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Babymassage – So fördern Sie die Entwicklung ihres Babys

Studien steigen, dass Babymassagen eine ganze Reihe körperlicher und psychischer Wirkungen auf das Neugeborene haben. Die intensive Bindung an die […]

12 Dinge, die einem keiner sagt, bevor man Mutter wird

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Studien steigen, dass Babymassagen eine ganze Reihe körperlicher und psychischer Wirkungen auf das Neugeborene haben. Die intensive Bindung an die Eltern im Babyalter hat auf die kindliche Entwicklung und das Körperbewusstsein einen positiven Einfluss. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Vorteile eine Babymassage hat und wie Sie Ihr Baby richtig massieren.

Babymassage – Berührung mit Respekt

„Berührt, gestreichelt und massiert zu werden, das ist Nahrung für das Kind. Nahrung, die genauso wichtig ist, wie Mineralien, Vitamine und Proteine.” – so formulierte es einst der französische Gynäkologe und Begründer der „Sanften Geburt“, Frédérick Leboyer. Er machte die ursprünglich aus dem indischen Ayurveda stammende Babymassage Anfang der 80er-Jahre in Europa bekannt.

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist erst einmal alles fremd und ungewohnt. Die Schwerelosigkeit des Mutterleibs ist Vergangenheit. Hinzu kommen neue Geräusche, Gerüche und Gesichter. Durch die zärtlichen Berührungen ist das Neugeborene der Mutter wieder ganz nah, es genießt die Wärme, Geborgenheit und Sicherheit. Mit der Babymassage wird nicht nur das Urbedürfnis eines jeden Menschen nach Halt und sanfter Berührung gestillt. Studien zeigen, dass diese Methode eine ganze Reihe körperlicher und psychischer Wirkungen auf das Neugeborene hat.

Die intensive Bindung an die Eltern im Babyalter hat auf die kindliche Entwicklung und das Körperbewusstsein einen positiven Einfluss. Die Babymassage kann bei Koliken und Blähungen eine Hilfe sein. Außerdem wird die Durchblutung angeregt, das Neugeborene ist weniger unruhig, schläft besser und es spürt, dass seine Bedürfnisse beachtet werden. Sowohl das Kind als auch die Eltern kommen mit Hilfe der Babymassage leichter zur Ruhe und zur Entspannung. Bereits ab der sechsten Lebenswoche können Sie  mit der Babymassage beginnen. Allerdings sollte der Nabel gut verheilt sein, sonst droht Infektionsgefahr.

Die äußeren Umstände müssen passen

Das massierende Elternteil sollte entspannt und ausgeruht sein, denn: Kinder spüren innere Unruhe. Zudem sollte der Zeitpunkt der Massage so gewählt werden, dass das Baby weder hungrig noch müde ist, vielleicht circa eine Stunde vor dem Schlafengehen. Die Dauer einer Massage hängt davon ab, wie lange es dem Baby Spaß macht. Beginnen Sie mit maximal zehn Minuten, von Mal zu Mal kann die Dauer auf bis zu 20 Minuten gesteigert werden.

Da das Baby nackt ist, sollte die Raumtemperatur zwischen 23 und 25 Grad liegen. Für die Massage eignen sich alle natürlichen, reinen Öle (wie zum Beispiel Jojoba-, Ringelblumen-, Kokos- oder Mandelöl). Es sollte jedoch nicht parfümiert sein, um Hautreizungen und die Entstehung von Allergien zu vermeiden.Wärmen Sie das Öl und die Hände zuvor an. Als Unterlage für das Baby können Sie die Wickelauflage mit einem vorgewärmten Handtuch verwenden.

So wird massiert

Nachfolgend sagen wir ihnen, wie Sie Ihrem Baby zu einer echten Wohltat verhelfen. Richtig angewandt, wird Ihr Baby Ihnen schnell sagen, wie sehr es ihm gefällt.

• Der Kopf: Beginnen Sie die Massage mit dem Ausstreichen des Gesichtes. Gleiten Sie langsam und gleichmäßig mit den Händen von der Nase über die Wangen. Streichen Sie dann mit beiden Händen von der Stirn über die Schläfen.

• Rückenlage: Streichen Sie abwechselnd mit einer Hand von der Schulter über die Brust und den Bauch bis zum gegenüberliegenden Bein (linke Schulter, rechtes Bein und umgekehrt). So streichen Sie  abwechselnd mit beiden Händen kreuzweise über den ganzen Körper. Die Brust von innen nach außen, den Bauch im Uhrzeigersinn massieren.

• Bauchlage: Zuerst streichen Sie langsam mit beiden Händen quer den gesamten Rücken entlang. Danach wird beim Nacken beginnend über den gesamten Rücken und die Beine bis zu den Füßen gestrichen.

• Arme und Beine: Das Baby liegt auf dem Rücken. Mit einer Hand umfassen Sie einen Oberschenkel oder einen Oberarm. Dann ziehen Sie die Hand langsam bis zum Fuß oder bis zur Hand. Bevor das Bein/der Arm losgelassen wird, umfasst die andere Hand bereits wieder den Oberschenkel/Oberarm. Abwechselnd ziehen beide Hände über das Bein/den Arm des Babys. Anschließend Seite wechseln.

Im Grunde kann man bei der Babymassage wenig falsch machen. Zu beachten ist: Den Bauch immer nur im Uhrzeigersinn massieren und auf Symmetrie achten: Wird das linke Bein fünfmal massiert, dann auch das rechte fünfmal. Die Wirbelsäule gar nicht oder nur ganz vorsichtig massieren. Wer unsicher ist, besorgt sich zuerst ein Buch mit Anleitungen oder meldet sich für einen Massagekurs bei einer Hebamme an.

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Über Charlotte Menke

Neben ihrer Arbeit für den Elternkompass, wird die 34-Jährige von ihrem fünfjährigen Sohn Emil auf Trapp gehalten. Die beiden freuen sich schon darauf im Herbst Drachen steigen zu lassen. Die Autorin und Mutter liebt es zu zeichnen oder durch ihre Heimatstadt Leipzig zu spazieren.

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