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Babyhängematte und Babybett – Nutzungsempfehlungen und Ratgeber

Schlaf bestimmt den Alltag mit Baby maßgeblich. Schließlich müssen sich die Kleinsten während ihres ersten Lebensjahres rasant entwickeln und ausgiebige […]

Babyhängematte und Babybett

Babyhängematte und Babybett

Schlaf bestimmt den Alltag mit Baby maßgeblich. Schließlich müssen sich die Kleinsten während ihres ersten Lebensjahres rasant entwickeln und ausgiebige Ruhephasen helfen dem Körper bei der Verarbeitung von Eindrücken. Sowohl ein Babybettchen als auch eine Babyhängematte helfen Eltern dabei, ihr Baby altersgerecht und sicher abzulegen. Vor dem Kauf aber sollten sie sich eingehend informieren.

Babyhängematten: Sinnvoll während des ersten Lebensjahres

Hängematten für Babys lassen sich auf verschiedene Art und Weisen aufhängen und bieten Babys den Vorteil, dass sie während des Liegens einen runden Rücken machen können. Gerade während der ersten Monate ist das sehr förderlich und kann die Wirbelsäule entlasten. Die Flexibilität des Materials sorgt dafür, dass sich die Hängematte an den Babykörper anpasst, während sanfte Schaukelbewegungen zusätzlich beruhigende Wirkung haben. Auch können Babyhängematten an beliebigen Orten in der Wohnung aufgehängt werden. Das hat den Vorteil, dass das eigene Baby stets in der Nähe seiner Eltern ruhen kann. Bis zum ersten Geburtstag eignet sich die Hängematte daher als Schlaf- und Ruheplatz.
Sieht süß aus, ist jedoch nicht sicher: Hängematten sollten über Gurte verfügen.

 

Babyhängematte

Babyhängematte

1. Das richtige Material

Für gewöhnlich besteht die Liegefläche von Babyhängematten aus weicher Baumwolle. In einer Babyhängematte wird der kleine Körper so nicht nur entlastet, sondern profitiert auch von der Luftigkeit des Materials. Vielen Eltern jedoch ist es wichtig, dass die Hängematte nicht nur aus Baumwolle besteht, sondern auch gänzlich frei von Schadstoffen ist. Möglich machen das Modelle, bei denen Bio-Baumwolle verwendet wird. Babyhängematten im Test bei kita.de werden stets auch nach diesem Kriterium verglichen, was die Auswahl gesunder Materialien erleichtert.

2. Die passende Aufhängung

Babyhängematten gibt es mit Ein-Punkt- und Zwei-Punkt-Aufhängung. Da Ein-Punkt-Hängematten an einem Haken an der Decke aufgehängt werden müssen, bringen sie einen leicht erhöhten Montageaufwand mit sich. Ständer, an denen die Hängematte aufgehängt werden kann, können für Erleichterung sorgen. Bei Zwei-Punkt-Hängematten kann die Montage deutlich flexibler geschehen. Hier jedoch ist lediglich ein Schwingen zur Seite möglich, während Ein-Punkt-Hängematten auch gedreht werden können. Ein Vorteil von Babyhängematten mit Holzständer ist deren Mobilität. Sie können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich leicht dort platziert werden, wo sich Mama und Papa gerade aufhalten.

3. Das Gewicht als zusätzlicher Mobilitäts-Faktor

Wer sich für eine Babyhängematte mit Ständer entscheidet, sollte auf das Gesamtgewicht achten. Vielen Eltern nämlich fällt erst nach dem Kauf auf, dass sich der Ständer aufgrund seiner Schwere nur schwer bewegen lässt. Leichte Kombinationen von Hängematte und Ständer sind daher empfehlenswert. Dann kann die Hängematte auch in der Küche oder im Bad aufgestellt werden und Eltern haben die Möglichkeit, ihr Baby beim Schmusen mit seinem Lieblingskuscheltier zu beaufsichtigen.

4. Tagsüber ja, nachts nein

Babyhängematten sind zweifellos sinnvoll. Sie sollten jedoch nur für die kürzeren Ruhe- und Schlafphasen während des Tages verwendet werden. zu langes Liegen auf der gebogenen Oberfläche nämlich könnte eine Verformung der Wirbelsäule begünstigen. Für die Nacht ist daher ein solides Babybettchen die richtige Wahl.

5. Sicherheitsaspekte bei Babyhängematten

Ein Risiko, dem Babys im Alltag immer wieder ausgesetzt sind, ist die Sturzgefahr. Auch kinderaerzte-im-netz.de berichtet hierüber und bezieht sich dabei vor allem auf Stürze vom Wickeltisch. Doch nicht nur der Wickeltisch birgt eine gewisse Sturz- und Unfallgefahr. Unsichere Babyhängematten ohne TÜV- oder GS-Siegel sollten Eltern daher nicht nutzen.

