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Entwicklung und Förderung des Babys

Babyschwimmen – Wasserspaß schon für die Kleinsten!

Babyschwimmen – Wasserspaß schon für die Kleinsten! Haben Sie auch schon einmal überlegt, mit Ihrem Baby einen Kurs für Babyschwimmen […]

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Babyschwimmen – Wasserspaß schon für die Kleinsten!

Haben Sie auch schon einmal überlegt, mit Ihrem Baby einen Kurs für Babyschwimmen zu besuchen? Aber Sie sind vielleicht noch unsicher, ob Mutter-Kind-Schwimmen überhaupt gesund ist und ab welchem Lebensalter Baby schwimmen infrage kommt. Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um das Schwimmen mit Baby und liefern viele wertvolle Tipps.

Babies und Wasser: So klappt der Kontakt mit dem nassen Element

Aus der Zeit vor der Geburt kennt das Baby bereits das angenehme Gefühl: Im körperwarmen Fruchtwasser fühlt es sich sicher und geborgen. Oft stellen Sie als Eltern beim Baden Ihres Babys fest, wie sehr Ihr Kind das warme Wasser in der Babybadewanne genießt. Bis Sie mit dem Baby schwimmen können, müssen Sie allerdings noch ein wenig warten. Kinderärzte raten dazu, dass das Kind auf jeden Fall den Kopf sicher alleine halten können muss. Ab etwa drei Monaten können Sie das Schwimmen mit Baby allmählich einplanen. Übrigens: Obwohl der Schwimmbadbesuch mit dem Nachwuchs unter der Bezeichnung „Babyschwimmen“ bekannt ist, handelt es sich nicht um Schwimmen im eigentlichen Sinn. Ihr Baby lernt dabei weder Schwimmbewegungen noch kann es sich alleine im Wasser aufhalten. Der Sinn und Zweck ist vielmehr dieser: Wenn Sie mit dem Baby schwimmen, werden die Sinne des Kindes angesprochen.

Babyschwimmen ist gesund!

Für die körperliche Entwicklung hat das Mutter-Kind-Schwimmen positive Wirkungen. Das Skelett und die Wirbelsäule werden gestärkt. Mehrere Studien zeigen, dass Schwimmbabies die Wirbelsäule bereits nach sechs Monaten strecken, während dieser Vorgang sonst bis zum 12. Lebensmonat dauert. Die Beweglichkeit von Kopf und Hals profitiert ebenfalls. Außerdem ist das Schwimmen mit Baby günstig für die Entwicklung der Atmungsorgane. Nicht zuletzt sorgt der Kontakt mit dem Wasser dafür, dass das Kind neugierig und angstfrei mit dem nassen Element umgeht.

Die Eltern lernen, wie sie das Baby sicher halten. Wenn Sie mit dem Baby schwimmen, zeigt Ihnen der Schwimmtrainer Babysichere und zuverlässige Griffe. Bauchlage und Rückenlage sollten sich abwechseln. Ob das Baby tauchen darf, dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Es ist bestimmt nicht gefährlich, wenn das Baby gut gehalten wird und Sie nur ganz kurzfristig das Baby tauchen. Gezielt und absichtlich sollte diese Methode aber nicht angewendet werden. Beim Schwimmen mit Babysoll der Spaß im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, wenn ein Schwimmtrainer Baby und Eltern begleitet und unterstützt. Beachten Sie die Tipps, wie der Schwimmtrainer Baby und Mutter beim Halten anleitet und unterstützt.

Das Babyschwimmen sollte nicht länger als maximal eine halbe Stunde dauern, bei den ersten Malen ist oft ein Zeitraum von 15 Minuten schon ausreichend. Wenn Sie merken, dass sich Ihr Kind nicht mehr wohl fühlt, beenden Sie das Schwimmen mit Baby lieber. Das kann auch passieren, wenn Sie das Baby tauchen – sobald Sie spüren, dass Ihr Kind mit dem Babyschwimmennicht mehr einverstanden ist, brechen Sie das Schwimmen mit Baby ab. Beim nächsten Termin klappt es bestimmt wieder besser!

Vor dem Babyschwimmen

Darf ich mit meinem Kind schon zum Babyschwimmen? Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl! Als Mutter und Vater kennen Sie Ihr Kind ganz genau. Eine gute Vorbereitung: Planschen Sie gemeinsam mit dem Kind in der großen Badewanne, so gewöhnt sich das Kind schnell an das Wasser und an den engen Körperkontakt. Ihr Kinderarzt beantwortet Ihnen gern die Frage, ob Ihr Kind für das Baby schwimmen geeignet ist. Er ist auch ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um die Frage „Baby tauchen“ geht.

Vor dem Babyschwimmen gilt immer: Das Baby muss völlig gesund sein. Verzichten Sie auf einzelne Termine im Schwimmbad, wenn Ihr Kind erkältet ist, einen Ausschlag hat oder andere Krankheitssymptome zeigt. Außerdem ist es sinnvoll, wenn das Kind ausgeschlafen und satt ist. Quengelnde Babys, zum Beispiel wenn die ersten Zähnchen kommen, können dagegen im warmen Wasser beim Babyschwimmen gut entspannen.

Das Wasser sollte angenehm warm sein. Für das Babyschwimmen ist ein abgetrennter, ruhiger Bereich im Hallenbad optimal geeignet. Achten Sie auch auf die Lufttemperatur im Schwimmbad. Damit kein Malheur passiert, ziehen Sie dem Kind Schwimmwindeln an. Moderne Schwimmwindeln schützen beim Mutter-Kind-Schwimmen. Das Wasser des Beckens bleibt draußen, der Windelinhalt drinnen. Schwimmwindeln gibt es in mehreren Größen und in hübschen Designs.

Nach dem Babyschwimmen

Nach dem Schwimmen mit Baby ist das Kind meistens sehr entspannt und müde, aber auch hungrig beziehungsweise durstig. Nehmen Sie ein Fläschchen mit zum Babyschwimmen, wenn Sie nicht mehr stillen. Wichtig ist auch ein großes Handtuch oder ein Bademantel, damit das Baby nach dem Mutter-Kind-Schwimmen schnell abgetrocknet und warm eingepackt werden kann.

Auf einen Blick:

– Babyschwimmen eignet sich für Babies ab drei Monaten.
– Der Schwimmtrainer Baby leistet Hilfestellung.
– Baby schwimmen ist gesund, Baby tauchen ungefährlich, aber nicht notwendig.
– Schwimmwindeln sind die richtige Bekleidung beim Babyschwimmen.
– Schwimmen mit Baby bitte nur mit gesunden Kindern!

 

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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