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Erziehungstipps



Erziehungstipps

Vom Abschied vom Familienbett über die unterschiedlichen Erziehungsstile bis hin zur pädagogischen Ausrichtung der Montessori-Schule. In unserer Rubrik Erziehungstipps erfahren Eltern alles über das Thema Erziehung, angefangen beim Wechsel von der Windel zum Töpfchen bis zu der Frage, was man tun kann, wenn das Kind sich Schimpfwörter angewöhnt hat.

 

Die Grundlagen einer guten Erziehung

Zu einer guten Erziehung gehört nicht nur, dass Dein Kind am Ende „bitte“ und „danke“ sagen kann. Dazu zählt alles, was Du Deinem Kind beibringst, angefangen bei der Umgewöhnung von der Windel zum Töpfchen. Kleinkindern und Kindergartenkindern muss zunächst ein allgemein erwünschtes Verhalten beigebracht werden und das bildet die Grundlage für die weitere Erziehung. Dazu zählt zum Beispiel Hände waschen nach dem Toilettengang, während des Essens am Tisch sitzen und ein freundlicher Umgang mit Mitmenschen. Deshalb haben wir einige tolle Artikel mit hilfreichen Erziehungstipps für Dich!

Zu einer umfassenden Erziehung gehört aber auch das Beibringen von Informationen und wichtigem Wissen, wie das Beibringen des richtigen Verhaltens im Straßenverkehr, das für die Sicherheit Deines Kindes von großer Wichtigkeit ist. In der heutigen Zeit spielt aber auch Medienerziehung eine bedeutende Rolle. Viele Eltern wissen noch garnicht, was das überhaupt ist. Das erklären wir Dir in dem Artikel „Was ist Medienerziehung?“ in dem wir Dir auch einige Erziehungstipps mit auf den Weg geben. Und wo wir gerade dabei sind: Zur Erziehung zählt auch die Erziehung in Schulen. Deshalb findest Du hier auch einige Informationen über Schulformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Jedes Kind ist individuell, wunder Dich also nicht, wenn die Erziehungstipps, die Du von Freunden erhalten hast, bei Euch nicht so richtig funktionieren wollen. Bei der Erziehung musst Du Dich als Elternteil individuell auf Dein Kind einstellen. Eltern sollten sich außerdem einig über den Erziehungsstil und die Ziele sein.

Das Grundrezept einer guten Erziehung ist viel Liebe und Konsequenz. Dazu zählt oft auch eine ganze Menge Selbstvertrauen, das Eltern mitbringen sollten. Denn ein unsicheres Auftreten verhilft nicht zu einem aufgeräumten Kinderzimmer. Die Grundlage einer guten Erziehung aber ist die enge Bindung zu Deinem Kind. Schenke ihm viel Aufmerksamkeit und zeige ihm gegenüber Respekt, denn nur so kann es Dich auch respektieren. Kinder, die sich geliebt fühlen, sind eher bereit die von Dir gesetzten Grenzen einzuhalten. Grenzen sind sogar sehr gut, denn sie geben Deinem Kind Stabilität und Sicherheit. Also genieße die Zeit mit Deinem Kind, aber bleib konsequent, auch wenn es manchmal hart ist. Mit unseren Erziehungstipps wird es einfacher, als Du vielleicht gerade denkst.

 

In diesem Artikel erfährst Du mehr über moderne Erziehungsansätze.

 

Erziehung beginnt schon im Kleinkindalter

In den ersten Lebensmonaten Deines Babys brauchst Du Dir noch keine Gedanken über Erziehung zu machen. Hier ist es wichtig eine Bindung zu Deinem Baby aufzubauen, zu viel verwöhnen kannst Du es in dieser Zeit eigentlich nicht. Doch ungefähr ab dem 6. Monat beginnen Babys ihre Umgebung anders wahrzunehmen und merken auch, dass Mama oder Papa immer sofort angelaufen kommen, wenn es schreit. Das nutzen Babys schnell für sich und versuchen durch zielgerichtetes Schreien die Aufmerksamkeit der Eltern zu erlangen.

Eltern kennen ihre Kinder am besten und können auch schon nach ein paar Monaten einschätzen, ob das Schreien einen echten Grund hat oder nicht. Jetzt wird es Zeit Deinem Baby die ersten Grenzen zu setzen - spätestens aber mit Vollendung des ersten Lebensjahres. Denn ab da müssen Eltern nicht sofort besorgt zu ihren Kindern rennen, wenn sie meckern oder schreien, sondern können ihnen ein bisschen Geduld beibringen.

Du kannst auch schon versuchen, Deinem Kleinkind gewisse Dinge zu verbieten. Denk aber dran, dass es die Bedeutung von „Nein“ noch nicht kennt. Deshalb solltest Du „Nein“ sagen und eine kurze Begründung, wie „weil aua“ hinzufügen. Dann nimmst Du Dein Kleinkind auf den Arm und trägst es weg. So unterstützt Du das Verbot zwar verbal, zeigst ihm aber, was Du von ihm möchtest. Es hilft auch, wenn Du dabei das Gesicht verziehst, damit Dein Baby die negative Bedeutung von „Nein“ zu verstehen lernt.

