Damit die erste Erkältung beim Baby nicht zur Geduldsprobe wird

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Ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase ist für niemanden schön. Für einen Säugling, der, bedingt durch seine Anatomie, ausschließlich durch die Nase atmet, ist er jedoch besonders unangenehm. Daher ist es besonders wichtig, eine verstopfte Nase schnell wieder frei zu bekommen. Da sich die meisten handelsüblichen Medikamente nicht für die empfindlichen Säuglinge eignen, sind hier andere Maßnahmen zu ergreifen.

Was kann vorbeugend getan werden?

Wenn der Sommer sich dem Ende nähert, die Temperaturen sinken und die Regenwahrscheinlichkeit ansteigt, steigt auch die Gefahr einer Erkältung für Groß und Klein. Babys sind besonders gefährdet, können sie sich doch nicht äußern, wenn sie bei einer falschen Bekleidung im Freien frieren oder schwitzen. Denn genauso gefährlich wie eine zu dünne Bekleidung im Herbst kann ein Zuviel sein.

Wer schon im Herbst seinen Säugling mit Wollmütze und Schal dick verpackt, kann im Winter bei Minusgraden nichts mehr hinzufügen. Die Gefahr einer Erkältung steigt, da sich das Kleinkind nicht richtig akklimatisieren und auf die kalte Jahreszeit vorbereiten konnte. Da ein schwitzendes Kind anfälliger für Bakterien und Viren ist, ist es auch schneller erkältet. Die Bekleidung sollte immer den äußeren Gegebenheiten angepasst werden und auch unterwegs dank Zwiebelsystem (mehrere dünnere Kleidungsstücke übereinander anstelle einer dicken Jacke) variabel sein. An den Händen eines Babys lässt sich schnell ermitteln, ob es zu warm oder zu kalt angezogen ist, denn dementsprechend fühlen sie sich an.

Muss man unbedingt zum Arzt gehen?

Hat es den Säugling dann doch erwischt, reagieren viele Eltern erst einmal mit großer Besorgnis. Doch keine Sorge. Im ersten Jahr kann sich ein Kind bis zu 10 Mal erkälten. Das hat aber auch sein Gutes. Denn nur wenn sein Immunsystem mit den Krankheitserregern in Berührung kommt, kann es sie auch in der Folgezeit als solche diagnostizieren und anschließend bekämpfen. Ein Schnupfen ist also nicht besonders angenehm, ist für die Entwicklung des Kindes und seines Immunsystems aber wichtig. Ein Besuch beim Arzt ist nur erforderlich, wenn das Fieber über 39,5 °C steigt oder länger als 3 Tage anhält. Auch bei einem hartnäckigen Husten sollte der Kinderarzt zu Rate gezogen werden.
Welche Medikamente kann man einem Baby geben?

Für Babys gelten andere Richtlinien als für Erwachsene. In der Apotheke erfahren die jungen Eltern, welche rezeptfreien Arzneimittel sie ihrem Kind geben dürfen und wie diese verabreicht werden. Dazu gehören altersgerechte abschwellende Nasentropfen mit einer Viren-hemmenden Eigenschaft.

Ätherische Öle sind meist zu stark konzentriert und daher nicht geeignet, da sie sogar zu einem Atemstillstand führen können. Um Ihrem Kind ein beschwerdefreies Atmen zu ermöglichen, können Sie sich einen speziellen Nasensauger für Säuglinge zulegen. Mit diesem Hilfsmittel lässt sich die Nase ganz leicht befreien. In der Apotheke finden Sie Nasensauger verschiedener Anbieter. Bei festsitzenden trockenen Sekreten hilft ein Tropfen Kochsalzlösung, die in das Nasenloch gegeben wird und die Verkrustungen aufweicht.

Wie kann dem Baby sonst noch geholfen werden?

Es stimmt tatsächlich: Abhärtung schützt vor Erkältung. Ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft und bei jedem Wetter verringert die Gefahr eines Schnupfens. Körperhygiene und ein geregelter gesunder Tagesablauf schützen zusätzlich. Um die Gefahr einer Ansteckung durch Tröpfcheninfektion zu vermeiden, sollten erkältete Familienmitglieder besonders auf die Hygiene achten, zum Beispiel indem sie sich nochmal zusätzlich die Hände waschen, wenn sie sich dem Säugling nähern.

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