Vaginalultraschall – Wie er vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen kann!

Jedes Jahr erkranken in Deutschland tausende von Frauen an Eierstock- oder Gebärmutterhalskrebs. Bei dem Vaginalultraschall handelt es sich um ein Diagnoseverfahren, welches in der Regel von einem Frauenarzt / einer Frauenärztin durchgeführt wird. In diesem Artikel erfährst Du alles, was Du über diese wichtige Untersuchung wissen musst.

Vaginalultraschall – Was ist das überhaupt?

Der Vaginalultraschall wird auch oft als Vaginalsonographie bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Diagnoseverfahren, welches Aufschluss und ein Bild über deine weiblichen Geschlechtsorgane geben soll. Vor allem lassen sich damit die Eierstöcke und Eileiter und die Gebärmutter abbilden. Der Ultraschallkopf wird anders als gewöhnlich außen auf der Haut, nämlich von innen angewendet. Dadurch kann die Untersuchung wesentlich genauere Bilder abliefern als ein Ultraschall von außen.

Diese Untersuchung gehört zu den standard-Diagnoseverfahren bei jeglichen gynäkologischen Erkrankungen und in der Frühschwangerschaft.

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Der Ultraschall ist für dich schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Allerdings wird er in einer Schwangerschaft trotzdem nur auf die medizinisch notwendige Häufigkeit begrenzt.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Die Untersuchung wird auf dem Untersuchungsstuhl bei deinem Frauenarzt durchgeführt. Das Ultraschallgerät ist ein relativ dünner Stab und wird mit Gleitmittel bestrichen und danach in die Scheide eingeführt. Wenn deine Frauenärztin / der Frauenarzt den Schallkopf nach links oder rechts dreht, kann sie / er deine einzelnen Organe auf dem Monitor sehen und vermessen.

Wann wird ein Vaginalultraschall durchgeführt?

Häufig wird ein solcher Ultraschall als Vorsorge in der Frühschwangerschaft durchgeführt. Erst einmal kann er Aufschluss darüber geben, ob überhaupt eine Schwangerschaft vorliegt. Das geht bereits ab der 5. Schwangerschaftswoche. Auch ist es möglich, dass der Ultraschall eine Eileiterschwangerschaft erkennt. Zudem können die Lage des Embryos und mögliche Fehlbildungen durch den Ultraschall sichtbar werden. Diese können schon im ersten Drittel der Schwangerschaft erkannt werden.

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Weitere Diagnosen:

  • Fehlbildungen der Gebärmutter
  • Veränderungen am Eierstock und Eileiter
  • Erkennung von Eierstockzysten oder Polypen in der Gebärmutter
  • Erkennung und Kontrolle von Tumoren
  • Kontrolle der Gebärmutterschleimhaut

Vorsorge schützt vor schwerem Krankheitsverlauf

Der Vaginalultraschall ist ein sicherer Weg, um deine Organe zu untersuchen. Außerdem belastet er dich nicht und ist schmerzfrei. Die in der gesetzlichen Vorsorge festgeschriebene Tastuntersuchung ist dagegen viel weniger sicher und aussagekräftig. Dadurch können gutartige und bösartige Erkrankungen deiner Organe früh erkannt werden. Denn rechtzeitig behandelt, haben die meisten Krankheiten gute Heilungschancen!

Mit wenig Aufwand und ohne Schmerzen kann ein Vaginalultraschall sehr hilfreich für deine Gesundheit sein. Wir empfehlen dir daher, regelmäßig bei deiner Frauenärztin / deinem Frauenarzt danach zu fragen.

FAQ zu Vaginalultraschall

Kann ich den Ultraschall bei jedem Frauenarzt durchführen lassen?

Ja, jede frauenärztliche Praxis muss über ein solches Ultraschallgerät verfügen.

Braucht es eine Vorbereitung auf die Untersuchung?

Nein, die Untersuchung kann ohne eine besondere Vorbereitung gemacht werden. Es ist ratsam, dass du vorher noch einmal zu Toilette gehst und deine Blase entleerst.

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Wer trägt die Kosten für den Ultraschall?

Wenn kein Verdacht auf eine Schwangerschaft oder eine Erkrankung besteht, so musst du selbst die Kosten für die Untersuchung übernehmen. Ansonsten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten. Jedoch ist es dennoch gut, wenn deine Frauenärztin / dein Frauenarzt die Untersuchung regelmäßig macht, da sie / er einen Tumor schon im Frühstadium erkennen kann.

Quellen

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