Allerdings kannst Du nicht erwarten, dass Dein Baby nicht nächstes Mal genau das Gleiche wieder machen möchte. In diesem Alter müssen Verbote immer wieder erklärt und auch ausgeführt werden um einen Lerneffekt zu erzielen. Auch Bestrafungen sind hier fehl am Platz. Zeige Deinem Kind immer wieder, was es nicht tun soll. Lobe es bei erwünschten Verhalten, anstatt es bei unerwünschtem zu tadeln.

Im Kleinkindalter sollte es allerdings besser weniger Regeln geben als mehr. Dein Kind möchte seine Umgebung erkunden und sollte in seinem Entdeckerdrang nicht gehemmt werden. Deshalb lieber ein paar wenige Regeln, die zum Beispiel zur Sicherheit beitragen und die konsequent umgesetzt werden.

 

So funktioniert eine konsequente Erziehung

Eltern bekommen immer wieder zu hören, dass sie ihren Kindern gegenüber konsequent sein müssen. Aber was bedeutet das denn eigentlich? Eine konsequente Erziehung benötigt zunächst klare Regeln. Dadurch wissen Kinder, was von ihnen erwartet wird. Eltern sollten gewisse Regeln nicht einfach aufstellen, sondern diese vorher mit dem anderen Elternteil absprechen. Denn bei Kindern führt es zu Verwirrung, wenn ein Elternteil es ihnen verbietet, eine Stunde vor dem Abendessen noch was zu naschen und das andere Elternteil dies in Ordnung findet. Sprecht Euch also gut ab: Was ist Euch wichtig und bei welchen Punkten kann man flexibel ohne feste Regeln leben?

Wenn ihr eine Regel aufstellt, dann sollte diese auch (meistens) eingehalten werden. Und das gilt, je nach Regel, auch für die Eltern. Wenn Ihr vor dem Essen noch einen Schokoriegel esst, dann könnt Ihr das Euren Kindern nicht verbieten. Denn Du bist das Vorbild Deines Kindes, also solltest Du nicht nur Acht auf sein Verhalten geben, sondern auch auf Deins.

Dabei sollten Eltern daran denken, ihren Kindern zu erklären, warum eine Regel wichtig ist. Wenn Dein Kind nachvollziehen kann, warum es etwas tun oder nicht tun soll, dann fällt es ihm auch einfacher diese Regel einzuhalten.

Doch wie verfährst Du, wenn Dein Kind sich nicht an die Regeln hält? Dafür bieten sich je nach Kind verschiedene Methoden an. Während manchmal eine kleine Standpauke Wunder wirken kann, ist es in anderen Fällen besser ganz in Ruhe mit dem Kind über die Situation zu reden. Stelle Dich also auf Dein Kind und seine Eigenheiten ein. Oft werden die Gefühle von Kindern falsch eingeschätzt, dann werde sie bestraft, obwohl sie eigentlich Trost brauchen.

Eine konsequente Erziehung schließt kein liebevolles Miteinander aus! Dieses ist sogar die Voraussetzung für ein angenehmes Zusammenleben. Das bedeutet nicht, dass Du Dir nicht mal ein paar Minuten nur für Dich gönnen kannst. Zeit für Dich ist ebenso wichtig in einer guten Eltern-Kind-Beziehung, wie Quality Time miteinander.

Hier findest Du 10 tolle Erziehungstipps.

 

Erziehungstipps

Mit unseren Erziehungstipps möchten wir Dir hilfreiche Ratschläge für eine tolle Eltern-Kind-Beziehung und ein harmonisches Zusammenleben an die Hand geben. Doch wie bereits deutlich wird: Es handelt sich um Erziehungstipps. Natürlich solltest Du einige Punkte aus unseren Ratschlägen umsetzen, wie eine konsequente aber liebevolle Erziehung. Ansonsten musst Du für Dich einen eigenen Weg finden, wie Du Dein Kind erziehen möchtest. Jedes Kind ist unterschiedlich und agiert anders, deshalb lässt sich kein allgemeingültiger Leitfaden aufstellen.

Dennoch ist es eine große Hilfe, wenn Du Dir vielleicht auch mal Erziehungstipps von Freunden holst. Das heißt nicht, dass diese auch bei Dir funktionieren werden! Aber sicherlich helfen Dir einige Erziehungstipps auch weiter und wenn nicht, dann ist es einfach schön sich mal auszutauschen und mal zu hören, dass auch bei anderen Elter nicht alle Regeln perfekt eingehalten werden.

Das Wichtigste ist, dass Dein Kind die Regeln nachvollziehen kann und Du Deine Vorbildfunktion erfüllst und ihm das richtige Verhalten auch vorlebst. Überlege Dir auch, warum Dein Kind eine Regel gerade nicht befolgt hat. Ist diese Regel wirklich so wichtig? Weiß Dein Kind, warum diese Regel wichtig ist?

Die Grundlage einer guten Erziehung ist eine beidseitig respektvolle und liebevolle Eltern-Kind-Beziehung. Deshalb genießt die Zeit miteinander und auch, wenn Dein Kind nicht immer alle Regeln befolgt, freu Dich über die Erfolge, die ihr bereits erreicht habt.

 

Quellen

www.familie.de

www.baby-und-familie.de

www.netmoms.de