Spielzeug für Babys und Neugeborene

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So spielen die Allerkleinsten

Welches Spielzeug ist wann das richtige? Das fragen sich viele Eltern, wenn sie sich das erste Mal mit dem schier unbegrenzten Angebot auseinandersetzen. Dabei können sich gerade die Kleinen mit den einfachsten Dingen amüsieren. Erst nach und nach erobern sie die bunte Welt der Spielsachen.

 

Das Gesicht der Eltern über dem Bettchen, ein Sonnenstrahl auf der Zudecke, die tanzenden Bärchen eines Mobiles – das sind Babys erste Spiele. Spielen ist ein biologischer Trieb, der von Geburt an vorhanden ist. Der Spieltrieb ist es, der den Menschen neugierig auf alles Neue macht. Durch ihn kann er unzählige Erfahrungen machen, die ihm im Leben nützlich sind. So ist für ein Baby in den ersten drei bis vier Monaten alles interessant, das in seinem Blickfeld auftaucht. Denn Spielen heißt für die Kleinsten zunächst Schauen. Einem roten Ball, einer Rassel oder anderen Gegenständen mit klaren Formen und Farben folgt es mit seinen Augen. Wissenschaftler haben entdeckt, dass Babys besonders aufmerksam auf Gesichter und Grimassen reagieren. Selbst ein Tischtennisschläger mit aufgemalten Augen, Mund und Nase ist eine spannende Angelegenheit! Wird das Kind älter, verfolgt es auch Versteckspielchen, Klatsch-, Sing- oder Fingerspielen mit Vergnügen. Und mit der Zeit kann es den kleinen Spielen immer länger zuschauen – anfangs nur ein paar Sekunden, später schon mehrere Minuten.

 

Der richtige Zeitpunkt

Eltern können die Aufmerksamkeit ihres Babys am besten für kleine Spielchen gewinnen, wenn es wach und körperlich entspannt ist. Quengelt es herum, ist müde oder hat Hunger, kann es sich kaum auf etwas anderes konzentrieren. Einen guten Zeitpunkt für gemeinsame Spiele erkennen Eltern am wachen Blick und den glänzenden Augen ihres Kindes. Fühlt es sich wohl und geborgen, ist es aufnahmebereit für vergnügliche Erfahrungen und Anregungen.

 

Erste Experimente

Etwa ab dem dritten Lebensmonat entdeckt das Baby seinen Körper. Hände, Fingerchen und Füße werden zu spannenden Spielobjekten. Mit den ersten Greifversuchen beginnt es auch die ergatterten Gegenstände zu erforschen. Eltern können dabei immer einen ähnlichen Ablauf beobachten: zunächst wird es die Objekte intensiv betrachten, dann ergreifen und betasten, vor den Augen drehen und mit dem Mund erforschen. Bis es schließlich aktiv damit experimentiert – sie auf den Tisch klopft oder über die Bettdecke reibt. Vorschicht ist geboten, sobald sich das Kind krabbelnd und kriechend fortbewegen kann. Denn jetzt werden auch Gegenstände aus der weiteren Umgebung interessant, die es sich zum Spielen heran holt.

In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres werden Spielsachen wichtiger: Türme bauen, Dosen stapeln und Klötzchen arrangieren, Dinge heraus nehmen oder hinein legen, Gefäße füllen und Bälle rollen. Das sind beliebte Spiele. Denn von nun an will das Kind seinen Körper im Spiel aktiv einsetzen und dazu gewonnene Fähigkeiten wieder und wieder erproben. Besonders gefragt sind so genannte „reaktive“ Spielzeuge, bei denen es einen Effekt auslösen kann – zum Beispiel auf einen Knopf drücken, sodass ein Geräusch oder eine Melodie ertönt.

 

Kleine Spiele mit den Großen

Eltern sollten möglichst oft Spielpartner für ihren Nachwuchs sein. Denn im ersten Jahr können sich Kinder kaum alleine beschäftigen. Gemeinsam mit einem Gegenüber dagegen experimentieren sie mit Freude und lassen sich gerne Neues zeigen. Darum ist es besonders wichtig, dass Eltern die Spielzeuge und Spiele selbst mögen, die sie mit ihm ihrem Kind spielen. Während Mütter vielleicht lieber Fingerspielchen und Handpuppen zeigen, möchten Väter eher mit Bauklötzen bauen oder Balgespiele machen. Schließlich wird das Kind nur Spaß an den Spielen finden, wenn auch sein Spielgefährte mit Begeisterung dabei ist.

 

Experimentiert das Kind eigenständig mit neuen Entdeckungen, sollten die Großen allerdings möglichst wenig eingreifen und das Spiel nicht nach eigenen Vorstellungen lenken. Solange keine Gefahr von den Gegenständen ausgeht, können sie ihren Sprössling hantieren lassen. Auch wenn er die Dinge nicht so handhabt, wie vorgesehen. Erwachsene sollten sich stets vor Augen führen, dass Spielen zunächst ziellos erfolgt und vor allem Spaß machen soll. Zwar gibt für jedes Alter didaktische Spielzeuge aller Art. Doch ihr Kind zum Spiel mit bestimmten Dingen antreiben sollten Eltern nicht. Denn wie, was und wie lange es spielt, entscheidet ein Kind selbst.

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