gegen Jogginghosen

Die Schulleiterin ist der Meinung, dass in Klassenzimmern und im Schulhof Jogginghosen als Kleidung nicht angebracht ist. Sie will deshalb nächsten Monat eine Arbeitsgruppe aus Lehrern, Eltern und Schülern gründen. Die sollen sich dann Gedanken machen, wie eine Kleiderordnung an der Schule aussehen kann.

Jogginghose ist zum Abhängen

Die Schulleiterin sagt, dass manche Jungs die Hose eine ganze Woche lang an haben. Sie findet, dass solche Schlabberhosen nur für zu Hause geeignet sind, wenn man auf der Couch liegt. Doch nicht nur den Jungs geht es an den Kragen. In der Arbeitsgruppe soll auch diskutiert werden, ob bauch-freie Shirts und Hotpants bei den Mädchen nicht auch abgeschafft werden sollen. Auf jeden Fall haben die Jungs schon gefordert, dass wenn sie auf ihre Jogginghose verzichten müssen, die Mädchen keine Leggings mehr tragen dürfen.

Erklärung der schwierigen Wörter:

Hotpants (siehe Foto) sind enge und kurze Shorts, die von Mädchen oder Frauen getragen werden. Dieser Begriff kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt „scharfe Hosen“. Viele machen diese Short selber, in dem sie einfach eine alte Jeans abschneiden.

Als Leggings bezeichnet man meist hauteng anliegende Hosen aus Leder, Baumwolle, Viskose oder Kunstfasern. Leggings haben keine Taschen. Der Hosenbund kann über einen Gummi- oder Kordelzug verfügen.

Foto: Voy /bigstockphoto.com