Lakritz in der Schwangerschaft: Ist es gefährlich?

Lakritz ist eine beliebte Süßigkeit, die aus der getrockneten Wurzel der Süßholzpflanze hergestellt wird. In der Schwangerschaft stellt sich jedoch die Frage, ob es unbedenklich ist, Lakritz zu essen. In diesem Artikel werden wir uns genauer damit auseinandersetzen und die Vor- und Nachteile von Lakritz in der Schwangerschaft beleuchten.

Was ist Lakritz?

Lakritz wird seit Jahrhunderten als Süßigkeit und als Heilmittel genutzt. Es wird aus der getrockneten Wurzel der Süßholzpflanze hergestellt und enthält den Stoff Glycyrrhizin, der für den süßen Geschmack verantwortlich ist. Lakritz wird in verschiedenen Formen angeboten, z. B. als Stangen, Drops oder Pastillen.

Vor- und Nachteile von Lakritz in der Schwangerschaft

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Lakritz in Maßen kann in der Schwangerschaft durchaus genossen werden. Es gehört also nicht zu den verbotenen Lebensmitteln für Schwangere. Es gibt jedoch auch einige Nachteile, die beachtet werden sollten:

Vorteile:

  • Lakritz kann als natürliches Heilmittel genutzt werden. Es wird bei Magenbeschwerden, Verdauungsproblemen und Husten empfohlen.
  • Lakritz kann den Appetit anregen und hilft bei Übelkeit.
  • Ein kleiner Genuss von Lakritz kann die Laune verbessern und Entspannung bringen.

Nachteile:

  • Zu viel Glycyrrhizin kann zu Schädigungen der Leber führen.
  • Lakritz kann den Blutdruck erhöhen, was in der Schwangerschaft unerwünscht ist.
  • Ein hoher Konsum von Lakritz kann zu einem gestörten Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper führen.

Wie viel Lakritz ist in der Schwangerschaft erlaubt?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, den Konsum von Lakritz auf maximal 30 g pro Tag zu beschränken. Das entspricht etwa einer Stange Lakritz oder 10–15 Lakritz-Drops pro Tag. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jede Frau anders auf Lakritz reagiert und es daher ratsam ist, den Konsum individuell anzupassen.

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Ähnlich wie beim Tee in der Schwangerschaft muss also nicht komplett verzichtet werden, es ist jedoch Vorsicht geboten. Allgemein gilt, dass es wichtig ist, gut über die Risiken und Nebenwirkungen informiert zu sein sowie auf Deinen eigenen Körper zu hören.

Alternativen zu Lakritz

Wenn Du auf Lakritz verzichten möchtest, gibt es auch andere Möglichkeiten, um Heißhunger auf Süßes zu stillen:

  • Iss Obst, z. B. Äpfel, Birnen oder Bananen. Sie sind gesund und enthalten wichtige Nährstoffe. Tipp: Probiere die Zubereitung mit einem Entsafter!
  • Snacke zwischendurch auf Nüsse, Samen oder Trockenfrüchte. Sie sättigen und enthalten wichtige Fette und Proteine.
  • Verwende natürliche Süßungsmittel wie Honig oder Ahornsirup, um Süßspeisen und Getränke zu süßen.
  • Probiere kalorienarme Alternativen zu Süßigkeiten, z.B. leichte Schokoladenpudding oder Fruchtjoghurt.

In Kürze

Lakritz in Maßen kann in der Schwangerschaft genossen werden. Es gibt jedoch auch einige Nachteile, die beachtet werden sollten. Wichtig ist, den Konsum auf maximal 30 g pro Tag zu beschränken und individuell anzupassen. Wenn Du auf Lakritz verzichten möchtest, gibt es auch andere Möglichkeiten, um Heißhunger auf Süßes zu stillen. Höre auf Deinen Körper und achte darauf, dass Du eine ausgewogene Ernährung hast.

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FAQ: Lakritz in der Schwangerschaft

Ist es in der Schwangerschaft erlaubt, Lakritz zu essen?

Es ist grundsätzlich erlaubt, Lakritz in der Schwangerschaft zu essen, allerdings sollte der Konsum 30 g pro Tag nicht überschreiten. Da jede Schwangere allerdings unterschiedlich auf Lakritz reagieren kann, solltest Du den Konsum je nach Empfinden anpassen.

Welche Nachteile hat Lakritz in der Schwangerschaft?

Zu viel Glycyrrhizin, dem Stoff, der für den süßen Geschmack von Lakritz verantwortlich ist, kann zu Schädigungen der Leber führen. Lakritz kann auch den Blutdruck erhöhen, was in der Schwangerschaft unerwünscht ist. Ein hoher Konsum von Lakritz kann zu einem gestörten Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper führen.

Was sollte ich sonst noch bei der Ernährung in der Schwangerschaft beachten?

Es ist wichtig, in der Schwangerschaft auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und genügend Nährstoffe wie Folsäure, Jod, Eisen und Kalzium zu sich zu nehmen. Es empfiehlt sich, regelmäßig mit einem Arzt oder einer Hebamme zu sprechen und sich individuell beraten zu lassen.

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