Zusätzlich ist es wichtig, dass das Baby beim Liegen in der Hängematte mit einem Sicherheitsgurt oder einem speziellen Höschen vor dem Herausfallen geschützt wird. Ebenfalls wichtig für die Sicherheit ist, dass die Hängematte nur so lange verwendet wird, bis das Baby das maximal zulässige Gewicht erreicht hat. Für die Zeit danach empfiehlt sich der Umstieg auf belastbarere Kinderhängematten.

Babybettchen: Sicher schlafen in der Nacht

Da sich Babyhängematten nicht für das Schlafen während der Nacht eignen, braucht es in der altersgerecht ausgestatteten Wohnung auch ein Babybett. Wo es steht, obliegt alleine den Eltern. So kann das Babybett sowohl im Elternschlafzimmer als auch in einem gesonderten Kinderzimmer stehen. Viel wichtiger als der Standort ist die Wahl eines sicheren Bettchens, das dem Baby während der Nachtstunden eine risikofreie Umgebung bietet. Einige Tipps:
Das Babybett muss Sicherheit bieten. Stofftiere dürfen hier nicht sitzen.

 

Baby Bettchen

Baby Bettchen

1. Mitwachsende Betten können sinnvoll sein

Ein Babybettchen zu kaufen, ist eine besondere Entscheidung. Wie lange das eigene Kind in diesem Bettchen schlafen wird, hängt vorrangig von der Größe des Bettes und dessen Umbau-Möglichkeiten ab. Kleinere Bettchen ohne abnehmbare Gitter eignen sich ausschließlich für die Babyzeit. Kann das Kind später selbst aufstehen, ohne sich dabei in Gefahr zu bringe, stellen die Gitterstäbe ein unangenehmes Hindernis dar. Wer ein mitwachsendes Babybettchen wünscht, sollte daher darauf achten, dass sich die Liegefläche in ihrer Höhe verstellen lässt und dass die Gitterstäbe an wenigstens einer Seite abnehmbar sind. So kann das Babybett gut und gerne auch während der Kindergartenzeit noch genutzt werden.

2. Sicherheit im Babybett

Höhenverstellbare Liegeflächen stellen einen wichtigen Sicherheitsaspekt bei Babybetten dar. Kann das Kind im Bett aufstehen, muss die Liegefläche nach unten verlagert werden, denn sonst drohen gefährliche Stürze über die Kante des Gitterschutzes. Auch sollten die Gitterstäbe in einem nicht zu großen Abstand zu einander stehen. Sonst kann es passieren, dass sich die Beine oder Arme des Kindes in den Zwischenräumen verklemmen. Bei Babybetten gilt genau wie bei Hängematten: Modelle mit TÜV- und GS-Siegel sind stets die richtige Wahl. Sie nämlich wurden von Experten auf Sicherheit geprüft und offiziell zertifiziert.

3. Die richtige Matratze

Damit das Baby in der Nacht angenehm liegen kann, braucht es selbstverständlich eine Matratze. Hier jedoch gilt: Zu weich darf sie nicht sein. Matratzen, in denen das Baby zu tief einsinkt, können das Risiko für Luftnot oder einen Hitzestau vergrößern. Da es sich hierbei um Faktoren handelt, die in Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod gebracht werden, ist die Wahl einer nicht zu weichen Matratze ganz besonders wichtig. Zusätzlich wichtig ist es, dass keine Kissen, decken oder Stofftiere im Bettchen liegen, die dem Baby während der Nacht auf das Gesicht fallen könnten. Die Matratze sollte den Maßen der Liegefläche des Babybettchens genau entsprechen, sodass keine gefährlichen Zwischenräume entstehen.

4. Gesunde Materialien

Bei Babybett und Matratze sollten Eltern zusätzlich auf die verwendeten Materialien achten. Schadstofffreie Varianten sind stets die bessere Wahl, denn sowohl Matratzen als auch Lacke oder andere Holzfarben können gesundheitsschädliche Stoffe in die Raumluft abgeben. Daher sind Bettchen und Matratzen mit offiziellen Öko-Siegeln eine gut Wahl für all jene, denen eine möglichst unbelastete Schlafumgebung wichtig ist.

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Über Charlotte Menke

Neben ihrer Arbeit für den Elternkompass, wird die 34-Jährige von ihrem fünfjährigen Sohn Emil auf Trapp gehalten. Die beiden freuen sich schon darauf im Herbst Drachen steigen zu lassen. Die Autorin und Mutter liebt es zu zeichnen oder durch ihre Heimatstadt Leipzig zu spazieren.

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